Die Handelsmetropole Antwerpen in der belgischen Region Flandern ist von internationaler Bedeutung: sie ist der zweitgrösste Seehafen Europas. Über eine Million Einwohner:innen leben heute im Ballungsraum Antwerpen. Von den Römern bis ins Industriezeitalter war Antwerpen immer wieder ein Dreh- und Angelpunkt europäischer Geschichte. Als lebendige Stadt mit einer malerischen Altstadt empfängt sie uns auch mit ihrem reichen religiösen Leben, deren Baudenkmäler bis heute das Stadtbild prägen.
Unsere Reise nimmt vor allem das jüdische Leben Antwerpens und seine Geschichte in den Blick. Aufgrund der hohen Dichte von Synagogen wird Antwerpen auch als das „Jerusalem des Nordens“ bezeichnet. Die Stadt hat eine der größten jüdischen Gemeinschaften Europas. Orthodoxe und ultra-orthodoxe Juden prägen in einigen Vierteln das Stadtbild. Viele Antwerpener Juden sind im Diamantenhandel und als Diamantenschleifer tätig, vor allem im Viertel rund um den Hauptbahnhof. Aufgrund der Vertreibung aus Spanien und Portugal Ende des 15. Jahrhunderts liessen sich insbesondere auch sephardische Juden in Antwerpen nieder. Ein Detailprogramm ist erhältlich.
Reise in Zusammenarbeit mit der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft (CJA) im Aargau.
Anreise und Rückreise mit der Französischen Bahn:
Sonntag, 17.05.2026 ab Basel SBB (08:34 Uhr), Paris Gare de Lyon (11:38 Uhr), Paris Gare du Nord (12:18 Uhr), Ankunft in Antwerpen Centraal (14:27 Uhr).
Mittwoch, 20.05.2026 ab Antwerpen Centraal 12:33 Uhr, Ankunft Basel SBB 18:38 Uhr
Übernachtung: in einem kostengünstigen Hotel in der Innenstadt Antwerpens
Kosten: ca. CHF 550.- (Anreise mit der Bahn, Übernachtung mit Frühstück, Reisebegleitung, Stadtführungen)
Anmeldung und weitere Informationen:
bernhard.lindner@kathaargau.ch oder 079 259 14 30