Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
Feerstrasse 8, 5001 Aarau
Telefon 062 832 42 73, Fax 062 822 11 61
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Projekt Einreihungsplan
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Häufig gestellte Fragen zum Projekt finden Sie untenstehend. Sie haben eine Frage, welche noch nicht gestellt und beantwortet wurde? Teilen Sie uns Ihre Frage via Kontaktformular mit.


1. Weshalb war das Projekt nötig?
2. Welches sind die Ziele des Projekts?
3. Wie ist das Projekt abgelaufen?
4. Was ist das Ergebnis der Projektarbeiten?
5. Welches sind die wichtigsten Inhalte des neuen Lohnreglements?
6. Ab wann gelten die neuen Regelungen?
7. Für wen gelten die neuen Lohnbestimmungen?
8. Wann und wie wird über die Veränderungen orientiert?
9. Wann und wie erfahren die Mitarbeitenden, ob sich ihr Lohn verändert?
10. Wie werden Veränderungen des Lohnes umgesetzt?
11. Wo finde ich weitere Informationen?



 

1. Weshalb war das Projekt nötig?

Seit 1. Januar 2015 gilt das neue Personalreglement der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau. Sie hat sich damit als familienfreundliche Arbeitgeberin positioniert und auch transparentere Regelungen geschaffen. Alle Mitarbeitenden sind nun nach dem gleichen Reglement angestellt.
Bisher fehlten aber noch die Richtlinien für die Lohneinreihung (Art. 25 Personalreglement). Diese Pendenz wurde im Rahmen des Projekts bearbeitet.

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2. Welches sind die Ziele des Projekts?


Wichtige Zielsetzungen des Projekts sind:
  • Die Konkurrenzfähigkeit der römisch-katholischen Kirche des Kantons Aargau als Arbeitgeberin auf dem Arbeitsmarkt stärken und erhalten.
  • Das Lohnkonzept erneuern und mit einer Funktionsbewertung die interne Lohngerechtigkeit sicherstellen.
  • Die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Lohneinstufung und -entwicklung gewährleisten und diese mit geeigneten Instrumenten unterstützen. 

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3. Wie ist das Projekt abgelaufen?

Es wurden folgende Projektschritte durchgeführt:
  • Beurteilung der generellen Lohnsituation und der Konkurrenzfähigkeit der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau als Arbeitgeberin (Lohnvergleich für ausgewählte Funktionen mit 8 Partnerorganisationen)
  • Analyse des aktuellen und Erarbeitung eines neuen Lohnkonzepts
  • Schriftliche und mündliche Befragung von rund 30 Personen in Schlüsselstellen, Erhebung zu den Merkmalen ihrer Funktion in Bezug auf Aus- und Weiterbildung, wichtigste Tätigkeiten, Fach- und (allfällige) Führungsverantwortung, physische und psychische Anforderungen und Belastungen etc.
  • Analytische Bewertung dieser Stellen und vereinfachte (summarische) Bewertung weiterer 30 Funktionen
  • Umsetzung der Bewertungsergebnisse durch Zuweisung der Funktionen zu einer bestimmten Lohnklasse gemäss neuem Lohnkonzept (mit Einreihungsplan der Funktionen)
  • Vorbereitung der Überführung vom aktuellen ins neue Lohnsystem, Definition der Überführungsregelungen
  • Erarbeitung eines neuen Lohnreglements und Genehmigung durch den Kirchenrat
  • Anpassung von Arbeitsverträgen und Regelung der individuellen Veränderungen

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4. Was ist das Ergebnis der Projektarbeiten?

Als Ergebnis der Projektarbeiten hat der Kirchenrat am 16. November 2016 ein neues Lohnreglement beschlossen.

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5. Welches sind die wichtigsten Inhalte des neuen Lohnreglements?

Mit dem neuen Lohnreglement wird ein neues Lohnsystem eingeführt:
  • Dieses umfasst 15 Lohnbänder mit jährlichen Bruttolöhnen (inkl. 13. Monatslohn) innerhalb einer Spannweite von ca. CHF 50'000 (Minimum des tiefsten Lohnbands) bis ca. CHF 180'000 (Maximum des höchsten Lohnbands).
  • Zwischen den definierten Minimal- und Maximallöhnen jedes Lohnbands besteht eine Differenz von 135 Prozent des Minimallohns.
  • Innerhalb dieses Rahmens erfolgt die Entwicklung des Lohns, welche für die einzelnen Mitarbeitenden unterschiedlich ausfallen wird. Lohnerhöhungen werden inskünftig unter Mitberücksichtigung des Verhaltens und der erbrachten Leistung auf der Grundlage der Ergebnisse des Mitarbeitendengesprächs (Qualifikation) individuell festgelegt. Der Kirchenrat hat dazu den Ausführungserlass zum Mitarbeitendengespräch überarbeiten und ergänzen lassen und diesen am 16. November 2016 verabschiedet.
  • Für jede Funktion stehen ein oder zwei Lohnbänder zur Verfügung. Die Zuweisung erfolgt unter Berücksichtigung der Anforderungen und Belastungen der Funktion (erforderliche Aus-/Weiterbildung und Erfahrung; geistige Anforderungen, Verantwortung sowie psychische und physische Belastung), welche im Rahmen einer eingehenden Bewertung der Funktionen ermittelt und beurteilt wurden.

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6. Ab wann gelten die neuen Regelungen?


Für die Mitarbeitenden der Landeskirche treten die neuen Regelungen am 1. Januar 2017 in Kraft.
Ab 2019 gilt das Lohnreglement auch für die Mitarbeitenden jener Kirchgemeinden, welche bis zu diesem Zeitpunkt keine eigenen Regelungen im Lohnbereich treffen.

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7. Für wen gelten die neuen Lohnbestimmungen?


Das Lohnreglement gilt grundsätzlich für alle Mitarbeitenden der Landeskirche (auch für im Stundenlohn Beschäftigte). Davon ausgenommen sind lediglich einzelne besondere Funktionen sowie die Lernenden.
Für die Mitarbeitenden der Kirchgemeinden gilt das Lohnreglement nur, wenn für sie bis Ende 2018 keine eigenen Regelungen im Lohnbereich getroffen werden.

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8. Wann und wie wird über die Veränderungen orientiert?


Die Mitarbeitenden der Landeskirche wurden mit Schreiben vom 17. November 2016 über das neue Lohnreglement orientiert. Für sie findet zudem am 26. Januar 2017 ein Informationsanlass statt.
Über die Ergebnisse und den Abschluss des Projekts wurden die interessierten Kreise im Dezember 2016 mit einem letzten Newsletter orientiert.
Im Frühjahr 2017 sind zwei Orientierungsveranstaltungen für die Verantwortlichen der Kirchgemeinden vorgesehen. Sie sollen dazu dienen, Basisinformationen zu liefern, Fragen zur Neuregelung zu beantworten und den Kirchgemeinden den Entscheid zu ermöglichen, ob sie bis Ende 2018 eigene Regelungen im Lohnbereich erarbeiten oder ab 2019 jene der Landeskirche übernehmen wollen.

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9. Wann und wie erfahren die Mitarbeitenden, ob sich ihr Lohn verändert?


Sämtliche Mitarbeitenden der Landeskirche werden bis spätestens Ende März 2017 individuell über ihre neue lohnmässige Situation orientiert.
Für die meisten Mitarbeitenden ist keine Veränderung ihres Lohnes zu erwarten.

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10. Wie werden Veränderungen des Lohnes umgesetzt?


Jede Funktion wird im Anhang zum Lohnreglement einem bestimmten Lohnband zugewiesen, für welches eine lohnmässige Bandbreite definiert ist.
Liegt der bisherige Lohn ausserhalb dieser Bandbreite, wird er nach folgenden Grundsätzen angepasst:
  • Liegt der aktuelle Lohn über dem Höchstbetrag des massgebenden Lohnbands, wird der übersteigende Betrag ab 1. Januar 2019 in drei gleichen Schritten jeweils auf Beginn des Kalenderjahres reduziert. In der Zwischenzeit wird keine Lohnerhöhung mehr gewährt.
  • Liegt der aktuelle Lohn unter dem Mindestbetrag des massgebenden Lohnbands, wird die Differenz durch Lohnerhöhungen bis spätestens 2019 beseitigt.

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11. Wo finde ich weitere Informationen?


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