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Erste Verleihung des OECUMENICA-LABELS – Ausgezeichnete Ökumene

Am 17. Februar hat das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK
zum ersten Mal zwei Projekten das Oecumenica-Label verliehen.

Ausgezeichnet werden die Ökumenische Kampagne der Hilfswerke Brot für alle/Fastenopfer/Partner sein sowie der Ökumenische Kreuzweg Zürich.

„Wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal das Oecumenica-Label verleihen dürfen. Die beiden
Projekte sind exemplarisch für gute, nachhaltige Ökumene“, erklärt der Präsident der AGCK, Bischof
Vitus Huonder.

Oekumenische Kampagne von Brot für alle/Fastenopfer/Partner sein
Die Oekumenische Kampagne von Brot für alle/Fastenopfer/Partner sein steht für 40 Jahre
ökumenische Zusammenarbeit; dies ist in Europa einzigartig. Die Kampagne engagiert sich dafür,
dass möglichste viele Menschen solidarisch handeln und mit den Armen teilen.
Sie zeigt Möglichkeiten auf, sich den globalen Herausforderungen zu stellen und ist ein wichtiger
Partner in der Entwicklungspolitik. Unterstützt werden Partnerinnen und Partner in Projekten vor Ort.
Jedes Jahr leisten Freiwillige mehr als 250'000 Stunden Arbeit für die drei Hilfswerke.

Ökumenischer Zürcher Kreuzweg

Der Ökumenische Zürcher Kreuzweg findet 2009 zum 15. Mal statt. Der schlicht gestaltete
Weggottesdienst führt durch das Zürcher Stadtzentrum zu symbolträchtigen Orten wie das Rathaus,
der Paradeplatz als Finanzzentrum, der Sitz der Fremdenpolizei oder das Obergericht.
Am Gottesdienst nehmen jeweils um die 1’000 Personen mit ganz unterschiedlichem konfessionellem,
politischem und nationalem Hintergrund teil. Der Ökumenische Arbeitskreis, welcher den Kreuzweg
jeweils organisiert, ist offen und besteht aus Mitgliedern unterschiedlicher Konfessionen.
Peter Schmitz-Hübsch, Gehörlosenseelsorger des Kantons Aargau ist seit vielen Jahren als katholischer Vertreter in dem Arbeitskreis tätig.


Das Oecumenica-Label
Die AGCK hat das Label 2008 geschaffen. Damit werden wegweisende ökumenische Projekte von
Einzelpersonen, (Kirch-)gemeinden, Pfarreien oder kirchlichen Organisationen, die christliche
Konfessionen verbinden, ausgezeichnet.
Das Label macht Ökumene sichtbar und will zur Zusammenarbeit unter Christinnen und Christen
ermutigen. Zudem unterstützt es die Umsetzung der ökumenischen Leitlinien der Charta Oecumenica.
Die Projekte werden von einer Kommission geprüft. Danach entscheidet das Präsidium der AGCK
über deren Auszeichnung.
Die Verleihung des Oecumenica-Labels an die beiden ausgezeichneten (sowie ev. an weitere)
Projekte wird im Frühling anlässlich einer Feier stattfinden. (04.03.09 AGCK/cb)




Aufgeschaltet am 4. März 2009

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