Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
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Archiv 2007

"Catholica" - Bibliothek wird mobil
Bibeln, Kunst und Neuanschaffungen in der Propstei Wislikofen
Mehr als 5000 Bücher, Zeitschriften, DVD und CD-Rom umfasst die Catholica-Bibliothek in Aarau. Sie bietet „theologische Literatur mit einem katholischen Profil“ und steht allen Interessierten offen. Jetzt wird die Catholica mobil und geht dorthin, wo die katholische Erwachsenenbildung im Aargau einen besonderen Ort hat, in die Propstei Wislikofen. Wer gerade einen Kurs in Wislikofen besucht, kann sich zwischendurch über aktuelle Literatur informieren.
Denn neu werden jetzt zweimal im Jahr (im Mai und im November) die Neuanschaffungen aus den Bereichen Theologie, Bibelwissenschaften, Spiritualität und Pastoral der Catholica-Bibliothek in der Propstei Wislikofen ausgestellt. Das sind rund 100 Bücher.

Zur Premiere wird etwas Besonderes geboten:
Neben den Neuanschaffungen werden Schätze aus der thematischen Sammlung „Kunstbibel“ gezeigt: Bilder zur Bibel von der Spätantike bis zur Gegenwart.
Die Ausstellung "Bilder zur Bibel" wird eröffnet mit einer Vernissage am
Mittwoch, 31.Oktober 2007
um 19.00 Uhr in der Propstei Wislikofen
und dauert bis zm 15. Dezember 2007.

Programm der Vernissage:
Vortrag von Thomas Markus Meier, Theologe
Vom Albani-Psalter bis zur Hechelmann-Bibel - Einblicke in die Sammlung „Kunstbibel“ der Catholica-Bibliothek
Anschliessend gibt es einen Apéro im Leseraum der Propstei. Der Eintritt ist frei. (18.10.07/cb)


"Dankbarkeit isch en Bohne wert"
Kantonaler ökumenischer Bettagsgottesdienst in Königsfelden 
Am 16. September 2007 um 14.30 Uhr findet der traditionelle kantonale ökumenische Bettagsgottesdienst in der Klosterkirche Königsfelden statt. Dieser Gottesdienst zeigt immer die wertvolle Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Erwachsenengruppe der St.-Josef-Stiftung Bremgarten unter der Leitung von Irma Martin zeigt, wie und wo Dankbarkeit gelebt wird. Musikalisch wird der Gottesdienst von Heinrika Rimann mit ihrer Instrumentalgruppe begleitet. Miteinander singen, beten und das anschliessende Zvieri geniessen, das schafft immer wieder Raum für vielfältige Eindrücke. Die Römisch-Katholische Landeskirche und die Reformierte Landeskirche des Kantons Aargau laden herzlich zu dieser Feier ein. (12.09.07/cb)


"Eine Million Sterne" im Aargau
Kerzen als Zeichen der Solidarität
Am Samstag, 15. Dezember 2207 um 16.00 Uhr wird die Schweiz wieder in einem Licht von unzähligen Kerzen leuchten. In über 100 Städten und Gemeinden werden Plätze, Brücken und Gebäude in einem Lichtermeer von Kerzen erstrahlen. Die Aktion wird von CARITAS in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen durchgeführt als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts mit den Schwachen und in Not Geratenen. Im Aargau finden spezielle Illuminationen mit Rahmenprogramm in folgenden Orten statt: Aarau, Baden, Brugg, Kaiserstuhl, Kleindöttingen, Leuggern, Untersiggetnthal und Wohlen. Nähere Angaben über die Illuminationen finden Sie im Pfarrblatt "Horizonte" und in der entsprechenden Tagespresse. (12.12.07/cb)


Aargauischer Verband für katholische Kirchenmusik hat Jubiläum im Blick
Bei Generalversammlung waren Jubiläum und Ausbildung die zentralen Themen
Bei der Generalversammlung des Aargauischen Verbands für katholische Kirchenmusik (AVKM) war das kommende 100-Jahr-Jubiläum das Haupttraktandum. Ende April wird in Brugg gemeinsam mit dem reformierten Kirchenmusikverband ein Fest organisiert.
Neben verschiedenen Ehrungen und einem musikalischen Teil war das Thema Ausbildung ein weiterer zentraler Punkt. Von einem erfreulich hohen Niveau der interkonfessionellen Kirchenmusikschule Aargau (KMSA) konnte die Präsidentin Veronika Kühnis berichten. Im August startet die dritte Auflage der zweijährigen Ausbildung für Orgel und Chor, die mit dem C-Diplom abschliesst. Weitere Auskünfte und Ansprechpartner im Internet auf www.kmsa.ch .(29.01.07/MZ/cb)


Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
Beschlüsse der Synode vom 30. Mai 2007
An der ordentlichen Frühjahrssitzung der Römisch-Katholischen Synode vom 30. Mai 2007 in Aarau wurden folgende Beschlüsse gefasst:

  1. Validierung der Gesamterneuerungswahlen in die Synode für die Amtsperiode 2007-2010/11

  2. Wahl von Präsidium und Vizepräsidium der Synode, sowie von vier Stimmenzählenden für eine zweijährige Amtsdauer (2007-2008)

    Präsident der Synode
    • Pfarrer Walter Schärli , Mellingen

    Vizepräsident der Synode
    • Martin Egli, Muri

    Stimmenzählende
    • Daniela Jehle, Wölflinswil
    • Ueli Meyer, Schafisheim
    • Matthias Schüepp, Zufikon
    • Marianne Voser, Wettingen

  3. Wahlen für die Amtsdauer von vier Jahren (2007 – 2010/11)

    a) Mitglieder des Kirchenrats
    • Heinz Altorfer, Lenzburg
    • Silvia Guerra, Ennetbaden
    • Barbara Kühne, Oberbözberg
    • Edith Rey-Kühntopf, Widen
    • Maria-Pia Scholl-Franchini, Möhlin
    • Josef Stalder, Sarmenstorf
    • Rolf Steinemann, Meisterschwanden
    • Georg Umbricht, Oberlunkhofen
    • Marcus Scheiermann, Rheinfelden

    b) Präsidentin des Kirchenrats
    • Barbara Kühne, Oberbözberg

    c) Geschäftsprüfungskommission
    • Röbi Hug, Villmergen
    • Paul Huwiler, Wohlen
    • Christoph Simonett, Frick
    • Markus Ursprung, Benzenschwil
    • Christine Villiger, Schöftland

    d) Präsident der Geschäftsprüfungskommission
    • Paul Huwiler, Wohlen

    e) Rekursgericht
    Mitglieder
    • Bruno Burkard, Waltenschwil
    • Roland Hengartner, Rombach
    • Bruno Kraushaar, Nussbaumen£
    • Martin Süess, Gränichen
    • Claudia Nothelfer, Zuzgen

    Ersatzmitglieder
    • Regula Baur, Sarmenstorf
    • Orlando Ineichen, Zofingen

    f) Präsident des Rekursgerichts
    • Martin Süess, Gränichen

    g) Wahl der beiden Diözesanabgeordnenten
    • Rainer Huber, Regierungsrat, Freienwil
    • Barbara Kühne, Oberbözberg

  4. Der Jahresbericht 2006 des Kirchenrats wurde genehmigt.

  5. Die Verwaltungsrechnung 2006 inkl. der Fondsrechnungen wurde genehmigt.

  6. Dem Bericht und Antrag des Kirchenrats betreffend Projektierungskredit zur Renovation und Sanierung der Verwaltungsliegenschaft an der Feerstrasse 8 in Aarau ist zugestimmt worden.

  7. Dem Bericht und Antrag des Kirchenrats betreffend Änderung der Verordnung der Synode vom 2. Juni 2004 über den Finanzausgleich der Kirchgemeinden (horizonta-ler Finanzausgleich) ist zugestimmt worden.

Gemäss Art. 47 und 50 des Organisationsstatuts vom 2. Juni 2004 können Beschlüsse oder Entscheide der Organe der Landeskirche durch die Konfessionsangehörigen mit Beschwerde angefochten werden.
Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage seit der Veröffentlichung in den Publikationsorganen.
Der Ablauf der Beschwerdefrist für diese Synode ist somit der 29. Juni 2007.
Beschwerden sind an das Rekursgericht der Römisch-Katholischen Landeskirche,
Sekretariat, Feerstrasse 8/Postfach, 5001 Aarau, zu richten.

Aarau, 30. Mai 2007

Der Präsident Walter Schärli
Der Sekretär Otto Wertli


Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
Beschlüsse der Synode vom 7. November 2007
An der ordentlichen Herbstsitzung der Römisch-Katholischen Synode vom 7. November 2007 in Aarau wurden folgende Beschlüsse gefasst:

  1. Validierung der Ersatzwahlen in die Synode

  2. Dem Bericht und Antrag über den Verpflichtungskredit (Baukredit) für die Renovation und Sanierung der Verwaltungsliegenschaft, Feerstrasse 8 in Aarau von Fr. 528'000.- ist zugestimmt worden.

  3. Voranschlag 2008
    a) Der Voranschlag der Verwaltungsrechnung für das Jahr 2008 (Zentralkasse) mit einem ZentralkassenbeitragssatZ von 2,90 Steuerprozenten wird genehmigt.

    b) Der Kirchenrat wird ermächtigt, den Zentralkassenbeitrag bei den Kirchgemeinden in zwei gleichen Raten zu beziehen,

    und zwar per 15. Mai und per 15. November 2008.

    Für die Berechnung des Zentralkassenbeitrags ist der bereinigte Steuer-Sollbetrag des Rechnungsjahres 2006 massgebend.

    c)  Der Finanzplan 2007 - 2011 ist zur Kenntnis genommen worden.

Gemäss Art. 47 und 50 des Organisationsstatuts vom 2. Juni 2004 können Beschlüsse oder Entscheide der Organe der Landeskirche durch die Konfessionsangehörigen mit Beschwerde angefochten werden.
Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage seit der Veröffentlichung in den Publikationsorganen.
Der Ablauf der Beschwerdefrist für diese Synode ist somit der 17. Dezember 2007.
Beschwerden sind an das Rekursgericht der Römisch-Katholischen Landeskirche,
Sekretariat, Feerstrasse 8/Postfach, 5001 Aarau, zu richten.

Aarau, 7. November 2007

Der Präsident Walter Schärli
Der Sekretär Otto Wertli


Bettagsmandat 2007
Integration - eine Vision vom friedlichen Zusammenleben verschiedener Kulturen in unserem Land

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Aargau
Der Regierungsrat und die Landeskirchen des Kantons Aargau geben jedes Jahr zum Eidgenössischen Bettag abwechselnd einen Aufruf an die Aargauer Bevölkerung heraus. In diesem Jahr wurde der Text des Bettagsmandates vom Aargauer Regierungsrat verfasst.

Bekenntnisse zur Integration von Migrantinnen und Migranten sind weit verbreitet, vor allem dann, wenn die Wirtschaft floriert. Heute ist aber nicht nur der Begriff Integration in aller Munde, auch die politischen Debatten über Missbrauch und Existenzängste bestimmen immer wieder die Befindlichkeit der Mehrheit in unserem Land. Es wäre um das Zusammenleben zwischen Schweizerinnen und Schweizern und Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Religionen schlecht bestellt, wenn die Integration in der Schweiz tatsächlich so aussähe, wie sie in der öffentlichen Debatte teilweise dargestellt wird.
Doch was wissen wir eigentlich über die Menschen, die zu uns kommen: Woher kommen sie? Was haben sie für einen kulturellen oder religiösen Hintergrund? Mit welchen Erwartungen kommen sie zu uns? – Die Menschen kamen immer aus anderen Ländern und Kulturen zu uns, sei dies aus Italien, Spanien, Kambodscha, Sri Lanka, Ex-Jugoslawien oder selbst aus Deutschland. Sie sind Christen, Hindus, Buddhisten, Muslime oder gehören keiner Religion an. Die Gründe, weshalb sie zu uns kamen und kommen, sind ganz verschieden: Heirat, Familiennachzug, wirtschaftliche Missstände, Kriege, andere Verfolgungen. In Zukunft werden vermehrt Menschen zu uns kommen, weil wir sie wegen der demografischen Entwicklung in unserem Land brauchen.

Ziel der Integration ist das gedeihliche Zusammenleben aller Menschen in unserem Land auf der Grundlage der Werte der Bundesverfassung und gegenseitiger Achtung und Toleranz. Dies setzt Gleichberechtigung und Chancengleichheit voraus, beinhaltet die Möglichkeit der Partizipation und des konstruktiven Umgangs mit Konflikten. Hinter diesen Begriffen steckt eine Vision – das Ziel der Integration: Menschen sollen trotz aller Unterschiede friedlich zusammenleben können.
Ab dem 1. Januar 2008 gilt das neue Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, das integrationspolitische Grundsätze enthält. Integration ist aber nicht etwas, das der Staat befehlen kann. Integration ist ein Prozess und hat mit uns Menschen zu tun. Dieser Prozess ist geprägt von Fehlern, Lernvorgängen, Rückschlägen und Erfolgen – genau wie unser Leben auch. Dieser Prozess setzt voraus, dass die Zugewanderten sich darum bemühen, sich in die schweizerische Gesellschaft zu integrieren, dazu gehören zum Beispiel unserer Rechtsordnung zu achten und Deutsch zu lernen. Aber auch die Einheimischen müssen gewillt sein, Offenheit, Respekt und Anerkennung gegenüber Eingewanderten zu praktizieren.

Was heisst konsequente Ausrichtung der Integrationsarbeit auf die Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung? Dies setzt Regeln voraus, die für alle gleichermassen gelten. Auf sie muss Verlass sein. Gestützt auf diese Regeln müssen Zugewanderte und Andersgläubige in der Bildung, auf dem Arbeitsmarkt und auf dem Wohnungsmarkt dieselben Chancen haben wie die Einheimischen. Dazu leisten wir alle täglich im Umgang mit anderen Menschen un-seren Beitrag. Denn im täglichen Umgang miteinander wird Integration gelebt – sie wird Realität. Der Bettag bietet Gelegenheit, darüber nachzudenken, wo wir alle in unserem Alltag einen Beitrag zur Integration bereits leisten oder in Zukunft leisten können.
(06.09.07/Regierungsrat Aargau/cb)


Christlicher Antisemitismus aus der Sicht eines Kirchenhistorikers
Veranstaltung der NHG - Neue Helvetische Gesellschaft
Im Rahmen des Zyklus Leben in der Schweiz : "Kulturkreise - Religionen- Werte" referiert am Montag, 22. Januar 2007 um 18.00 Uhr Prof. Dr. theol. Markus Ries, Uni Luzern zum Thema "Christlicher Antisemitismus aus der Sicht eines Kirchenhistorikers". Im Anschluss an das Referat ist der Raum frei für eine Diskussion im Plenum. Die Veranstaltung findet in der Aula der Alten Kantonsschule in Aarau statt und wird organisiert von der NHG Aargau, die Neue Helvetische Gesellschaft. (10.01.07/vm/cb)


Die Traktanden der Synode vom 30. Mai 2007 in Aarau

  1. Eröffnung der Amtsperiode durch die Präsidentin des Kirchenrats Barbara Kühne
  2. Wahl eines provisorischen Büros
  3. Validierung der Wahl der Synodalen für die Amtsperiode 2007-2010/11

  4. Wahlen des Büros der Synode für die Amtsperiode 2007-2008
    4.1 Präsidium der Synode
    4.2 Vizepräsidium der Synode
    4.3 Stimmenzählende

  5. Protokoll der Synode vom 8. November 2006

  6. Mitteilungen
    6.1 des Kirchenrats
    6.2 des Bistums / des Bischofsvikariats

    Bekanntgabe der Wahlresultate für das Büro der Synode

  7. Wahl der übrigen Organe und der Vertretung in die Diözesankonferenz Beilage für die Amtsperiode 2007-2010/11
    7.1 Mitglieder des Kirchenrats
    7.2 Präsidium des Kirchenrats
    7.3 Mitglieder der GPK
    7.4 Präsidium der GPK
    7.5 Mitglieder und Ersatzmitglieder des Rekursgerichts
    7.6 Präsidium des Rekursgerichts
    7.7 Wahl der Diözesanabgeordneten

  8. Jahresbericht 2006 des Kirchenrats
  9. Jahresrechnung 2006 der Landeskirche inkl. Zusatzbericht Propstei Wislikofen
  10. Bericht und Antrag (PDF 107 KB) für einen Projektierungskredit zur Sanierung der Verwaltungsliegenschaft Feerstrasse 8, Aarau
  11. Bericht und Antrag (PDF 61 KB) des Kirchenrats betreffend Änderung der Verordnung der Synode vom 2. Juni 2004  über den Finanzausgleich der Kirchgemeinden (horizontaler Finanzausgleich)

  12. Verschiedenes 


Zu Beginn der Amtsperiode 2007-2010 der Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche findet im Anschluss an die Sitzung der Synode um ca. 17.00 Uhr ein Gottesdienst in der Pfarrkirche Peter und Paul, Aarau statt.

Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30 Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des Grossratssaales aus mitverfolgt werden. (03.05.07/cb)


Die Traktanden der Synode vom 7. November 2007 in Aarau

  1. Protokoll der Synode-Sitzung vom 30.05.2007
  2. Validierung der Ersatzwahlen in die Synode
  3. Mitteilungen
    3.1 des Kirchenrats
    3.2 der Regionalleitung
  4. Orientierung Propstei Wislikofen
  5. Verpflichtungskredit (Baukredit)
    Bericht und Antrag (PDF 90 KB) Sanierung Verwaltungsliegenschaft, Feerstrasse 8, Aarau
  6. Voranschlag 2008 (PDF 157 KB) mit Finanzplan
  7. Pastorale Fragen
    Bericht aus den Vor-Synodesitzungen
  8. Verschiedenes

Thematischer Teil:
Kirche im Gefängnis
Refrerat und Gespräch mit Sr. Iniga Affentranger, Gefängnisseelsorgerin in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg

Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30 Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des Grossratssaales aus mitverfolgt werden. (17.10.07/cb)


Ein neuer Raum für stille Andacht
Raum der Stille im Spital Zofingen eingeweiht
Im Rahmen einer kleinen Feier wurde im Spital Zofingen ein neu gestalteter „Raum der Stille“ eingeweiht. Mit einer zurückhaltenden Einrichtung ist der Raum gedacht für medidative Nutzung, besinnliche Momente und Andachten.
Dank der Zusammenarbeit und der finanziellen Unterstützung der Römisch-Katholischen Landeskirche, der Reformierten Landeskirche und dem Spital Zofingen konnte dieser Raum seiner Bestimmung übergeben werden. Die liturgische Feier, gestaltet von der katholischen Spitalseelsorgerin Valeria Hengartner und dem reformierten Spitalseelsorger Andreas Möri sowie dem künstlerischen Leiter Walter Berger, wurde umrahmt von Begrüssungsworten durch Dr. Robert Rhiner, CEO Spital Zofingen, und Karin Tschanz, Bereichsleiterin Seelsorge der Reformierten Landeskirche sowie einer kurzen Ansprache von Otto Wertli, Sekretär der Römisch-Katholischen Landeskirche.
Die Spitalseelsorgenden zeigten grosse Freude über die neue Möglichkeit eines stillen Rückzugs für Patientinnen und Patienten sowie deren Besuchende. Aber nicht nur ein Raum der Stille, auch eine neue Grabstätte für früh verlorene Kinder durfte vor am Spital Zofingen unter Mitwirkung der beiden Seelsorgenden eingeweiht werden. Initiiert und gestiftet von der Stadt Zofingen soll diese Grabstätte den nötigen Raum in der Natur schaffen für die Trauer der Angehörigen.   (06.09.07/cb)


Einkaufen auf dem globalen Markt
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Marktplatz und Kirche
Die ökumenische Kommission "Kirche und Wirtschaft" der Aargauer Landeskirchen lädt zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen ihrer Vortragsreihe "Marktplatz und Kirche" ein. Am Donnerstag, 14. Juni 2007 von 17.15 Uhr bis 19.15 Uhr in der BDO Visura, Entfelderstrasse 1 in Aarau, spricht Kurt Holzer, Bereichsleiter und Ethikbeauftragter von Manor zum Thema
"Einkaufen auf dem globalen Markt?"

Der Detailhandel spielt für unsere Versorgung eine wichtige Rolle. Die Konsumgüterindustrie und auch deren Abnehmer können heute aus verschiedenen Gründen nicht mehr nur nach marktwirtschaftlichen Kriterien entscheiden. Ethische Überlegungen müssen vermehrt berücksichtigt werden.
Kurt Holzer, Ethikbeauftragter der Manorgruppe, wird im Rahmen des Jahresthemas „Wertehaltungen, Motivation, Verantwortung“ die Warenbeschaffung  im Bereich Textilien erläutern. Er zeigt Grundsätze und Besonderheiten von Manor auf, verweist auf Fragen des sozialen Engagements und auf die persönliche Motivation.
Das Schwergewicht seiner Ausführungen legt er auf die Kleiderproduktion und die Warenbeschaffung, für die er direkt zuständig ist. Wichtiger Lieferant ist der Ferne Osten, gut 50% der Einkäufe im Textilbereich bezieht das Unternehmen aus dieser Region. Wie agiert es auf diesem Markt?
Die Moderation hat Pfr. Dr. Christoph Weber-Berg. Im Anschluss an das Referat gibt es einen Apéro. (07.06.07/cb)


Erklärung der Aargauer Landeskirchen zur ökumenischen Zusammenarbeit im Aargau
Die Kirchenräte der drei Aargauer Landeskirchen, der Christkatholischen, der Reformierten und der Römisch-katholischen Kirche sowie die Leitung der Bistumsregion St. Urs haben an ihrer regelmässigen Begegnung am 24. Oktober in Aarau die Grundlage der Ökumene der christlichen Kirchen und den Willen zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit in gegenseitigem Respekt bekräftigt. Sie begrüssen ausdrücklich die vielfältigen Formen der ökumenischen Zusammenarbeit auf kantonaler und regionaler Ebene und in den Kirchgemeinden und Pfarreien im Aargau.
In gleichberechtigter Partnerschaft treten sie gemeinsam für christliche Werte in der Gesellschaft, für die ökumenischen Anliegen von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und für ein verständnisvolles und tolerantes Zusammenleben der Menschen aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen im Kanton Aargau ein.
Gezeichnet
Claudia Bandixen, Reformierte Landeskirche, Ernst Blust, Christkatholische Landeskirche, Erich Häring, Bistumsregion St.Urs, Barbara Kühne, Römisch-katholische Landeskirche 
(30.10.2007/fw/cb)


Eröffnung der Fastenkampagne 2007 im Aargau
Eröffnungsveranstaltung unter dem Titel «Arbeitsrechte unter Druck» in Frick
Unter dem Titel «Arbeitsrechte unter Druck» wird am Donnerstag, den 25. Januar 2007 im Pfarreizentrum Rampart in Frick offiziell die Fastenkampagne 2007 für den Kanton Aargau eröffnet. Die KAB Sektion Fricktal, die Erwachsenenbildung Fricktal, die OeME-Fachstelle (Oekumene, Mission, Entwicklung) der Reformierten Landeskirche und der Fachbereich Solidarische Welt der Katholischen Landeskirche laden zu einem spannenden und abwechslungsreichen Abend, an dem auf vielfältige Weise unsere heutige Arbeitswelt in den Blick kommt.

Heutzutage erleben viele Menschen überall auf der Welt, wie im Zuge der Globalisierung Arbeitsplätze gefährdet werden. Gleichzeitig geraten dadurch auch die über viele Jahrzehnte hinweg erstrittenen Rechte der arbeitenden Frauen und Männer unter Druck. Immer wieder hört man von Situationen, in denen Menschen entlassen und zu neuen, sozial schlechteren Bedingungen angestellt werden.
Vor diesem Hintergrund wählten die Hilfswerke der christlichen Kirchen der Schweiz, «Fastenopfer», «Brot für Alle» und «Partner sein», für die Fastenkampagne 2007 das Motto: «Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein.»
Die Eröffnungsveranstaltung für den Kanton Aargau beginnt um 19.30 Uhr mit einer Bilderreise durch die Arbeitswelt im Süden. Der Wirtschaftsgeograf und Fotograf, Robert Schmid aus Erlinsbach, wird mit seinen eindrücklichen Bildern die traditionelle Arbeit in Landwirtschaft und Handwerk zeigen und sich auch den modernen Arbeitsrealitäten in Bergwerken, Industriestandorten oder in Handel und Transport zuwenden.

Im anschliessenden Podiumsgespräch «Menschenwürdiges Arbeiten unter Druck» unter der Moderation von Erwachsenenbildner Bernhard Lindner diskutieren Eva Maria Belser, Professorin für Menschenrechte und Weltwirtschaftsrecht an der Universität Fribourg, Dr. Thomas Wallimann-Sasaki, Theologe und Sozialethiker aus Zürich, Michael Plüss, Leiter Novartis Schweiz und Susanne Meier, Leiterin des RAV Rheinfelden.
Themen der Diskussion sind Outsourcing und Verantwortung, Arbeitsverlagerungen in die Dritte Welt, Frühpensionierungen und die Vermittlung von Arbeitslosen. Der Eintritt ist frei.  (18.01.07/cb)


Friedensarbeit ist dennoch möglich
Sumaya Farhat-Naser berichtet in Aarau über ihre Friedensarbeit im schwierigen Umfeld des Nahostkonflikts
Die engagierte Palästinenserin Sumaya Farhat-Naser referiert am Montag, 14. Mai 2007 um 19.30 Uhr im Bullingerhaus, Jurastrasse 13 in Aarau zum Thema "Friedensarbeit ist dennoch möglich".

Sumaya Farhad-Naser ist eine in Palästina und Israel sowie weit darüber hinaus international anerkannte Brückenbauerin und Friedensfrau an der Nahtstelle zwischen den Völkern und politischen Systemen, zwischen den Kulturen, Konfessionen und Religionen. Seit Jahren setzt sie sich für den Friedensprozess ein. Mit mehrfachen Auszeichnungen wurde sie für ihr Friedensengagement geehrt. Zur Zeit leitet sie ein Schulungszentrum für Kinder und Jugendliche in Birzeit. Bekannt ist Sumaya Farhat-Naser auch als Buchautorin und Trägerin verschiedener Friedenspreise.

Die Palästinenserin hat in Deutschland Biologie, Geographie und Erziehungswissenschaften studiert und war längere Zeit Professorin an der palästinensischen Universität in Birzeit.

Nach dem Vortrag mit anschliessender Diskussion wird zum orientalischen Apéro geladen und die Autorin signiert ihre Bücher. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte zugunsten des Friedensprojektes von Sumaya Farhat-Naser. (30.04.07/cb)


Glaubenssache als Begegnung
Ausstellungsbesuch mit anschliessender Gesprächsrunde
Begegnung und Austausch über die Sache des Glaubens ermöglichen – ein Angebot der Erwachsenenbildungsstellen der katholischen und der reformierten Landeskirche am 12. April in Lenzburg. Bei der dort durchgeführten interreligiösen Veranstaltung  besuchten die 30 Teilnehmenden zuerst die Ausstellung „Glaubenssache“ des Stapferhauses in Lenzburg. Die Ausstellung will die im Wandel begriffene Glaubenslandschaft in der Schweiz aus soziologischer Perspektive, gleichsam mit neutralem Blick professionell darstellen.
Das ist an diesem Nachmittag des 12. April gelungen. Informell bereits beim Zvieri und intensiv dann in der anschliessenden Gesprächsrunde. Erfrischend direkt äusserten die Podiumsgäste aus den nichtchristlichen Traditionen ihre Eindrücke zur Ausstellung.
Bea Wyler, Rabbiner aus Wettingen, Halit Duran aus Turgi, der Präsident des Verbandes der Aargauer Muslime und Rita Lämmli vom buddistischen Zentrum in Gretzenbach waren sich einig: Die Ausstellung vermag zwar interessante Denkanstösse zum Thema Glauben geben, aber die einzelnen Traditionen sind sehr verkürzt und oberflächlich dargestellt. Diesen Eindruck haben auch Christinen und Christen, die ihre Tradition und auch ihre aktuellen Fragen vertieft kennen.
Das Gespräch mit den engagierten Teilnehmenden bewegte sich dann auch bald von der Ausstellung weg und drehte sich etwa um die Frage, welche Art von Toleranz das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft fruchtbar macht. Und es wurde klar, auch dank der äusserst kompetenten Podiumsgäste, dass Glaube im lebendigen Austausch gedeiht. Er kann eigentlich gar nicht neutral behandelt werden, sondern muss persönlich gelebt und gemeinschaftlich bekannt werden, im Respekt vor dem anderen.

So lässt sich sagen: Glaubens Sache ist Begegnung. (19.04.07/CB/cb)


Impulsveranstaltungen für Fastenkampagne 2007 im Aargau
Einführung in die Aktion "Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein."

Das Recht auf Arbeit ist zu Recht ein Menschenrecht. Denn Arbeit ist mehr als ein Job: Arbeit dient der Existenzsicherung sinnvolle Arbeit trägt bei zur Verwirklichung des Menschseins. Und im besten Fall macht Arbeit sogar Spass! Damit Arbeit menschenwürdig wird, sind Einsatz, Ausdauer und Kreativität aller Beteiligten nötig, denn Arbeitsrechte gehen uns alle an!

Vor diesem Hintergrund finden zwei Impulsveranstaltungen am 11. Januar 2007 in Baden und am 13. Januar 2007 in Aarau statt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Verantwortlichen in Pfarreien, Schulen und Jugendarbeit in das Thema der diesjährigen Fastenkampagne "Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein." näher einzuführen. Fünf Workshops konkretisieren die einzelnen Schwerpunkte, das heisst Präsentation der Kampagne in den Pfarreien am Beispiel der Arbeitssituation in der Computer-Industrie, Liturgievorschläge, Ideen und Materialien für die Katechese und Programmvorschläge für die Jugendarbeit.
Geleitet werden die Impulsveranstaltungen in Zusammenarbeit von der OeME-Fachstelle der reformierten Landeskirche und dem Fachbereich "Solidarische Welt" der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau.

Die offizielle Eröffnung der Fastenkampagne 2007 im Aargau findet am Donnerstag, 25. Januar 2007 in Frick unter dem Titel "Arbeitsrechte unter Druck" statt. (08.01.07/cb)


Kirchenrat hat die Ressorts für die neue Amtsperiode verteilt
Erste Sitzung in neuer Zusammensetzung
Der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Landeskirche hat an seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause in neuer Zusammensetzung die Arbeitsressorts neu zugeteilt. Die Präsidentin des Kirchenrats sowie alle anderen Mitglieder des Kirchenrats wurden an der Synode-Sitzung im Mai für die neue Amtsperiode 2007 - 2010/11 bestätigt beziehungsweise neu gewählt.

Die Ressortverteilung sieht jetzt wie folgt aus:
  • Barbara Kühne, Oberbözberg
    Präsidium, Vertretung nach aussen
  • Heinz Altorfer, Lenzburg
    Vizepräsidium, Bildung und Propstei mit Fachstelle Bildung mobil und Propstei Wislikofen
  • Maria Pia Scholl-Franchini, Möhlin
    Anderssprachigenseelsorge
  • Josef Stalder, Sarmenstorf
    Diakonie inkl. CARITAS, Sozialrat, Ökum. Kommission Kirche und Wirtschaft
  • Rolf Steinemann, Meisterschwanden
    Finanzen und Liegenschaften
  • Silvia Guerra, Ennetbaden
    Jugend mit Fachstelle Jugendseelsorge und Villa Jugend
  • Georg Umbricht, Oberlunkhofen
    Katechese-Medien mit Fachstelle Katechese-Medien, kirchliche Arbeit an kantonalen Schulen und Stipendien
  • Marcus Scheiermann, Rheinfelden
    Mission und Entwicklung, Kirchenmusik und Kultur
  • Edith Rey-Kühntopf, Widen
    Spezialseelsorge und Vorstand Horizonte

Korrespondenz für den Kirchenrat oder zu den einzelnen Ressorts ist zu richten an das Sekretariat der Römisch-Katholischen Landeskirche, Feerstrasse 8, Postfach, 5001 Aarau, Mail landeskirche@ag.kath.ch  (12.9.07/cb)


Kirchliche Dienste für „Nichtmitglieder“
Röm.-Kath. Kirchenrat gibt praktische Empfehlungen zum Umgang

Seit einiger Zeit wird im Kanton Aargau der Ruf laut nach landeskirchlichen Empfehlungen zum Thema „Tarife für Dienstleistungen an Ausgetretene“. Aufgrund von Anfragen aus Kirchgemeinden und aus der Synode hat sich der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Landeskirche in Zusammenarbeit mit der Bistums- und Regionalleitung eingehend mit der Thematik beschäftigt. Das Ergebnis sind praktische Empfehlungen und Hinweise auf rechtliche Vorgaben, die den Kirchenpflegen und Seelsorgenden nun zur Verfügung gestellt werden. Diese wurden an einer Tagung, welche von rund 100 Kirchenpflegerinnen und Kirchenpflegern sowie Seelsorgenden besucht wurde, vorgestellt.

In den letzten Jahren sind zunehmend Personen, die ihren Austritt aus der Kirche erklärt haben oder keiner Konfession angehören, an kirchlichen Dienstleistungen interessiert. Das stellt Seelsorgende und Kirchenpflegen vor neue Fragen in Bezug auf mögliche Tarife für Angebote wie Trauungen, Taufen, Bestattungen oder die Teilnahme am Religionsunterricht. Einzelne Kirchgemeinden und Pfarreien haben auf diese Situation mit Gebührenordnungen reagiert, andere suchen von Fall zu Fall nach Lösungen. Bei näherer Prüfung zeigt sich, dass diese Fragen komplex und nicht in allgemeingültiger Form zu beantworten sind. Das spiegelt sich bereits wider bei der Frage der Kirchenzugehörigkeit. Ein Austritt aus der Kirchgemeinde kann nach staatlichem Recht jederzeit erfolgen, nach dem Verständnis der katholischen Kirche aber ist mit der Taufe eine bleibende Kirchenzugehörigkeit gegeben.

Gebührenordnungen sind keine Lösung
Eine rechtliche Überprüfung der Situation ergibt, dass der Erlass von Gebührenordnungen für kirchliche Dienste an Nichtmitgliedern nicht in die Zuständigkeit der Kirchenpflege fällt. Zudem ist der Kirchenrat der Auffassung, dass Gebührenordnungen die Probleme nicht lösen. Sie erwecken den Eindruck, es bestehe ein Anspruch auf kirchliche Dienste, der Segen Gottes habe seinen festen Preis. Im Hinblick auf finanzielle Auswirkungen sind sie eher von geringer Bedeutung und können kontraproduktiv wirken, indem sie das Kirchensteuersystem aushöhlen.
Ein wesentliches Anliegen des Kirchenrates ist es jedoch, den Zusammenhang von Glaube, Kirchenzugehörigkeit und Solidarität zu betonen. Entsprechend werden die Seelsorgenden aufgefordert, Nichtmitglieder auf die finanzielle Solidarität und auf die Frage eines Wiedereintritts anzusprechen.
Ebenso sollen Personen, die ihren Austritt erklären, ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie sich damit von der Kirche distanzieren und auf ihre Dienste verzichten.

Die Diskussion geht weiter
Die Frage, wie die Kirche mit Personen umgeht, die bestimmte Erwartungen an sie richten, ohne ihr anzugehören, wird in den nächsten Jahren voraussichtlich an Bedeutung zunehmen. Gebührenordnungen für kirchliche Dienste an Nichtmitgliedern stellen keine angemessene Antwort dar, aber das Thema wird kirchliche und staatskirchenrechtliche Gremien auch weiterhin beschäftigen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Website. (08.11.07/cb)


Lancierung eines Schweizer Vätertages
Die Kirchen engagieren sich mit einem ökumenischen Angebot
Was in vielen Ländern bereits eine lange Tradition hat, soll nun auch in der Schweiz Realität werden: ein nationaler Vätertag.
Der Schweizer Vätertag, der erstmalig am 17. Juni 2007 und dann jährlich am dritten Sonntag im Juni stattfindet, soll Lust auf aktive Vaterschaft wecken und Männer ermuntern, Eigenverantwortung und -initiative fürs Vatersein zu übernehmen. Er wird in der Schweiz als Event gestaltet, welches die Diskussion um Geschlechterrollen, die Verteilung von Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit zwischen Männern und Frauen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Zentrum stellt. Aus diesem Grunde steht auch als Motto über dem 1. Vätertag : Vätertag - aus 365 Gründen (siehe www.vaetertag.ch).
Auch die Kirchen engagieren sich am Vätertag:
Sie stellen ab Mitte April praktische Arbeitsmaterialien für Gottesdienste, Rituale, Gesprächsangebote und mehr zum Vätertag per Internet auf www.ref-ag.ch bereit und rufen die Gemeinden und Pfarreien auf, am 17. Juni den Vätertag zum Thema zu machen.
Projektleiter für den kirchlichen Beitrag ist Andreas Borter. Die Fachstelle Erwachsenenbildung der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau unterstützt das Projekt. In ihrem Auftrag arbeitet Peter Zürn beim Vätertag 2007 mit.
Für Seelsorgende und Gruppen aus Gemeinden, welche im Rahmen des Vätertages eine Aktion oder einen besondern Gottesdienst planen, gibt es ein besonderes Angebot:

Workshop zum Vätertag

Datum: Donnerstag, 3. Mai 2007, 19-22 Uhr
Ort: Ref. Kirchgemeindehaus Lenzburg
Leitung: Andreas Borter und Peter Zürn
Kursbeitrag: Fr. 40.-
Anmeldung bis am 24.4.07 bei Alice Liniger, 062 838 09 61, alice.liniger@ref-aargau.ch (05.04.07/pz/cb)


Pastorale Fragen bleiben im Gespräch
Synodalen geben vielfältige Anregungen zur Diskussion

Die katholische Synode, das staatskirchenrechtliche Parlament im Kanton Aargau, versammelte sich zu ihrer Herbstsitzung am 7. November in Aarau. Verschiedene Anträge, Anliegen und ein interessant gestalteter thematischer Teil füllten die lebhafte Synode-Sitzung.

Interessiert an pastoralen Fragen
An den regionalen Vor-Synodesitzungen stellten die Synodalen verschiedene Themenfelder und Fragestellungen zusammen, die von der Ortskirche (Bistum) und der Kirche vor Ort (Pfarrei) aufgenommen werden sollen. Bei einem Synodeanlass im nächsten Jahr wird die Thematik nochmals vertieft und das weitere Vorgehen besprochen. Wichtige Anliegen der Synodalen sind unter anderem das Ansprechen der jungen Erwachsenen und ihr Bezug zur Kirche und die Frage, wo kann eine lebendige Kirche heute ihren Platz in der Gesellschaft finden.

Perspektive für Propstei Wislikofen
Seit über dreissig Jahren ist die Propstei Wislikofen das Bildungshaus der katholischen Kirche im Aargau und die Synodalen unterstützen den weiteren Gang der Propstei. Durch Einsparung in verschiedenen Bereichen und mit der Erstellung eines Businessplans ist man auf gutem Weg. Claudia Mennen, die Leiterin Bildung und Propstei und Sandra Grotgans, Leiterin der Hotellerie stellten die Neuigkeiten aus der Propstei direkt persönlich vor. Ein inspirierender Ort für Ruhe und Bildung, so stellt sich die Propstei dar und darauf baut auch die Marketingstrategie auf, mit welcher man das Haus in Zukunft stärker positionieren möchte.

Frische Aussichten für Verwaltungsliegenschaft
Ohne Gegenstimmen wurde der Antrag für einen Verpflichtungskredit von 528'000 Franken zur Sanierung und Renovation des Verwaltungsgebäudes der Landeskirche in Aarau angenommen. Nach bald 40 Jahren wird die veraltete Ausstattung erneuert und Verbesserungen aus gesamtökologischer Sicht umgesetzt.
Genehmigt wurde ebenfalls der Voranschlag für 2008. Bei gleichbleibendem Zentralkassenbeitrag weist die Verwaltungsrechnung Mehrausgaben von Fr. 55'000.- aus. Finanzfragen gaben auch Anlass zu Diskussionen. Ein Antrag auf Senkung des Steuerfusses um 0,1 Prozent wurde von den Synodalen deutlich abgelehnt. Ein Wunsch der Mitglieder war jedoch, in Zukunft vertiefte Informationen über den Einsatz der Gelder zu bekommen.
 
Einblick in Gefängnisseelsorge
Grosses Interesse fand der Vortrag von Schwester Iniga Affentranger. Sie erzählte von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen als Gefängnisseelsorgerin in der Justizvollzugsanstalt in Lenzburg. Schwester Iniga lebt seit über 30 Jahren in der Klostergemeinschaft Baldegg und arbeitet teilzeitlich in Lenzburg. Einzelgespräche, Gottesdienste, die Arbeit mit einer Freizeitgruppe und die Zusammenarbeit mit den Angestellten vor Ort bilden ihr Tätigkeitsfeld. Für sie ist in erster Linie der Mensch wichtig, der vor ihr steht und nicht das Delikt und sie möchte mit ihrer Arbeit auch Kirche und Gesellschaft für die Anliegen der Gefangenen sensibilisieren und einen Beitrag leisten zur sozialen Wiedereingliederung. (07.11.07/cb)


Raum geben für Trauer
Trauerfeier für frühverlorene Kinder in Wettingen

Einmal im Jahr mit anderen zusammen an Kinder denken, für die viel zu früh die Zeit des Lebens abgelaufen ist. Diesen Raum bietet die Trauerfeier für frühverlorene Kinder am Sonntag, 25. November 2007 um 17 Uhr in der Abdankungshalle Brunnenwiese in Wettingen.
Trauer um Kinder, die vor, während oder nach der Geburt verstorben sind, das ist eine schwierige Situation und für viele Betroffenen und Beteiligten oftmals kaum zu bewältigen. Die Trauerfeier in Wettingen, gestaltet von Seelsorgenden, einer Frauenärztin, einer Hebamme und einem Geburtshelfer, lässt Menschen zusammenkommen, die mit anderen an die Kinder denken, die nicht mehr mit uns leben. Sei es, weil sie krank waren, weil sie aus unerfindlichen Gründen aufhörten zu atmen oder weil die Eltern sich nicht für das Leben entscheiden konnten.
Zum Leben gehört auch das Sterben. Gemeinsam trauern gibt Kraft für die Bewältigung im Alltag.
Die Trauerfeier ist nicht konfessionell und steht allen Menschen jeglicher religiöser Bindung offen.
Musikalisch umrahmt wird die Feier von Sonja Bratoljić und Neli Andreć. (15.11.07/cb)


Rufer in der Wüste
"Müllerhaus Spezial" am Donnerstag, 26. Oktober 2006, 20.15 Uhr
In vielen Gemeinden bleiben am Sonntag die meisten Kirchenbänke leer, Predigen wird immer mehr zum einsamen Geschäft, von der Kanzel sprechen heisst rufen in der Wüste.
Hat die Predigt ausgedient, oder müsste man sie nur neu erfinden? Hat das wirkende Wort seine Kraft verloren oder sind wir nur taub geworden?
Der Schriftsteller Ulrich Knellwolf, der Theologe Thomas Bornhauser und der Dichter und Rapper Jürg Halter alias Kutti MC diskutieren über Möglichkeiten und Grenzen der Kanzelrede, veränderte Hörgewohnheiten, Wertevermittlung in einer sich wandelnden Gesellschaft - und über die Kraft des "Logos". Die Moderation hat Richard Weihe, Dozent und Autor. Das ist eine weitere Veranstaltung in der Reihe "Sprache und Ethik", in Zusammenarbeit mit der katholischen Propstei Wislikofen und dem reformierten Tagungshaus Rügel in Seengen. Kassenöffnung ab 19.30 Uhr, Vorverkauf über Buchhandlung Otz in Lenzburg. (19.04.07/cb)


Schlafen können Sie woanders
Erste "Nacht der Kirchen" im Wynen- und Seetal

Es ist Freitag vor Pfingsten, 25. Mai 2007, kurz vor 18 Uhr: Glocken läuten die erste „Nacht der Kirchen“ ein. 16 Kirchen in sieben Ortschaften im Wynen- und Seetal öffnen ihre Türen für ein buntes Programm in „heiligen“ Räumen. Beteiligt sind die katholischen und reformierten Kirchen sowie verschiedene Freikirchen. Das vielfältige Programm stellt die Besuchenden vor die Qual der Wahl.

Zwischen 18 Uhr und Mitternacht hat man Gelegenheit, in ungezwungener Art verschiedene Kirchen und Gemeinschaften zu entdecken. Das Angebot reicht von Orgelmusik, Multimedia, Hip-Hop, Meditativem Tanz über Ausstellungen, fortlaufende Bibel-Lesung, Pantomime, Filme, Kirchturmführungen, Kirchenquiz, Andachten, Gottesdienste, einem Pfingstritual und vielem mehr. Bistros und Cafés laden zum Verweilen und Begegnen ein. Prominenter Gast ist der Schriftsteller Christian Haller, der 2006 mit dem Aargauer Literaturpreis und dieses Jahr mit dem Schillerpreis ausgezeichnet wurde. Er wird in der reformierten Kirche in Reinach eine "Schriftstellerpredigt" über das "Unser Vater" halten.

Die Nacht der Kirchen bietet auch die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Gemeinden zu informieren. Das gemeinsame Auftreten ist wichtig für die Organisatoren. Man möchte damit zeigen, dass man trotz Unterschiede durchaus gut zusammenarbeiten kann. Die Veranstaltung zeigt auch , dass Kirche einmal anders erlebt werden kann und der "Pfingstgeist" doch überall spürbar sein wird. 
Das genaue Programm ist zu finden unter www.kath-menziken.ch. (23.05.07/cb)


Sprache und Schöpfung
"Müllerhaus Spezial" am Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20.15 Uhr
Der Autor als Schöpfer von ursprünglichen Welten, als Kreator eines eigenen Kosmos. Ein reizvolles Bild. Doch kann Sprache im eigentlichen Sinn ursprünglich, original zum Text werden – oder besteht sie doch nur immer aus Vorgesagtem, bereits Angelegtem? Und wenn die Sprache Schöpfung wäre – woraus wäre sie geschaffen, und vor allem: Was könnte, was würde sie bewirken?
«Gott sprach: Es werde! Und es ward.» Trauen wir der Sprache eine solche Wirkkraft überhaupt noch zu? Oder ist es uns ganz einfach nicht möglich, mit Worten oder Gedanken über die Sprache hinaus Neues in die Welt zu setzen?
Unter der Leitung des Autors und Dozenten Richard Weihe diskutieren die Schriftstellerin Eleonore Frey, Markus Huppenbauer, Titularprofessor für Ethik an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich, und der Werber und Texter Beat Gloor über die komplexe Beziehung von Sprache und Schöpfung.

Das ist eine weitere Veranstaltung in der Reihe «Sprache und Ethik» auf Basis der Zusammenarbeit von Müllerhaus. Literatur und Sprache in Lenzburg und dem katholischen Bildungshaus Propstei Wislikofen sowie dem reformierten Tagungshaus Rügel in Seengen. Kassenöffnung ab 19.30 Uhr, Vorverkauf über die Buchhandlung Otz in Lenzburg. (17.10.07/cb)


Synode startet in neue Amtsperiode
Neuwahlen prägten die Frühjahrssitzung der katholischen Synode

Mit der diesjährigen Frühjahrssitzung der Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau begann die neue Amtsperiode für das Büro der Synode, für die Synodalen und die übrigen Organe der Landeskirche.
Laut Geschäftsreglement der Synode beträgt die Amtszeit für das Büro, bestehend aus Präsidium, Vize-Präsidium und Stimmenzählenden, zwei Jahre. Die Organe und die Synodalen werden für vier Jahre gewählt. Neben den Wahlen stimmten die Synodalen der Jahresrechnung und dem Jahresbericht zu sowie zwei Anträgen bezüglich eines Projektierungskredites für die Sanierung der Verwaltungsliegenschaft und einer Änderung der Verordnung über den Finanzausgleich der Kirchgemeinden.

Das neu gewählte Parlament der Katholiken im Kanton Aargau hat mit Beginn der neuen Amtsperiode nur noch 150 statt wie bisher 200 Mitglieder. Vier Sitze sind noch vakant. Neuer Präsident der Synode mit 123 von 123 Stimmen wurde Walter Schärli, seit 2006 Pfarrer in Mellingen und vormals Vizepräsident. Martin Egli aus Muri nimmt mit 126 von 126 Stimmen das Amt des neuen Vizepräsidenten auf. Die vier vorgeschlagenen Stimmenzählenden sind einstimmig in ihrer Funktion und somit als Mitglieder des Büros der Synode gewählt worden.

Kirchenrat ebenfalls im Amt bestätigt
Der bisherige Kirchenrat der Landeskirche hat sich geschlossen für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung gestellt und wurde jeweils mit grosser Mehrheit im Amt bestätigt. Die bestandene Vakanz im Kirchenrat schliesst Marcus Scheiermann, Pastoralassistent aus Rheinfelden. Barbara Kühne ist erneut mit 127 von 127 Stimmen als Präsidentin des Kirchenrats von den Synodalen gewählt worden.
Weiterhin gewählt wurden für die Amtsdauer von vier Jahren Mitglieder und Präsident der Geschäftsprüfungskommission und des Rekursgerichtes sowie zwei Diözesanabgeordnete.

Jahresrechnung 2006
Erfreulicher Abschluss zeigt sich
Mit einem Ertragsüberschuss von 186'298.67 Franken kann die Römisch-Katholische Landeskirche auf ein gutes Jahr 2006 zurückblicken. Zum Ausgleich des Budgets 2006 war eine Entnahme aus den Reserven der Zentralkasse von 78'000.00 Franken vorgesehen. Die Rechnung ist somit um 264'298.67 Franken besser ausgefallen als budgetiert. Der Mehrertrag wird für zusätzliche Abschreibungen auf dem Jugendgruppenhaus „Villa Jugend“ in Aarburg und der Verwaltungsliegenschaft an der Feerstrasse sowie für eine Einlage in die Reserven der Zentralkasse verwendet.

Ein neues Gesicht für die Verwaltungsliegenschaft
Anpassungen sind notwendig
Die Landeskirche präsentiert sich heute in einem modernen und freundlichen Bild. Mit der 2003 durchgeführten Umsetzung des neuen Erscheinungsbildes möchte sie sich als offene Kirche darstellen und dieses auch in den Räumlichkeiten der Verwaltungsliegenschaft in Aarau vermitteln.
Durch die Zunahme der Aufgaben der Landeskirche wurden im Verlaufe der Zeit auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Neue Raumstrukturen und der Wunsch hin zu einem offenen und freundlichen Empfang bedingen eine Renovation und Sanierung der Liegenschaft. Die Synodalen genehmigten einstimmig einen entsprechenden Projektierungskredit für die Umsetzung in Höhe von 18'000.00 Franken.
Solidarität unter den Kirchgemeinden
Neue Ansätze beim horizontalen Finanzausgleich
Mit der Teilrevision der Verordnung über den Finanzausgleich unter den Kirchgemeinden verfolgte der Kirchenrat das Ziel, die Gesamtsumme des Finanzausgleichs zu Gunsten der finanzschwächeren Kirchgemeinden zu steigern und ein weiteres Auseinanderdriften der Steuerfüsse der Kirchgemeinden zu verhindern. Die bisherigen Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass sich die Differenz noch nicht gross verändert hat. Mit einer moderaten Anpassung des Prozentsatzes der Beiträge von Kirchgemeinden, deren Steuerfuss mehr als zehn Prozent tiefer liegt als das gewogene Mittel der Steuerfüsse möchte der Kirchenrat die kleineren Kirchgemeinden stärken. Die grosse Mehrheit der Synodalen unterstützte diesen Antrag.  (30.05.07/cb)


Tagung der FrauenLandsGemeinde 07 mit Micheline Calmy-Rey
Die 14. FrauenLandsGemeinde Aargau am 28. April 2007 erwartet hohen Besuch
An der Tagung der Frauenlandsgemeinde am 28. April im Grossratsgebäude in Aarau wird Bundesrätin Camy-Rey über den Umgang mit Macht sprechen, über die Hürden, die Frauen überwinden müssen und die Gestaltungskraft, die durch Macht ermöglicht wird.  Unter dem Titel  "wortmächtig - tatkräftig" geht es um den weiblichen Umgang mit Macht. Die Tagung ist offen für alle Frauen.
Kaum eine andere Frau sagt so direkt und offen Ja zur Macht wie Micheline Calmy-Rey. Die Bundespräsidentin steht auf dem Höhepunkt ihrer politischen Karriere. Auf dem Weg ins höchste Regierungsamt – und auch im Amt selbst - ist sie ihrem eigenen unkonventionellen Stil treu geblieben. „Frauen bringen andere Erfahrungen und Werte mit und folglich andere Handlungsweisen“, so ihre Überzeugung. Im Anschluss an das Referat sind die Teilnehmerinnen eingeladen, sich mit der Bundespräsidentin auszutauschen. Weiter geht es mit einem praktischen Aargauer Beispiel für Frauenförderung in Politik und Verbänden. Im Projekt „Mentee!“ coachen erfahrene Politikerinnen und Verbandsmanagerinnen junge Frauen zwischen 16 und 35. Projektträger ist der Verein FrauenLandsGemeinde Aargau.
Am Nachmittag können sich die Gäste dem Thema Macht aus verschiedenen Blickwinkeln nähern. In 8 Workshops geht es um die besten Wege, in Gremien Einfluss zu nehmen, um authentisches Auftreten, Vernetzung, Spiritualität und Meditation als Quelle von Kraft und um das Lernen von anderen Kulturen. Dabei werden die Teilnehmerinnen immer wieder aufgewirbelt durch die Trommlerinnen-Gruppe „Mazimai“, die das Programm rhythmisch begleitet. Zum Abschluss servieren die miRabellen, ein singendes und musizierendes Frauentrio aus Luzern, musikalische Geschichten aus 1001er Welt.
14. FrauenLandsGemeinde
wortmächtig – tatkräftig
Offene Tagung zu Frauen und Macht
Hauptreferentin: Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey
Samstag, 28. April 2007
9.45 bis 16.45 Uhr im Grossratsgebäude in Aarau
Anmeldung per Mail an sager@frauenlandsgemeinde.ch, Tel. 062 775 48 11 oder Internet auf www.frauenlandsgemeinde.ch
Komplettes Tagungsprogramm (PDF) auf www.frauenlandsgemeinde. (04.04.07/ss/cb)


Verein „Bibliodrama und Seelsorge“ neu in Wislikofen
Gründungsversammlung des Vereins „Bibliodrama und Seelsorge“ in der Propstei Wislikofen
Mit der Propstei Wislikofen verbindet man eine langjährige Tradition für Bibliodrama-Ausbildungen mit Themenwochen und Spieltagen. Durch die Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge ist die Propstei zur praxisverbundenen Ausbildungsstätte geworden mit Kursen und Supervision für Glaubens- und Gemeindeentwicklung.

Mit einem Blick in die Zukunft wird jetzt der Verein „Bibliodrama und Seelsorge“ gegründet. Am Mittwoch, 7. März 2007 findet ab 19.15 Uhr die Gründungsveranstaltung in der Propstei Wislikofen statt.
Bibliodrama ist ein Weg, die eigene Lebens- und Glaubensgeschichte anhand biblischer Geschichten zu ergründen und zu vertiefen. Spielerisch wird eine biblische Geschichte in das „Heute“ verlegt. Man identifiziert sich als Teilnehmende eines Bibliodrama-Spieltages mit den Personen und dem Geschehen in der Geschichte, lässt sich herausfordern und entdeckt auf diese Weise Neues oder Verstecktes über den eigenen Lebens- und Glaubenshintergrund. Bibliodrama gibt Impulse für das tägliche Leben, für die Arbeit in der Erwachsenenbildung, in der Katechese oder der Liturgie.
Der neugegründete Verein möchte der Kontaktpflege unter den ehemaligen Teilnehmenden der Bibliodrama-Ausbildungen dienen. Er will die fachliche Entwicklung seiner Mitglieder fördern und die Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge bei ihrer Fortentwicklung als Ausbildungsstätte unterstützen.
Die Mitgliedschaft kann erworben werden von ehemaligen Teilnehmenden der Bibliodrama-Ausbildung nach Andriessen und Derksen und der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Ausbildung und von Personen, die zur Schule und deren Anliegen einen besonderen Bezug haben.
Die neue Leiterin der Propstei Wislikofen, Dr. Claudia Mennen, ist Mitglied der Gründungsgruppe, langjährige Bibliodrama-Leiterin und kompetente Ansprechperson für Fragen zum Thema Bibliodrama. (06.03.07/cb)


Wechsel in der Anderssprachigenseelsorge
Veränderungen in Aarau und Windisch
Nach 14 Jahren schliesst Don Luis Miguel Menes Álvarez die Türe der Misión católica de lengua española in Aarau hinter sich zu, um in Bern neue Aufgaben zu übernehmen. Auch in Windisch steht ein Wechsel an. Dort wird Don Luigi D’Errico die Italiener Mission verlassen und zurückkehren in seine Diözese nach Rom.
Nach dem Zusammenlegen der Missionen in Baden und Aarau im Frühjahr 2007 war Don Luis zuständig für die spanischsprachige Mission im ganzen Kanton, die etwa 2500 Gläubige umfasst.
Don Luigi D’Errico hat seit 1996 in Windisch die Italiener Mission betreut und war zudem Redaktor des „Collegamento Antenna“, die monatlich erscheinende Zeitschrift der italienischsprachigen Missionen im Kanton Aargau.
Gespräche für Nachfolgeregelungen sind im Gange. Verschiedene Diskussionen mit Vertretern der Spanier und Italiener wurden geführt, um die Bedürfnisse und Erwartungen im Hinblick auf die Neubesetzungen der Missionen besser in die Auswahl einfliessen zu lassen. (30.08.07/cb)


 

 

 

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