Medienmitteilung vom 19. Dezember 2009
„Nichts zehrt auf die Dauer so sehr am Zusammenhalt und an der Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft wie das Herausfallen ganzer Gruppen.
Nicht richtig dazuzugehören – das ist die grösste soziale Ungerechtigkeit unserer Zeit“, bilanzierte Regierungsrat Urs Hofmann am Samstag bei der Aktion „Eine Million Sterne“ in Aarau. Die Aktion für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt fand gleichzeitig in 180 Orten in der ganzen Schweiz statt. Im Aargau wurden in 15 Gemeinden Illuminationen durchgeführt.
Alphornklänge von Ruedi Berner gaben um 16 Uhr das Signal zum Anzünden der 1500 Kerzen, die von Caritas im Aarauer Graben aufgestellt wurden. Grosse Kälte und Windböen waren dabei eine Herausforderung. Zahlreiche Kinder und Erwachsene machten sich Werk und bald schon leuchtete der Graben in einem warmen Licht. Diese Windlichter sollten nicht nur strahlen, funkeln und glänzen – sondern auch ein Bekenntnis sein! Ein Meer von Kerzen setzte ein strahlendes Zeichen für Solidarität und sozialen Zusammenhalt. Urs Hofmann rief den zahlreichen Besuchern in seiner Grussbotschaft zu: „Jedes Licht ist ein Bekenntnis zu einer Schweiz, die Schwache stützt und in Not Geratenen hilft. In der Schweiz genauso wie in den Ländern des Südens. Setzen wir ein starkes Zeichen für eine solidarische und weltoffene Schweiz!“
Marcel Notter, der Generalsekretär der Kath. Landeskirche Aargau, empfahl in seiner Kurzansprache den Besuchern eine Banderole mit einem persönlichen Wunsch zu gestalten: „Dieser Wunsch auf der Banderole wird dann mit dem Licht der Kerze erhellt. Der Wunsch leuchtet und strahlt so ins Dunkle hinaus. Caritas möchte mit dieser Aktion mehr Licht in die Welt bringen.“
Der Jugendchor Erlinsbach unter der Leitung von Gitte Deubelbeiss gab dem Rahmenprogramm mit stimmigen Liedern eine besinnliche Note
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