Die Feierlichkeiten zu Ehren der Heiligen Gottesmutter von Fátima zählen zu einem der bedeutendsten religiösen Anlässe für die portugiesisch sprechenden Katholiken in der ganzen Schweiz. Auch in diesem Jahr pilgerten über 3'500 Katholiken am 1. Mai 2010 zur Lourdes-Grotte in Leuggern.
Hintergrund der Wallfahrt sind die Marienerscheinungen nahe dem portugiesischen Dorf Fátima vor über 90 Jahren. So erlebten am 13. Mai 1917 und jeweils am 13. der folgenden Monate bis Oktober drei Hirtenkinder bei einer Steineiche im Tal des Friedens (Cova da Iria) Marienerscheinungen. Papst Johannes Paul II. verband das auf ihn verübte Attentat vom 13. Mai 1981 mit den Erscheinungen. Nachdem er nach einem Schuss im Auto zusammenbrach, habe er gespürt, dass jemand ihn beschütze. Dieser jemand sei niemand anderes gewesen als die in Fátima erschienene Muttergottes. Am 13. Mai 2000 sprach er die zwei früh verstorbenen Seherkinder Jacinta und Francicso in Fátima selig. 2005 starb die Ordensfrau und letzte Seherin von Fátima, Schwester Maria Lucia dos Santos (Quelle: KIPA, 10.5.07).
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