Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30
Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des
Grossratssaales aus mitverfolgt werden. (03.05.07/cb)
Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30
Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des
Grossratssaales aus mitverfolgt werden. (17.10.07/cb)
Ein neuer Raum für stille
Andacht
Raum der Stille im Spital Zofingen eingeweiht
Im Rahmen einer kleinen Feier wurde im Spital Zofingen ein neu
gestalteter „Raum der Stille“ eingeweiht. Mit einer zurückhaltenden Einrichtung
ist der Raum gedacht für medidative Nutzung, besinnliche Momente und
Andachten.
Dank der Zusammenarbeit und der finanziellen Unterstützung der
Römisch-Katholischen Landeskirche, der Reformierten Landeskirche und dem Spital
Zofingen konnte dieser Raum seiner Bestimmung übergeben werden. Die liturgische
Feier, gestaltet von der katholischen Spitalseelsorgerin Valeria Hengartner und
dem reformierten Spitalseelsorger Andreas Möri sowie dem künstlerischen Leiter
Walter Berger, wurde umrahmt von Begrüssungsworten durch Dr. Robert Rhiner, CEO
Spital Zofingen, und Karin Tschanz, Bereichsleiterin Seelsorge der Reformierten
Landeskirche sowie einer kurzen Ansprache von Otto Wertli, Sekretär der
Römisch-Katholischen Landeskirche.
Die Spitalseelsorgenden zeigten grosse Freude über die neue
Möglichkeit eines stillen Rückzugs für Patientinnen und Patienten sowie deren
Besuchende. Aber nicht nur ein Raum der Stille, auch eine neue Grabstätte für
früh verlorene Kinder durfte vor am Spital Zofingen unter Mitwirkung der beiden
Seelsorgenden eingeweiht werden.
Initiiert und gestiftet von der
Stadt Zofingen soll diese Grabstätte den nötigen Raum in der Natur schaffen für
die Trauer der Angehörigen. (06.09.07/cb)
Einkaufen auf dem globalen
Markt
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Marktplatz und
Kirche
Die ökumenische Kommission "Kirche und Wirtschaft" der Aargauer
Landeskirchen lädt zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen ihrer Vortragsreihe
"Marktplatz und Kirche" ein. Am Donnerstag, 14. Juni 2007 von 17.15 Uhr
bis 19.15 Uhr in der BDO Visura, Entfelderstrasse 1 in Aarau, spricht Kurt
Holzer, Bereichsleiter und Ethikbeauftragter von Manor zum Thema
"Einkaufen auf dem globalen Markt?"
Der
Detailhandel spielt für unsere Versorgung eine wichtige Rolle. Die
Konsumgüterindustrie und auch deren Abnehmer können heute aus verschiedenen
Gründen nicht mehr nur nach marktwirtschaftlichen Kriterien entscheiden.
Ethische Überlegungen müssen vermehrt berücksichtigt werden.
Kurt Holzer, Ethikbeauftragter der Manorgruppe, wird im Rahmen
des Jahresthemas „Wertehaltungen, Motivation, Verantwortung“ die
Warenbeschaffung im Bereich Textilien erläutern. Er zeigt Grundsätze und
Besonderheiten von Manor auf, verweist auf Fragen des sozialen Engagements und
auf die persönliche Motivation.
Das Schwergewicht seiner Ausführungen legt er auf die
Kleiderproduktion und die Warenbeschaffung, für die er direkt zuständig ist.
Wichtiger Lieferant ist der Ferne Osten, gut 50% der Einkäufe im Textilbereich
bezieht das Unternehmen aus dieser Region. Wie agiert es auf diesem Markt?
Die Moderation hat Pfr. Dr. Christoph Weber-Berg. Im Anschluss an
das Referat gibt es einen Apéro. (07.06.07/cb)
Erklärung der Aargauer Landeskirchen zur
ökumenischen Zusammenarbeit im Aargau
Die Kirchenräte der drei Aargauer Landeskirchen, der
Christkatholischen, der Reformierten und der Römisch-katholischen Kirche sowie
die Leitung der Bistumsregion St. Urs haben an ihrer regelmässigen Begegnung am
24. Oktober in Aarau die Grundlage der Ökumene der christlichen Kirchen und den
Willen zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit in gegenseitigem Respekt
bekräftigt. Sie begrüssen ausdrücklich die vielfältigen Formen der ökumenischen
Zusammenarbeit auf kantonaler und regionaler Ebene und in den Kirchgemeinden und
Pfarreien im Aargau.
In gleichberechtigter Partnerschaft treten sie gemeinsam für
christliche Werte in der Gesellschaft, für die ökumenischen Anliegen von
Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und für ein verständnisvolles
und tolerantes Zusammenleben der Menschen aus unterschiedlichen Religionen und
Kulturen im Kanton Aargau ein.
Gezeichnet
Claudia Bandixen, Reformierte Landeskirche, Ernst
Blust, Christkatholische Landeskirche, Erich Häring, Bistumsregion St.Urs,
Barbara Kühne, Römisch-katholische Landeskirche
(30.10.2007/fw/cb)
Eröffnung der Fastenkampagne 2007 im
Aargau
Eröffnungsveranstaltung unter dem Titel «Arbeitsrechte
unter Druck» in Frick
Unter dem Titel «Arbeitsrechte unter Druck» wird am Donnerstag, den 25.
Januar 2007 im Pfarreizentrum Rampart in Frick offiziell die Fastenkampagne 2007
für den Kanton Aargau eröffnet. Die KAB Sektion Fricktal, die Erwachsenenbildung
Fricktal, die OeME-Fachstelle (Oekumene, Mission, Entwicklung) der Reformierten
Landeskirche und der Fachbereich Solidarische Welt der Katholischen Landeskirche
laden zu einem spannenden und abwechslungsreichen Abend, an dem auf vielfältige
Weise unsere heutige Arbeitswelt in den Blick kommt.
Heutzutage erleben viele Menschen überall auf der Welt, wie im Zuge der
Globalisierung Arbeitsplätze gefährdet werden. Gleichzeitig geraten dadurch auch
die über viele Jahrzehnte hinweg erstrittenen Rechte der arbeitenden Frauen und
Männer unter Druck. Immer wieder hört man von Situationen, in denen Menschen
entlassen und zu neuen, sozial schlechteren Bedingungen angestellt
werden.
Vor diesem Hintergrund wählten die Hilfswerke der christlichen
Kirchen der Schweiz, «Fastenopfer», «Brot für Alle» und «Partner sein», für die
Fastenkampagne 2007 das Motto: «Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig
sein.»
Die Eröffnungsveranstaltung für den Kanton Aargau beginnt um 19.30 Uhr
mit einer Bilderreise durch die Arbeitswelt im Süden. Der Wirtschaftsgeograf und
Fotograf, Robert Schmid aus Erlinsbach, wird mit seinen eindrücklichen Bildern
die traditionelle Arbeit in Landwirtschaft und Handwerk zeigen und sich auch den
modernen Arbeitsrealitäten in Bergwerken, Industriestandorten oder in Handel und
Transport zuwenden.
Im anschliessenden Podiumsgespräch «Menschenwürdiges Arbeiten unter Druck»
unter der Moderation von Erwachsenenbildner Bernhard Lindner diskutieren Eva
Maria Belser, Professorin für Menschenrechte und Weltwirtschaftsrecht an der
Universität Fribourg, Dr. Thomas Wallimann-Sasaki, Theologe und Sozialethiker
aus Zürich, Michael Plüss, Leiter Novartis Schweiz und Susanne Meier, Leiterin
des RAV Rheinfelden.
Themen der Diskussion sind Outsourcing und
Verantwortung, Arbeitsverlagerungen in die Dritte Welt, Frühpensionierungen und
die Vermittlung von Arbeitslosen. Der Eintritt ist frei. (18.01.07/cb)
Friedensarbeit ist dennoch möglich
Sumaya Farhat-Naser berichtet in Aarau über ihre Friedensarbeit im
schwierigen Umfeld des Nahostkonflikts
Die engagierte Palästinenserin Sumaya Farhat-Naser referiert am
Montag, 14. Mai 2007 um 19.30 Uhr im Bullingerhaus, Jurastrasse 13 in Aarau zum
Thema "Friedensarbeit ist dennoch möglich".
Sumaya Farhad-Naser ist eine in
Palästina und Israel sowie weit darüber hinaus international anerkannte
Brückenbauerin und Friedensfrau an der Nahtstelle zwischen den Völkern und
politischen Systemen, zwischen den Kulturen, Konfessionen und Religionen. Seit
Jahren setzt sie sich für den Friedensprozess ein. Mit mehrfachen Auszeichnungen
wurde sie für ihr Friedensengagement geehrt. Zur Zeit leitet sie ein
Schulungszentrum für Kinder und Jugendliche in Birzeit. Bekannt ist Sumaya
Farhat-Naser auch als Buchautorin und Trägerin verschiedener
Friedenspreise.
Die Palästinenserin hat in Deutschland Biologie,
Geographie und Erziehungswissenschaften studiert und war längere Zeit
Professorin an der palästinensischen Universität in Birzeit.
Nach dem
Vortrag mit anschliessender Diskussion wird zum orientalischen Apéro geladen und
die Autorin signiert ihre Bücher. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte
zugunsten des Friedensprojektes von Sumaya Farhat-Naser. (30.04.07/cb)
Glaubenssache als Begegnung
Ausstellungsbesuch mit anschliessender Gesprächsrunde
Begegnung und Austausch über die Sache des Glaubens ermöglichen –
ein Angebot der Erwachsenenbildungsstellen der katholischen und der reformierten
Landeskirche am 12. April in Lenzburg. Bei der dort durchgeführten
interreligiösen Veranstaltung besuchten die 30 Teilnehmenden zuerst die
Ausstellung „Glaubenssache“ des Stapferhauses in Lenzburg. Die Ausstellung will
die im Wandel begriffene Glaubenslandschaft in der Schweiz aus soziologischer
Perspektive, gleichsam mit neutralem Blick professionell darstellen.
Das ist
an diesem Nachmittag des 12. April gelungen. Informell bereits beim Zvieri und
intensiv dann in der anschliessenden Gesprächsrunde. Erfrischend direkt
äusserten die Podiumsgäste aus den nichtchristlichen Traditionen ihre Eindrücke
zur Ausstellung.
Bea Wyler, Rabbiner aus Wettingen, Halit Duran aus Turgi,
der Präsident des Verbandes der Aargauer Muslime und Rita Lämmli vom
buddistischen Zentrum in Gretzenbach waren sich einig: Die Ausstellung vermag
zwar interessante Denkanstösse zum Thema Glauben geben, aber die einzelnen
Traditionen sind sehr verkürzt und oberflächlich dargestellt. Diesen Eindruck
haben auch Christinen und Christen, die ihre Tradition und auch ihre aktuellen
Fragen vertieft kennen.
Das Gespräch mit den engagierten Teilnehmenden
bewegte sich dann auch bald von der Ausstellung weg und drehte sich etwa um die
Frage, welche Art von Toleranz das Zusammenleben von Menschen verschiedener
Herkunft fruchtbar macht. Und es wurde klar, auch dank der äusserst kompetenten
Podiumsgäste, dass Glaube im lebendigen Austausch gedeiht. Er kann eigentlich
gar nicht neutral behandelt werden, sondern muss persönlich gelebt und
gemeinschaftlich bekannt werden, im Respekt vor dem anderen.
So lässt sich
sagen: Glaubens Sache
ist Begegnung. (19.04.07/CB/cb)
Impulsveranstaltungen für Fastenkampagne
2007 im Aargau
Einführung in die Aktion "Wir glauben. Arbeit muss
menschenwürdig sein."
Das Recht auf Arbeit ist zu Recht ein Menschenrecht. Denn
Arbeit ist mehr als ein Job: Arbeit dient der Existenzsicherung sinnvolle Arbeit
trägt bei zur Verwirklichung des Menschseins. Und im besten Fall macht Arbeit
sogar Spass! Damit Arbeit menschenwürdig wird, sind Einsatz, Ausdauer und
Kreativität aller Beteiligten nötig, denn Arbeitsrechte gehen uns alle
an!
Vor diesem Hintergrund finden zwei Impulsveranstaltungen am 11.
Januar 2007 in Baden und am 13. Januar 2007 in Aarau statt. Ziel dieser
Veranstaltungen ist es, die Verantwortlichen in Pfarreien, Schulen und
Jugendarbeit in das Thema der diesjährigen Fastenkampagne "Wir glauben. Arbeit
muss menschenwürdig sein." näher einzuführen. Fünf Workshops konkretisieren die
einzelnen Schwerpunkte, das heisst Präsentation der Kampagne in den Pfarreien am
Beispiel der Arbeitssituation in der Computer-Industrie, Liturgievorschläge,
Ideen und Materialien für die Katechese und Programmvorschläge für die
Jugendarbeit.
Geleitet werden die Impulsveranstaltungen in Zusammenarbeit von
der OeME-Fachstelle der reformierten Landeskirche und dem Fachbereich
"Solidarische Welt" der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau.
Die
offizielle Eröffnung der Fastenkampagne 2007 im Aargau findet am Donnerstag, 25.
Januar 2007 in Frick unter dem Titel "Arbeitsrechte unter Druck" statt.
(08.01.07/cb)
Kirchenrat hat die Ressorts für die neue
Amtsperiode verteilt
Erste Sitzung in neuer Zusammensetzung
Der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Landeskirche hat an
seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause in neuer Zusammensetzung die
Arbeitsressorts neu zugeteilt. Die Präsidentin des Kirchenrats sowie alle
anderen Mitglieder des Kirchenrats wurden an der Synode-Sitzung im Mai für die
neue Amtsperiode 2007 - 2010/11 bestätigt beziehungsweise neu
gewählt.
Die Ressortverteilung sieht jetzt wie folgt aus:
- Barbara Kühne, Oberbözberg
Präsidium, Vertretung
nach aussen
- Heinz Altorfer, Lenzburg
Vizepräsidium, Bildung und
Propstei mit Fachstelle Bildung mobil und Propstei Wislikofen
- Maria Pia
Scholl-Franchini, Möhlin
Anderssprachigenseelsorge
- Josef
Stalder, Sarmenstorf
Diakonie inkl. CARITAS, Sozialrat, Ökum.
Kommission Kirche und Wirtschaft
- Rolf Steinemann,
Meisterschwanden
Finanzen und Liegenschaften
- Silvia Guerra,
Ennetbaden
Jugend mit Fachstelle Jugendseelsorge und Villa
Jugend
- Georg Umbricht, Oberlunkhofen
Katechese-Medien mit
Fachstelle Katechese-Medien, kirchliche Arbeit an kantonalen Schulen und
Stipendien
- Marcus Scheiermann, Rheinfelden
Mission und
Entwicklung, Kirchenmusik und Kultur
- Edith Rey-Kühntopf,
Widen
Spezialseelsorge und Vorstand Horizonte
Korrespondenz für den Kirchenrat oder zu den einzelnen
Ressorts ist zu richten an das Sekretariat der Römisch-Katholischen
Landeskirche, Feerstrasse 8, Postfach, 5001 Aarau, Mail
landeskirche@ag.kath.ch (12.9.07/cb)
Kirchliche Dienste für
„Nichtmitglieder“
Röm.-Kath. Kirchenrat gibt praktische
Empfehlungen zum Umgang
Seit einiger Zeit wird im Kanton Aargau der Ruf laut nach
landeskirchlichen Empfehlungen zum Thema „Tarife für Dienstleistungen an
Ausgetretene“. Aufgrund von Anfragen aus Kirchgemeinden und aus der Synode hat
sich der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Landeskirche in Zusammenarbeit mit
der Bistums- und Regionalleitung eingehend mit der Thematik beschäftigt. Das
Ergebnis sind praktische Empfehlungen und Hinweise auf rechtliche Vorgaben, die
den Kirchenpflegen und Seelsorgenden nun zur Verfügung gestellt werden. Diese
wurden an einer Tagung, welche von rund 100 Kirchenpflegerinnen und
Kirchenpflegern sowie Seelsorgenden besucht wurde, vorgestellt.
In den letzten Jahren sind zunehmend Personen, die ihren
Austritt aus der Kirche erklärt haben oder keiner Konfession angehören, an
kirchlichen Dienstleistungen interessiert. Das stellt Seelsorgende und
Kirchenpflegen vor neue Fragen in Bezug auf mögliche Tarife für Angebote wie
Trauungen, Taufen, Bestattungen oder die Teilnahme am Religionsunterricht.
Einzelne Kirchgemeinden und Pfarreien haben auf diese Situation mit
Gebührenordnungen reagiert, andere suchen von Fall zu Fall nach Lösungen. Bei
näherer Prüfung zeigt sich, dass diese Fragen komplex und nicht in
allgemeingültiger Form zu beantworten sind. Das spiegelt sich bereits wider bei
der Frage der Kirchenzugehörigkeit. Ein Austritt aus der Kirchgemeinde kann nach
staatlichem Recht jederzeit erfolgen, nach dem Verständnis der katholischen
Kirche aber ist mit der Taufe eine bleibende Kirchenzugehörigkeit
gegeben.
Gebührenordnungen sind keine Lösung
Eine rechtliche
Überprüfung der Situation ergibt, dass der Erlass von Gebührenordnungen für
kirchliche Dienste an Nichtmitgliedern nicht in die Zuständigkeit der
Kirchenpflege fällt. Zudem ist der Kirchenrat der Auffassung, dass
Gebührenordnungen die Probleme nicht lösen. Sie erwecken den Eindruck, es
bestehe ein Anspruch auf kirchliche Dienste, der Segen Gottes habe seinen festen
Preis. Im Hinblick auf finanzielle Auswirkungen sind sie eher von geringer
Bedeutung und können kontraproduktiv wirken, indem sie das Kirchensteuersystem
aushöhlen.
Ein wesentliches Anliegen des Kirchenrates ist es jedoch, den
Zusammenhang von Glaube, Kirchenzugehörigkeit und Solidarität zu betonen.
Entsprechend werden die Seelsorgenden aufgefordert, Nichtmitglieder auf die
finanzielle Solidarität und auf die Frage eines Wiedereintritts
anzusprechen.
Ebenso sollen Personen, die ihren Austritt erklären, ausdrücklich
darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie sich damit von der Kirche
distanzieren und auf ihre Dienste verzichten.
Die Diskussion geht weiter
Die Frage, wie die Kirche
mit Personen umgeht, die bestimmte Erwartungen an sie richten, ohne ihr
anzugehören, wird in den nächsten Jahren voraussichtlich an Bedeutung zunehmen.
Gebührenordnungen für kirchliche Dienste an Nichtmitgliedern stellen keine
angemessene Antwort dar, aber das Thema wird kirchliche und
staatskirchenrechtliche Gremien auch weiterhin beschäftigen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer
Website.
(08.11.07/cb)
Lancierung eines Schweizer
Vätertages
Die Kirchen engagieren sich mit einem ökumenischen
Angebot
Was in vielen Ländern bereits eine lange Tradition hat, soll nun
auch in der Schweiz Realität werden: ein nationaler Vätertag.
Der Schweizer
Vätertag, der erstmalig am 17. Juni 2007 und dann jährlich am dritten Sonntag im
Juni stattfindet, soll Lust auf aktive Vaterschaft wecken und Männer ermuntern,
Eigenverantwortung und -initiative fürs Vatersein zu übernehmen. Er wird in der
Schweiz als Event gestaltet, welches die Diskussion um Geschlechterrollen, die
Verteilung von Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit zwischen Männern und Frauen
sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Zentrum stellt. Aus diesem
Grunde steht auch als Motto über dem 1. Vätertag : Vätertag - aus 365 Gründen
(siehe
www.vaetertag.ch).
Auch die Kirchen engagieren sich am Vätertag:
Sie stellen ab
Mitte April praktische Arbeitsmaterialien für Gottesdienste, Rituale,
Gesprächsangebote und mehr zum Vätertag per Internet auf
www.ref-ag.ch bereit und rufen die Gemeinden
und Pfarreien auf, am 17. Juni den Vätertag zum Thema zu
machen.
Projektleiter für den kirchlichen Beitrag ist Andreas Borter. Die
Fachstelle Erwachsenenbildung der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau
unterstützt das Projekt. In ihrem Auftrag arbeitet Peter Zürn beim Vätertag 2007
mit.
Für Seelsorgende und Gruppen aus Gemeinden, welche im Rahmen des
Vätertages eine Aktion oder einen besondern Gottesdienst planen, gibt es ein
besonderes Angebot:
Workshop zum Vätertag
Datum: Donnerstag, 3. Mai 2007,
19-22 Uhr
Ort: Ref. Kirchgemeindehaus Lenzburg
Leitung: Andreas Borter und
Peter Zürn
Kursbeitrag: Fr. 40.-
Anmeldung bis am 24.4.07 bei Alice
Liniger, 062 838 09 61,
alice.liniger@ref-aargau.ch (05.04.07/pz/cb)
Pastorale Fragen bleiben im
Gespräch
Synodalen geben vielfältige Anregungen zur
Diskussion
Die katholische Synode, das staatskirchenrechtliche Parlament
im Kanton Aargau, versammelte sich zu ihrer Herbstsitzung am 7. November in
Aarau. Verschiedene Anträge, Anliegen und ein interessant gestalteter
thematischer Teil füllten die lebhafte Synode-Sitzung.
Interessiert an pastoralen Fragen
An den regionalen
Vor-Synodesitzungen stellten die Synodalen verschiedene Themenfelder und
Fragestellungen zusammen, die von der Ortskirche (Bistum) und der Kirche vor Ort
(Pfarrei) aufgenommen werden sollen. Bei einem Synodeanlass im nächsten Jahr
wird die Thematik nochmals vertieft und das weitere Vorgehen besprochen.
Wichtige Anliegen der Synodalen sind unter anderem das Ansprechen der jungen
Erwachsenen und ihr Bezug zur Kirche und die Frage, wo kann eine lebendige
Kirche heute ihren Platz in der Gesellschaft finden.
Perspektive für Propstei Wislikofen
Seit über dreissig
Jahren ist die Propstei Wislikofen das Bildungshaus der katholischen Kirche im
Aargau und die Synodalen unterstützen den weiteren Gang der Propstei. Durch
Einsparung in verschiedenen Bereichen und mit der Erstellung eines Businessplans
ist man auf gutem Weg. Claudia Mennen, die Leiterin Bildung und Propstei und
Sandra Grotgans, Leiterin der Hotellerie stellten die Neuigkeiten aus der
Propstei direkt persönlich vor. Ein inspirierender Ort für Ruhe und Bildung, so
stellt sich die Propstei dar und darauf baut auch die Marketingstrategie auf,
mit welcher man das Haus in Zukunft stärker positionieren möchte.
Frische Aussichten für Verwaltungsliegenschaft
Ohne
Gegenstimmen wurde der Antrag für einen Verpflichtungskredit von 528'000 Franken
zur Sanierung und Renovation des Verwaltungsgebäudes der Landeskirche in Aarau
angenommen. Nach bald 40 Jahren wird die veraltete Ausstattung erneuert und
Verbesserungen aus gesamtökologischer Sicht umgesetzt.
Genehmigt wurde ebenfalls der Voranschlag für 2008. Bei
gleichbleibendem Zentralkassenbeitrag weist die Verwaltungsrechnung Mehrausgaben
von Fr. 55'000.- aus. Finanzfragen gaben auch Anlass zu Diskussionen. Ein Antrag
auf Senkung des Steuerfusses um 0,1 Prozent wurde von den Synodalen deutlich
abgelehnt. Ein Wunsch der Mitglieder war jedoch, in Zukunft vertiefte
Informationen über den Einsatz der Gelder zu bekommen.
Einblick in
Gefängnisseelsorge
Grosses Interesse fand der Vortrag von Schwester Iniga
Affentranger. Sie erzählte von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen als
Gefängnisseelsorgerin in der Justizvollzugsanstalt in Lenzburg. Schwester Iniga
lebt seit über 30 Jahren in der Klostergemeinschaft Baldegg und arbeitet
teilzeitlich in Lenzburg. Einzelgespräche, Gottesdienste, die Arbeit mit einer
Freizeitgruppe und die Zusammenarbeit mit den Angestellten vor Ort bilden ihr
Tätigkeitsfeld. Für sie ist in erster Linie der Mensch wichtig, der vor ihr
steht und nicht das Delikt und sie möchte mit ihrer Arbeit auch Kirche und
Gesellschaft für die Anliegen der Gefangenen sensibilisieren und einen Beitrag
leisten zur sozialen Wiedereingliederung. (07.11.07/cb)
Raum geben für
Trauer
Trauerfeier für frühverlorene Kinder in
Wettingen
Einmal im Jahr mit anderen zusammen an Kinder denken, für die
viel zu früh die Zeit des Lebens abgelaufen ist. Diesen Raum bietet die
Trauerfeier für frühverlorene Kinder am Sonntag, 25. November 2007 um 17
Uhr in der Abdankungshalle Brunnenwiese in Wettingen.
Trauer um Kinder, die vor, während oder nach der Geburt
verstorben sind, das ist eine schwierige Situation und für viele Betroffenen und
Beteiligten oftmals kaum zu bewältigen. Die Trauerfeier in Wettingen, gestaltet
von Seelsorgenden, einer Frauenärztin, einer Hebamme und einem Geburtshelfer,
lässt Menschen zusammenkommen, die mit anderen an die Kinder denken, die nicht
mehr mit uns leben. Sei es, weil sie krank waren, weil sie aus unerfindlichen
Gründen aufhörten zu atmen oder weil die Eltern sich nicht für das Leben
entscheiden konnten.
Zum Leben gehört auch das Sterben. Gemeinsam trauern
gibt Kraft für die Bewältigung im Alltag.
Die Trauerfeier ist nicht konfessionell und steht allen Menschen
jeglicher religiöser Bindung offen.
Musikalisch umrahmt wird die Feier von Sonja Bratoljić und Neli
Andreć. (15.11.07/cb)
"Müllerhaus Spezial" am Donnerstag, 26. Oktober 2006, 20.15
Uhr
In vielen Gemeinden bleiben am Sonntag die meisten Kirchenbänke
leer, Predigen wird immer mehr zum einsamen Geschäft, von der Kanzel sprechen
heisst rufen in der Wüste.
Hat die Predigt ausgedient, oder müsste man sie
nur neu erfinden? Hat das wirkende Wort seine Kraft verloren oder sind wir nur
taub geworden?
Der Schriftsteller Ulrich Knellwolf, der Theologe Thomas
Bornhauser und der Dichter und Rapper Jürg Halter alias Kutti MC diskutieren
über Möglichkeiten und Grenzen der Kanzelrede, veränderte Hörgewohnheiten,
Wertevermittlung in einer sich wandelnden Gesellschaft - und über die Kraft des
"Logos". Die Moderation hat Richard Weihe, Dozent und Autor. Das ist eine
weitere Veranstaltung in der Reihe "Sprache und Ethik", in Zusammenarbeit mit
der katholischen Propstei Wislikofen und dem reformierten Tagungshaus Rügel in
Seengen. Kassenöffnung ab 19.30 Uhr, Vorverkauf über Buchhandlung Otz in
Lenzburg. (19.04.07/cb)
Schlafen können Sie
woanders
Erste "Nacht der Kirchen" im Wynen- und
Seetal
Es ist Freitag vor Pfingsten, 25. Mai 2007, kurz vor 18 Uhr:
Glocken läuten die erste „Nacht der Kirchen“ ein. 16 Kirchen in sieben
Ortschaften im Wynen- und Seetal öffnen ihre Türen für ein buntes Programm in
„heiligen“ Räumen. Beteiligt sind die katholischen und reformierten Kirchen
sowie verschiedene Freikirchen. Das vielfältige Programm stellt die Besuchenden
vor die Qual der Wahl.
Zwischen 18 Uhr und Mitternacht hat man
Gelegenheit, in ungezwungener Art verschiedene Kirchen und Gemeinschaften zu
entdecken. Das Angebot reicht von Orgelmusik, Multimedia, Hip-Hop, Meditativem
Tanz über Ausstellungen, fortlaufende Bibel-Lesung, Pantomime, Filme,
Kirchturmführungen, Kirchenquiz, Andachten, Gottesdienste, einem Pfingstritual
und vielem mehr. Bistros und Cafés laden zum Verweilen und Begegnen ein.
Prominenter Gast ist der Schriftsteller Christian Haller, der 2006 mit dem
Aargauer Literaturpreis und dieses Jahr mit dem Schillerpreis ausgezeichnet
wurde. Er wird in der reformierten Kirche in Reinach eine
"Schriftstellerpredigt" über das "Unser Vater" halten.
Die Nacht der
Kirchen bietet auch die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Gemeinden zu
informieren. Das gemeinsame Auftreten ist wichtig für die Organisatoren. Man
möchte damit zeigen, dass man trotz Unterschiede durchaus gut zusammenarbeiten
kann. Die Veranstaltung zeigt auch , dass Kirche einmal anders erlebt werden
kann und der "Pfingstgeist" doch überall spürbar sein wird.
Sprache und Schöpfung
"Müllerhaus Spezial" am Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20.15
Uhr
Der Autor als Schöpfer von ursprünglichen Welten, als Kreator
eines eigenen Kosmos. Ein reizvolles Bild. Doch kann Sprache im eigentlichen
Sinn ursprünglich, original zum Text werden – oder besteht sie doch nur immer
aus Vorgesagtem, bereits Angelegtem? Und wenn die Sprache Schöpfung wäre –
woraus wäre sie geschaffen, und vor allem: Was könnte, was würde sie
bewirken?
«Gott sprach: Es werde! Und es ward.» Trauen wir der Sprache eine
solche Wirkkraft überhaupt noch zu? Oder ist es uns ganz einfach nicht möglich,
mit Worten oder Gedanken über die Sprache hinaus Neues in die Welt zu
setzen?
Unter der Leitung des Autors und Dozenten Richard Weihe diskutieren
die Schriftstellerin Eleonore Frey, Markus Huppenbauer,
Titularprofessor für Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich,
und der Werber und Texter Beat Gloor über die komplexe Beziehung von
Sprache und Schöpfung.
Das ist eine weitere Veranstaltung in der Reihe «Sprache und
Ethik» auf Basis der Zusammenarbeit von Müllerhaus. Literatur und Sprache in
Lenzburg und dem katholischen Bildungshaus Propstei Wislikofen sowie dem
reformierten Tagungshaus Rügel in Seengen. Kassenöffnung ab 19.30 Uhr,
Vorverkauf über die Buchhandlung Otz in Lenzburg. (17.10.07/cb)
Synode startet in neue
Amtsperiode
Neuwahlen prägten die Frühjahrssitzung der
katholischen Synode
Mit der diesjährigen Frühjahrssitzung der Synode der
Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau begann die neue Amtsperiode
für das Büro der Synode, für die Synodalen und die übrigen Organe der
Landeskirche.
Laut Geschäftsreglement der Synode beträgt die Amtszeit für das
Büro, bestehend aus Präsidium, Vize-Präsidium und Stimmenzählenden, zwei Jahre.
Die Organe und die Synodalen werden für vier Jahre gewählt. Neben den Wahlen
stimmten die Synodalen der Jahresrechnung und dem Jahresbericht zu sowie zwei
Anträgen bezüglich eines Projektierungskredites für die Sanierung der
Verwaltungsliegenschaft und einer Änderung der Verordnung über den
Finanzausgleich der Kirchgemeinden.
Das neu gewählte Parlament der Katholiken im Kanton Aargau
hat mit Beginn der neuen Amtsperiode nur noch 150 statt wie bisher 200
Mitglieder. Vier Sitze sind noch vakant. Neuer Präsident der Synode mit 123 von
123 Stimmen wurde Walter Schärli, seit 2006 Pfarrer in Mellingen und vormals
Vizepräsident. Martin Egli aus Muri nimmt mit 126 von 126 Stimmen das Amt des
neuen Vizepräsidenten auf. Die vier vorgeschlagenen Stimmenzählenden sind
einstimmig in ihrer Funktion und somit als Mitglieder des Büros der Synode
gewählt worden.
Kirchenrat ebenfalls im Amt bestätigt
Der
bisherige Kirchenrat der Landeskirche hat sich geschlossen für eine weitere
Amtsperiode zur Verfügung gestellt und wurde jeweils mit grosser Mehrheit im Amt
bestätigt. Die bestandene Vakanz im Kirchenrat schliesst Marcus Scheiermann,
Pastoralassistent aus Rheinfelden. Barbara Kühne ist erneut mit 127 von 127
Stimmen als Präsidentin des Kirchenrats von den Synodalen gewählt worden.
Weiterhin gewählt wurden für die Amtsdauer von vier Jahren
Mitglieder und Präsident der Geschäftsprüfungskommission und des Rekursgerichtes
sowie zwei Diözesanabgeordnete.
Jahresrechnung 2006
Erfreulicher Abschluss zeigt
sich
Mit einem Ertragsüberschuss von 186'298.67 Franken kann die
Römisch-Katholische Landeskirche auf ein gutes Jahr 2006 zurückblicken. Zum
Ausgleich des Budgets 2006 war eine Entnahme aus den Reserven der Zentralkasse
von 78'000.00 Franken vorgesehen. Die Rechnung ist somit um 264'298.67 Franken
besser ausgefallen als budgetiert. Der Mehrertrag wird für zusätzliche
Abschreibungen auf dem Jugendgruppenhaus „Villa Jugend“ in Aarburg und der
Verwaltungsliegenschaft an der Feerstrasse sowie für eine Einlage in die
Reserven der Zentralkasse verwendet.
Ein neues Gesicht für die
Verwaltungsliegenschaft
Anpassungen sind notwendig
Die Landeskirche präsentiert sich heute in einem modernen und
freundlichen Bild. Mit der 2003 durchgeführten Umsetzung des neuen
Erscheinungsbildes möchte sie sich als offene Kirche darstellen und dieses auch
in den Räumlichkeiten der Verwaltungsliegenschaft in Aarau vermitteln.
Durch
die Zunahme der Aufgaben der Landeskirche wurden im Verlaufe der Zeit auch
zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Neue Raumstrukturen und der Wunsch hin zu
einem offenen und freundlichen Empfang bedingen eine Renovation und Sanierung
der Liegenschaft. Die Synodalen genehmigten einstimmig einen entsprechenden
Projektierungskredit für die Umsetzung in Höhe von 18'000.00 Franken.
Solidarität unter den Kirchgemeinden
Neue Ansätze beim
horizontalen Finanzausgleich
Mit der Teilrevision der Verordnung über den Finanzausgleich
unter den Kirchgemeinden verfolgte der Kirchenrat das Ziel, die Gesamtsumme des
Finanzausgleichs zu Gunsten der finanzschwächeren Kirchgemeinden zu steigern und
ein weiteres Auseinanderdriften der Steuerfüsse der Kirchgemeinden zu
verhindern. Die bisherigen Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass sich die
Differenz noch nicht gross verändert hat. Mit einer moderaten Anpassung des
Prozentsatzes der Beiträge von Kirchgemeinden, deren Steuerfuss mehr als zehn
Prozent tiefer liegt als das gewogene Mittel der Steuerfüsse möchte der
Kirchenrat die kleineren Kirchgemeinden stärken. Die grosse Mehrheit der
Synodalen unterstützte diesen Antrag. (30.05.07/cb)
Tagung der FrauenLandsGemeinde 07 mit Micheline
Calmy-Rey
Die 14. FrauenLandsGemeinde Aargau am 28. April 2007 erwartet
hohen Besuch
An der Tagung der Frauenlandsgemeinde am 28. April im
Grossratsgebäude in Aarau wird Bundesrätin Camy-Rey über den Umgang mit Macht
sprechen, über die Hürden, die Frauen überwinden müssen und die
Gestaltungskraft, die durch Macht ermöglicht wird. Unter dem Titel
"wortmächtig - tatkräftig" geht es um den weiblichen Umgang mit Macht. Die
Tagung ist offen für alle Frauen.
Kaum eine andere Frau sagt so direkt und offen Ja zur Macht wie
Micheline Calmy-Rey. Die Bundespräsidentin steht auf dem Höhepunkt ihrer
politischen Karriere. Auf dem Weg ins höchste Regierungsamt – und auch im Amt
selbst - ist sie ihrem eigenen unkonventionellen Stil treu geblieben. „Frauen
bringen andere Erfahrungen und Werte mit und folglich andere Handlungsweisen“,
so ihre Überzeugung. Im Anschluss an das Referat sind die Teilnehmerinnen
eingeladen, sich mit der Bundespräsidentin auszutauschen. Weiter geht es mit
einem praktischen Aargauer Beispiel für Frauenförderung in Politik und
Verbänden. Im Projekt „Mentee!“ coachen erfahrene Politikerinnen und
Verbandsmanagerinnen junge Frauen zwischen 16 und 35. Projektträger ist der
Verein FrauenLandsGemeinde Aargau.
Am Nachmittag können sich die Gäste dem Thema Macht aus
verschiedenen Blickwinkeln nähern. In 8 Workshops geht es um die besten Wege, in
Gremien Einfluss zu nehmen, um authentisches Auftreten, Vernetzung,
Spiritualität und Meditation als Quelle von Kraft und um das Lernen von anderen
Kulturen. Dabei werden die Teilnehmerinnen immer wieder aufgewirbelt durch die
Trommlerinnen-Gruppe „Mazimai“, die das Programm rhythmisch begleitet. Zum
Abschluss servieren die miRabellen, ein singendes und musizierendes Frauentrio
aus Luzern, musikalische Geschichten aus 1001er Welt.
14. FrauenLandsGemeinde
wortmächtig – tatkräftig
Offene Tagung zu Frauen und Macht
Hauptreferentin: Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey
Samstag, 28. April 2007
9.45 bis 16.45 Uhr im Grossratsgebäude in Aarau
Verein „Bibliodrama und Seelsorge“ neu in
Wislikofen
Gründungsversammlung des Vereins „Bibliodrama und
Seelsorge“ in der Propstei Wislikofen
Mit der Propstei Wislikofen verbindet man eine langjährige
Tradition für Bibliodrama-Ausbildungen mit Themenwochen und Spieltagen. Durch
die Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge ist die Propstei zur
praxisverbundenen Ausbildungsstätte geworden mit Kursen und Supervision für
Glaubens- und Gemeindeentwicklung.
Mit einem Blick in die Zukunft
wird jetzt der Verein „Bibliodrama und Seelsorge“ gegründet. Am Mittwoch, 7.
März 2007 findet ab 19.15 Uhr die Gründungsveranstaltung in der Propstei
Wislikofen statt.
Bibliodrama ist ein Weg, die eigene Lebens- und
Glaubensgeschichte anhand biblischer Geschichten zu ergründen und zu vertiefen.
Spielerisch wird eine biblische Geschichte in das „Heute“ verlegt. Man
identifiziert sich als Teilnehmende eines Bibliodrama-Spieltages mit den
Personen und dem Geschehen in der Geschichte, lässt sich herausfordern und
entdeckt auf diese Weise Neues oder Verstecktes über den eigenen Lebens- und
Glaubenshintergrund. Bibliodrama gibt Impulse für das tägliche Leben, für die
Arbeit in der Erwachsenenbildung, in der Katechese oder der Liturgie.
Der neugegründete Verein möchte der Kontaktpflege unter den
ehemaligen Teilnehmenden der Bibliodrama-Ausbildungen dienen. Er will die
fachliche Entwicklung seiner Mitglieder fördern und die Wislikofer Schule für
Bibliodrama und Seelsorge bei ihrer Fortentwicklung als Ausbildungsstätte
unterstützen.
Die Mitgliedschaft kann erworben werden von ehemaligen
Teilnehmenden der Bibliodrama-Ausbildung nach Andriessen und Derksen und der
Wislikofer Schule für Bibliodrama und Ausbildung und von Personen, die zur
Schule und deren Anliegen einen besonderen Bezug haben.
Die neue Leiterin der Propstei Wislikofen, Dr. Claudia Mennen,
ist Mitglied der Gründungsgruppe, langjährige Bibliodrama-Leiterin und
kompetente Ansprechperson für Fragen zum Thema Bibliodrama. (06.03.07/cb)
Wechsel in der
Anderssprachigenseelsorge
Veränderungen in Aarau und
Windisch
Nach 14 Jahren schliesst Don Luis Miguel Menes Álvarez die
Türe der Misión católica de lengua española in Aarau hinter sich zu, um in Bern
neue Aufgaben zu übernehmen. Auch in Windisch steht ein Wechsel an. Dort wird
Don Luigi D’Errico die Italiener Mission verlassen und zurückkehren in seine
Diözese nach Rom.
Nach dem Zusammenlegen der Missionen in Baden und Aarau im
Frühjahr 2007 war Don Luis zuständig für die spanischsprachige Mission im ganzen
Kanton, die etwa 2500 Gläubige umfasst.
Don Luigi D’Errico hat seit 1996 in
Windisch die Italiener Mission betreut und war zudem Redaktor des „Collegamento
Antenna“, die monatlich erscheinende Zeitschrift der italienischsprachigen
Missionen im Kanton Aargau.
Gespräche für Nachfolgeregelungen sind im Gange. Verschiedene
Diskussionen mit Vertretern der Spanier und Italiener wurden geführt, um die
Bedürfnisse und Erwartungen im Hinblick auf die Neubesetzungen der Missionen
besser in die Auswahl einfliessen zu lassen. (30.08.07/cb)