Ablehnung tut weh

Vertiefungstag

„Ich möchte aber nur noch von Ihnen begleitet werden, Ihre Kollegin/Ihr Kollege ist nicht so herzlich wie Sie….“
Freiwillige Begleitung von sterbenden und schwerkranken Menschen ist ein personales Angebot. Dazu braucht es unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Begabungen und Stärken.
Menschen, die Sterbende begleiten, machen sich durchlässig. Sie sind wahrnehmender und verletzlicher. Wenn sie Ablehnung spüren, tut das weh.
Wenn die Gründe nachvollziehbar sind, weshalb ein Sterbender meine Begleitung ablehnt, dann lässt sich die Kränkung leichter auf die Seite legen. Oft aber sind die Gründe aber diffus und ich brauche länger, mit dieser Erfahrung umzugehen.
Es lohnt sich, die eigene Haltung gegenüber erfahrener Ablehnung zu reflektieren. Die Haltung des Respekts und der Aufmerksamkeit gilt nicht nur in der Begegnung mit Sterbenden sondern auch für die Begegnung mit sich selbst.

Datum

12.06.2018, 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Kosten

CHF 80.- plus Mittagessen CHF 28.-

Kursort

Propstei Wislikofen

Leitung

Edwin Rutz, Kath. Spitalseelsorger CPT

Arbeitsweise

Wir üben achtsame Präsenz mit Impulsen und im Reflektieren von mitgebrachten Erfahrungen, die wir in Fallbesprechungen vertiefen. Bitte bringen Sie konkrete Erfahrungen und Fragen mit.

Voraussetzungen

Dieser Kurs ist für Frauen und Männer, die bereits in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen engagiert sind.

Anmeldung

Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.