Der alltägliche Islamismus: Terror beginnt, wo wir ihn zulassen!

Buch im Gespräch

Die muslimische Politikwissenschaftlerin Elham Manea klagt in ihrem Buch ein falsches Toleranzverständnis an.

Datum

15.10.2020, 19:30 Uhr bis 21:15 Uhr

Kursort

Kirchensaal, Kath. Peter und Paul, Laurenzenvorstadt 80, Aarau

Leitung

Dr. Myroslava Rap, Theologin, Referentin für Integration und interreligiöses Handeln

Der alltägliche Islamismus: Terror beginnt, wo wir ihn zulassen

Keine Samthandschuhe im Umgang mit Islamisten – das fordert die Zürcher Politologin und gläubige Muslimin und geht hart mit dem wichtigsten islamischen Propheten ins Gericht. Weil sie sich Sorgen um ihre Religion macht, aber auch um Errungenschaften wie Demokratie, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit – und die Emanzipation der Frau.

Elham Maneas Buch ist eine Kampfansage an den Islamismus. Weniger an den militanten, vor dem sie wenig Angst habe – denn der IS sei bald militärisch besiegt. Sondern an den ideologischen, der den Nährboden für gesellschaftliche Spaltungen liefere – mit dem Ziel, eine islamische Weltherrschaft zu errichten.

Organisation in Zusammenarbeit mit dem airak.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mehr Infos zum Buch:

Elham Manea: Der alltägliche Islamismus. Terror beginnt, wo wir ihn zulassen.

286 Seiten, Kösel-Verlag, 2018,

ISBN 978-3-466-37212-6.

«Terror beginnt, wo wir ihn zulassen», gemeint ist, wo wir Fundamentalismus und Radikalisierung zulassen. Das muss noch nicht Gewalt bedeuten, doch die Religion ist Teil des Problems. Der gewaltlose Islamismus, wie wir ihn in Moscheen und Koranschulen auch in der Schweiz finden, liefert den Hintergrund zum Terror, analysiert Elham Manea. Sie greift dabei auf ihre Jugendjahre in islamischen Ländern zurück. Die jemenitisch-schweizerische Politologin differenziert zwischen unterschiedlichen Richtungen und Standpunkten im Islam, die ihre Berechtigungen haben. Dem radikalisierten Islam aber sei kein Raum zu geben. Das gehe zuerst die Politik und den Staat etwas an, dann aber auch den einzelnen Bürger, der nicht einfach schweigen dürfe. Wer sich mit dem Islamismus und den Folgen auseinandersetzen will, findet hier eine Auslegeordnung und durch die vorangehende Analyse abgestützt, Lösungswege auch für die Schweiz.

Weitere Informationen:

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Dr. Myroslava Rap
Integration und Interreligiöses Handeln
Telefon 056 438 09 40
myroslava.rap@kathaargau.ch