Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
Feerstrasse 8, 5001 Aarau
Telefon 062 832 42 73, Fax 062 822 11 61
landeskirche@kathaargau.ch, www.kathaargau.ch



StartseiteAktuell > News

Archiv 2006

Armut heute - auch ein Thema bei uns
Theater Tuchlaube zeigt Recherche und Begegnung mit einem Tabu

Armut ist ein Thema, welches in unserer Gesellschaft immer mehr aufbricht. Auf Initiative von "Szenart" unter der Leitung von Regisseur Hannes Leo Meier veranstaltet das Theater Tuchlaube in Aarau am Donnerstag, 23. Februar 2006 um 20.15 Uhr einen Abend zur Recherche und Begegnung, zur Fahndung nach der Armut. Wo versteckt sie sich, wen betrifft sie, wie fühlt sie sich an und wie wehrt man sich dagegen? Anschliessend an das Theaterstück "s'Juramareili" - eine Armutssituation aus dem letzten Jahrhundert - werden Betroffene zu Wort kommen, die einen Eindruck geben, wie die reiche Schweiz von der anderen Seite betrachtet aussieht. Eveline Ratering ergänzt diese Eindrücke mit aktuellen Texten von und über Arme. Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von CARITAS, Soziale Dienste Aarau und Cartons du Coeur schliesst den Abend ab. (20.02.2006/cb)


Asylsuchende im Aargau - Dossier zur Situation neu erschienen
Sozialrat der Aargauer Landeskirchen veröffentlicht Handbuch rund um die Asylfrage
Kirche und Staat – Einmischung oder Mitsprache? Beides ist nötig. Dies gilt auch für die Asylfrage, ein brisantes Thema, das in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird, und zwar nicht erst seit der jüngsten Asylgesetzrevision. Von dieser Problematik sind auch die Landeskirchen betroffen.
Aus diesem Grund hat sich der Sozialrat der Aargauer Landeskirchen eingehend mit diesem Thema auseinandergesetzt. Im neu erschienenen Dossier Asylsuchende im Aargau – Situation, Informationen und Handlungsvorschläge macht er sich Gedanken darüber, wie ein humaner Umgang mit asylsuchenden Menschen aussehen könnte und müsste. Das Dossier bietet auch Aufklärung über historische und aktuelle Hintergründe und Entwicklungen in der Asylfrage. Gleichzeitig will man mit diesem Dossier zu einer Versachlichung der politisch und gelegentlich auch kirchlich erstarrten Positionen beitragen. Fünf Porträts von betroffenen Menschen im Kanton Aargau geben den Asylsuchenden ein Gesicht und zeigen exemplarisch, wie ein Leben als Flüchtling aussieht.
Asylsuchende im Aargau ist auch ein Handbuch und praktisches Nachschlagewerk für all jene, die sich politisch, beruflich oder freiwillig in der Flüchtlingsarbeit engagieren. So werden im Serviceteil neben Zahlen und Fakten über aktuelle Entwicklungen im Asylwesen in der Schweiz und im Aargau insgesamt 29 öffentliche Stellen, Hilfswerke, Organisationen und Gruppierungen genannt, die im Kanton Aargau im Asylbereich aktiv sind.
Das Dossier erscheint am 12. Januar 2006, kostet Fr. 10.- plus Versandkosten und kann beim Baden Verlag bestellt werden, Telefon 056 484 54 54 oder www.baden-verlag.ch (12.01.2006/al/cb)


Aus dem Alltag eines Gerichtspsychiaters
Vortrag in der Psych. Klinik Königsfelden
Der Besuchsdienst der Klinik Königsfelden in Brugg lädt auch in diesem Jahr wieder zu drei interessanten Vorträgen ein. Der erste Vortrag  zum Thema "Aus dem Alltag eines Gerichtspsychiaters" findet am Mittwoch, 22. Februar 2006 um 19.30 Uhr im Festsaal des Hauptgebäudes im 2. Stock statt. Referent ist Dr. med. Josef Sachs, Mitarbeiter in der Psych. Klinik Königsfelden und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
(15.02.2006/cb)


Barbara Kühne-Cavelti neu im sechsköpfigen Präsidium der RKZ
Kirchenratspräsidentin der Röm.-Kath. Landeskirche übernimmt Sitz
Die Präsidentin des Kirchenrates der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, Barbara Kühne-Cavelti, ist im Rahmen der Plenarversammlung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) einstimmig in deren Präsidium gewählt worden.
Sie ersetzt für den Rest der Amtszeit 2006-2007 Rudolf Würmli (SG), der Ende 2006 zurücktreten wird. Ab 1. Januar 2007 setzt sich das Präsidium zusammen aus Gabriele Manetsch (BS, Präsidentin), Pierre Regad (GE, Vizepräsident), Dr. René Zihlmann (ZH, Vizepräsident), Georg Fellmann (LU), Barbara Kühne (AG) und Dr. Daniel Kosch (Generalsekretär).

Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) ist der Zusammenschluss der kantonalkirchlichen Organisationen, der Vereinsvorstände aus den Kantonen Genf und Neuenburg und den Ordinariaten Tessin und Wallis, in denen es keine entsprechende Organisation der katholischen Bevölkerung gibt.
Die RKZ dient der Zusammenarbeit und dem Austausch zwischen ihren Mitgliedern und trägt massgeblich zur Finanzierung der Tätigkeiten der katholischen Kirche auf gesamtschweizerischer Ebene und in den Sprachregionen bei. Jeder Kanton wird in der RKZ durch zwei ständige Delegierte vertreten. Die Geschäftsstelle ist in Zürich. (11.12.06/cb)


Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
Beschlüsse der Synode vom 7. Juni 2006
An der ordentlichen Frühjahrssitzung der Römisch-Katholischen Synode vom 7. Juni 2006 in Aarau wurden folgende Beschlüsse gefasst und Wahlen vorgenommen:

  1. Validierung einer Ersatzwahl in die Synode für den Rest der Amtsperiode 2003-2006/07.

  2. Ersatzwahlen in den Kirchenrat von zwei Mitgliedern, gewählt wurden: Silvia Guerra, Ennetbaden Josef Stalder, Sarmenstorf.

  3. Der Jahresbericht 2005 des Kirchenrats wurde genehmigt.

  4. Die Verwaltungsrechnung 2005 inkl. der Fondsrechnungen wurde genehmigt.

  5. Den revidierten Anstellungs- und Besoldungsrichtlinien für hauptamtlich in der Seelsorge Tätige wurde zugestimmt.

Gemäss Art. 39 und 41 des Organisationsstatutes vom 15. Juni 1977, teilrevidiert am 7. November 1984, können Beschlüsse oder Entscheide der Organe der Landeskirche durch die Konfessionsangehörigen mit Beschwerde angefochten werden. Die Beschwerdefrist beträgt 20 Tage seit der Veröffentlichung in den Publikationsorganen. Der Ablauf der Beschwerdefrist für diese Synode ist somit der 27. Juni 2006. Beschwerden sind an die Rekurskommission der Römisch-Katholischen Landeskirche, Aargau, Sekretariat, Feerstrasse 8/Postfach, 5001 Aarau, zu richten.
Aarau, 7. Juni 2006
Der Präsident: Ueli Meyer
Der Sekretär: Otto Wertli


Römisch-Katholische Landeskirche des Kantons Aargau
Beschlüsse der Synode vom 8. November 2006
An der ordentlichen Herbstsitzung der Römisch-Katholischen Synode vom 8. November 2006 in Aarau wurden folgende Beschlüsse gefasst:
Voranschlag 2007

  1. a) Der Voranschlag der Verwaltungsrechnung für das Jahr 2007 (Zentralkasse) mit einem Zentralkassenbeitragssatz von 2,90 Steuerprozenten wird genehmigt.

    b) Der Kirchenrat wird ermächtigt, den Zentralkassenbeitrag bei den Kirchgemeinden in zwei gleichen Raten zu beziehen, und zwar per 15. Mai und per 15. November 2007.

    Für die Berechnung des Zentralkassenbeitrages ist der bereinigte Steuer-Sollbetrag des Rechnungsjahres 2005 massgebend.

  2. Der Bericht und Antrag betreffend Geschäftsreglement der Synode der Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau wird zur Kenntnis genommen und das revidierte Geschäftsreglement wird genehmigt.

Gemäss Art. 39 und 41 des Organisationsstatutes vom 15. Juni 1977, teilrevidiert am 7. November 1984, können Beschlüsse oder Entscheide der Organe der Landeskirche durch die Konfessionsangehörigen mit Beschwerde angefochten werden.
Die Beschwerdefrist beträgt 20 Tage seit der Veröffentlichung in den Publikationsorganen. Der Ablauf der Beschwerdefrist für diese Synode ist somit der 28. November 2006.
Beschwerden sind an die Rekurskommission der Römisch-Katholischen Landeskirche, Aargau, Sekretariat, Feerstrasse 8, Postfach, 5001 Aarau, zu richten.
 
Aarau, 8. November 2006
 
Der Präsident: Ueli Meyer
Der Sekretär: Otto Wertli


Bibel in gerechter Sprache
Vernissage der Neuübersetzung

Nun ist sie fertig, die Bibel in gerechter Sprache. Über 50 Übersetzerinnen und Übersetzer haben an dieser Bibel gearbeitet und viele Menschen in Kirchgemeinden und Pfarreien haben sie in der Praxis erprobt.
In einem Podiumsgespräch am Sonntag, 26. November 2006 von 14.00 - 17.00 Uhr im Tagungshaus Rügel in Seengen diskutieren über die druckfrische Neuübersetzung:

  • Luzia Sutter Rehmann, Mitübersetzerin der Bibel in gerechter Sprache, Privatdozentin für Neues Testament an der Universität Basel
  • Susanne Plietzsch, Oberassistentin am Institut für Jüdische Studien der Universität Basel
  • Luise Metzler, Theologin und Fundraiserin der Bibel in gerechter Sprache


Was heisst Geschlechtergerechtigkeit bei der Bibelübersetzung? Was macht eine gerechte Übersetzung für den jüdisch-christlichen Dialog aus? Mit Übersetzungsbeispielen werden diese Fragen in Gesprächsgruppen vertieft. Musikalisch begleitet wird der Anlass von Käthi und Werner Frenkel-Bloch.
Veranstalterinnen sind die Kath. Frauenstelle und die Ref. Fachstelle Frauen, Männer, Gender in Zusammenarbeit mit der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft Aargau und den Ökumenischen Frauengottesdiensten Aarau.
Informationen zur neuen Bibelübersetzung unter www.bibel-in-gerechter-sprache.de (16.11.06/cb)


Christ sein im Alltag
Glaubensgespräche für Erwachsene ab 30 Jahre
Seit vier Jahren gibt es im Seelsorgeverband Muri-Aristau-Beinwil die regelmässig stattfindenden "Glaubensgespräche mit jungen Erwachsenen". NEU soll es nun auch Glaubensgespräche für "ältere" Erwachsene geben. Gedacht ist da an ein Forum für Leute ab 30 Jahre, die mehr wissen wollen von unserem Glauben, die sich den Fragen stellen und Antworten suchen.  Einmal im Monat im Gespräch mit anderen über das Christsein im Alltag nachdenken und dabei neue Perspektiven gewinnen, das ist die Absicht dieses neuen Angebotes. 
Die Glaubensgespräche finden monatlich von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Dachstube des Matterhauses in Muri statt. Wer Lust hat, kann regelmässig teilnehmen oder auch nur mal hin und wieder vorbeischauen. 

Die nächsten Daten und Themen sind:

  • 17. Oktober: Wie bekenne ich meinen Glauben in ungläubiger Umwelt?
  • 7. November: Todesstrafe - Ja oder Nein
  • 5. Dezember: Beichte - heute noch aktuell?

Ein Flyer mit diesen Informationen und Themen für 2007 ist erhältlich beim Katholischen Pfarramt St. Goar, Kirchbühlstrasse 10, 5630 Muri, Tel. 056 675 40 20. (12.10.2006/cd/cb)


Das neue feMAIL der kirchlichen Frauenstellen ist erschienen

Frauenrechte - Menschenrechte?! - feMAIL-Vernissage und Workshop am 8. März in Aarau

35 Jahre Frauenstimmrecht, 25 Jahre Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung, 10 Jahre Gleichstellungsgesetz - das Jahr 2006 ist gefüllt mit Jubiläen für die Schweizer Frauen. Lasst uns feiern! Doch wie sieht es mit der tatsächlichen Gleichstellung aus? Wie hält es die Kirche mit den Frauenrechten?

Mehr Informationen dazu gibt es im neu erschienenen feMAIL, den News aus den kirchlichen Fachstellen für Frauen- und Gleichstellungsarbeit im Aargau. Bei der feMAIL-Vernissage am Mittwoch, 8. März 2006 um 18.30 Uhr mit Apéro im Frauenzentrum Aarau in der Kronengasse 5 können Sie selber lesen.

Anschliessend lädt feMAIL ein zum Workshop "Frauen kommen spielend zu Recht". Wie Frauen souverän mitspielen im Beruf, Verein und in der Politik, das erzählt Zita Küng von der EQuality Agentur für Gender Mainstreaming . Zita Küng baute auch das Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich auf und hat soeben ein neues Buch herausgebracht mit dem Titel "Was wird hier eigentlich gespielt?"
Für den Workshop von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr bitte anmelden bei den Veranstalterinnnen Susanne Andrea Birke, Telefon 056 427 01 50, susanne.birke@ag.kath.ch oder Andrea Kolb, Telefon 062 838 00 28, andrea.kolb@ref-aargau.ch. Der Eintritt ist frei, ein freiwilliger Unkostenbeitrag wird gerne angenommen.  (03.03.2006/cb)


Die Traktanden der Synode vom 7. Juni 2006 in Aarau

  1. Validierung der Ersatzwahlen in die Synode
  2. Ersatzwahlen in den Kirchenrat von zwei Mitgliedern
    Beilage:  Silvia Guerra (PDF 53 KB),  Josef Stalder (PDF 46 KB)
  3. Protokoll der Synode-Sitzung vom 2. November 2005
  4. Mitteilungen des Kirchenrats
  5. Informationen zur Feiertagsregelung
  6. Jahresbericht 2005 des Kirchenrats
  7. Jahresrechnung 2005
  8. Bericht und Antrag betreffend Anstellungs- und Besoldungsrichtlinien
    Beilage:  Bericht und Antrag (PDF 61 KB)
  9. Verschiedenes

Ein thematischer Teil ist für die Synodesitzung vom 8. November 2006 vorgesehen.
Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30 Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des Grossratssaales aus mitverfolgt werden.
Vorschau zur Synodesitzung. Medienmitteilung vom 24. Mai 2006 (PDF 31 KB)


Dreikönigsapéro in Basel
Apéro mit Menschen wie Du und ich
Die Kirchen in der Stadt Basel laden zum bereits traditionellen Dreikönigsapéro am 6. Januar 2006 ein. Die Ersteingeladenen sind dabei diejenigen, die zu solchen Apéros üblicherweise nicht eingeladen werden. Die Kirchen stehen in einer vorrangigen Option für die Armen und ihnen gilt hierbei das erste Interesse.
Am Apéro werden Dreikönigskuchen und Getränke angeboten. Jede Königin und jeder König darf ein Geschenk mit nach Hause tragen. Das Trio Falsa wird den Anlass musikalisch untermalen. Christoph Bossart von der Caritas wird seine Drehorgel spielen und Pfarrer Philipp Roth von der Theodorskirche wird eine Geschichte erzählen.
Der Dreikönigsapéro findet am Freitag, 6. Januar 2006 von 18.30 - 20.00 Uhr in der Clarakirche in Basel statt. Weitere Auskünfte bei der Diakoniestelle der ERK, Konrad Meyer, Tel. 061𧈅 65 77. (03.01.2006/xp/cb)


Entdeckungen
Bettagsmandat 2006 der Aargauer Landeskirchen und der Aargauer Regierung
Wörter können verstauben wie Dokumente in alten Archiven oder verrussen wie Kapellen und Kathedralen. Aber unter Staub und Russ findet sich Wahres, Gutes und Schönes. Das gilt auch für den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag.
 
Danken ist eine Haltung, die Hände öffnet. Wer dankt, empfängt, was gegeben wird. Dank bejaht Leben. Alles Leben. Und das, was Leben in Gesichtern formt. Dankbarkeit ist Aufmerksamkeit, die am alten Birnbaum, der noch Früchte trägt, nicht einfach vorübergeht. Die Ameise, die bei diesem angehaltenen Schritt über die Schuhe klettert, muss von einem dankbaren Menschen nicht fürchten, zerquetscht zu werden. Dank sieht im Leben mehr als eine chemische Verbindung. Dankbarkeit bestimmt Leben nicht als Produkt aus Kühlschränken mal Surround TV. Wer danke sagt, bringt damit den Glauben zum Ausdruck, Wesentliches sei ein Geschenk und nicht ein Erzeugnis. Danken ist eine Haltung, die Hände öffnet. Wer dankt, schliesst nicht aus, dass alle Jahreszeiten, Tage und Nächte dem Leben etwas zu geben haben. Danken ist eine Haltung, die der Gesellschaft und dem Staat Halt geben.
 
Busse ist ein Wort, das sowohl die Kirchen, als auch das Bewusstsein der Gesellschaft verlassen hat. Im Alltag ist Busse eine Geldsache, die mehrheitlich mit dem Strassenverkehr in Verbindung gebracht wird. Wenn schon, so wäre es richtiger, nach Umkehren zu fragen. Noch einmal neu und anders anfangen. Umkehren und sich über die eigene Mitte, statt über die Interessen von anderen bestimmen. Wege wagen, die Leben der Ausbeutung vorziehen. Pfade suchen, denen Pflanzen wichtiger ist als Herstellen. Umkehr nimmt sich Zeit. Geht zurück. In der anderen Richtung. Schritt für Schritt. Nicht flüchtend. Bewusst. Wach. Kritisch. Die Ahnung der eigenen Begrenztheit wird nicht abgewehrt. Umkehr ist sich gewiss: Immer gibt es die Chance eines neuen Anfangs.
 
Beten heisst reden, wenn ein Wort geboten ist. Gebet ist der Mut, das Schweigen zu brechen. Wer betet, erzählt, was vorgeht. Erzählt, ohne schön zu reden oder schlecht zu machen. Gebet ist Rede, die aufrichtet und gerade gehen hilft. Wer betet, bringt unbeirrbar diejenigen ins Gespräch, welche durch Schweigen noch einmal umgebracht worden sind. Gebet behält die Erinnerung wach. Ohne Waffe und gewaltlos. Vergisst nicht den am Kreuz Gehängten. Gefoltert von Elitetruppen. Von ihm und anderen ist zu lernen, dass beten reden und reden beten ist.
Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ein Anstoss, mit drei Haltungen aus mehr als nur der christlichen Religion dem Leben in Staat und Gesellschaft, dem Zusammenhalt von Lebendigem Kraft und Zukunft zu ermöglichen.
 
Der Regierungsrat und die drei Landeskirchen des Kantons Aargau geben abwechselnd jedes Jahr zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag einen Aufruf an die Aargauer Bevölkerung heraus. In diesem Jahr wird der Text des Bettagsmandates von den drei Aargauer Landeskirchen verantwortet.


Stellungnahme des Aargauer Kirchenrates zum Asylgesetz und zum Ausländerrecht (27. August 2006)
Es geht um Menschen
 Die eidgenössische Abstimmung in Folge des Referendums zum Asylgesetz und zum Ausländerrecht hat uns als Christinnen und Christen in besonderem Masse zu interessieren - es geht um Menschen, es geht um Ausländerinnen und Ausländer, welche bei uns wohnen oder bei uns um Schutz oder Aufenthalt nachsuchen. In diesen Abstimmungen, insbesondere beim Asylgesetz, geht es um Grundwerte unserer Gesellschaft, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Und bei diesen Fragen sind die Kirchen herausgefordert. Da haben sie aus der Sakristei heraus und in die Öffentlichkeit zu treten.
Viele Menschen in der Schweiz sind verunsichert angesichts der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Umwälzungen. Dies kann zu einer Abwehrhaltung gegenüber Veränderungen, auch gegenüber der Aufnahme von Ausländerinnen und Ausländern führen. Das Gesetz ist denn auch geprägt von allgemeinem Misstrauen und Abgrenzung gegenüber Fremden. Die Kapazität für die Aufnahme und die Integration von Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund ist in der Schweiz nicht unbeschränkt. Aber wir können die Augen vor der Realität dieser Welt und den Möglichkeiten, die unserem Land offen stehen, nicht verschliessen. Als Christinnen und Christen haben wir diesen Fragen und Problemen aus einer Haltung von Menschenwürde heraus zu begegnen. Die Schweizerische Bischofskonferenz, aber auch die sozialen Kommissionen und Verbände der katholischen Kirche, Justitia et Pax, Caritas Schweiz und migratio sehen diese Werte mit dem neuen Asylgesetz gefährdet und auch verletzt.
Das Asylgesetz mag einige Verbesserungen bringen und unterscheidet zwischen kooperationsbereiten und unkooperativen Asylbewerbenden. Aber es bringt auch klare Verschärfungen, welche unverhältnismässig sind, wie die Zwangsmassnahmen, welche die humanitäre Tradition der Schweiz in Frage stellen, beispielsweise durch Voraussetzungen zum Nachweis der Identität, welche den Möglichkeiten vieler Asylbewerbender nicht Rechnung trägt.
Als Christinnen und Christen stehen wir in der Tradition der Bibel. Dazu zwei Zitate.
"Dient einander in der Liebe! Denn das Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (aus dem Galaterbrief 5,14).
"Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen" (im Matthäusevangelium 25,35).
Die Vorgabe von staatlichen und ökonomischen Interessen prägen das neue Gesetz. Aber Grundrechte sind höher zu bewerten. Zur Wahrung der Menschenwürde zu allen Zeiten und an allen Orten sind die Menschenrechte ein höheres Gut als staatliche und ökonomische Interessen.
Dies alles gilt es in Betracht zu ziehen, wenn wir als Christinnen und Christen unsere Bürgerpflicht in der Abstimmung zum Asylgesetz und auch zum Ausländerrecht wahrnehmen.
Kirchenrat der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons Aargau
Barbara Kühne, Präsidentin
Otto Wertli, Sekretär


Medienbericht zur Synodesitzung der Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau vom 7. Juni 2006 in Aarau
Feiertagsregelung war das Thema
An der Synodesitzung der Röm.-Kath. Landeskirche Aargau und insbesondere an den sogenannten Vor-Synodesitzungen in den Regionen wurde erneut und mit viel Emotionen der Beschluss des Regierungsrats zur Feiertagsregelung diskutiert.
An der Sitzung im Herbst des vergangenen Jahres, somit noch vor dem Entscheid der Regierung, hatte die Synode einstimmig eine Resolution zur Beibehaltung katholischer Feiertage als Feiertage gemäss Arbeitsgesetz beschlossen. Nachdem die Regierung diesen Bedenken, welche auch Kirchgemeinden in grosser Zahl vorgebracht hatten, nicht Rechnung getragen hat, doppelt die Synode nun mit einem offenen Brief an die Parteien und die Fraktionen im Grossen Rat nach. Sie wurden aufgefordert, durch Unterstützung der Motion von Otto Wertli und jener von Milly Stöckli den Weg frei zu machen für eine Lösung, welche religiösen und regionalen Traditionen entspricht. Namentlich wurde vorgebracht, dass insbesondere Fronleichnam und Allerheiligen fest verwurzelte Traditionen sind, mit grosser Bedeutung für diese Gemeinden und für die Familien. Der Erhalt dieser Feiertage ist gleichzeitig Bewahrung von kulturellem Gut, ein Wert, der nicht einfach für andere Zielsetzungen geopfert werden soll. Der offene Brief schliesst mit der Aufforderung "einer Lösung zuzustimmen, die die religiösen Gefühle der Bevölkerung respektiert, für die Unternehmungen in unserem Kanton tragbar ist und zum Erhalt und zum weiteren Gedeihen unserer Regionen beiträgt".
Weiter hatte die Synode zwei neue Mitglieder in den Kirchenrat zu wählen. Diese waren nach den Rücktritten von Theddy Fleischli, Widen, und Thomas Jenelten, Aarau, notwendig geworden. Neu in die landeskirchliche Exekutive wurden auf Vorschlag ihrer Kirchgemeinden gewählt: Josef Stalder, Sarmenstorf, und Silvia Guerra, Ennetbaden. Josef Stalder, Jg. 1945, ist Geschäftsführer und war früher Kirchenpflegepräsident und während 15 Jahren Gemeinderat und Gemeindeammann in Sarmenstorf. Silvia Guerra, Jg. 1956, ist Theologin und Pfarreikoordinatorin in Ennetbaden. Während drei Jahren war sie auch in Guatemala in einem Alphabetisierungsprojekt tätig.
Wie stets in der Frühjahrssitzung wurde der Jahresbericht des Kirchenrats und die Jahresrechnung behandelt. Diese schliesst im Jahr 2005 mit einem Mehrertrag von 445'000 Franken ab. Behandelt wurden die revidierten Anstellungs- und Besoldungsrichtlinien für die Seelsorgerinnen und Seelsorger. Die Anträge des Kirchenrats wurden rege diskutiert und fanden grossmehrheitliche Zustimmung. Einzig bei den Treueprämien beschloss die Synode eine etwas weniger weitgehende Lösung als beantragt war.
Die Synodesitzung vom 8. November 2006 wird die letzte der diesjährigen Amtsperiode sein. Und zum letzten Mal wird die Synode in ihrer bisherigen Grösse von 200 Mitgliedern tagen. Mit der neuen Amtsperiode ab 1. Januar 2007 wird die Synode auf 150 Mitglieder verkleinert.
Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau, Aarau


Glaubensgespräche mit jungen Erwachsenen
Seelsorgeverband Muri-Aristau-Beinwil bietet offenen Dialog rund um Glaubensthemen
Bereits im vierten Jahr führt der Seelsorgeverband Muri-Aristau-Beinwil Glaubensgespräche mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 30 Jahre durch. Pfarrer Urs Elsener diskutiert in einer lockeren Gesprächsrunde mit den jungen Menschen über Glaubensfragen aller Art. Die Glaubensgespräche finden monatlich von 20.00 bis 22.00 Uhr in der Dachstube des Matterhauses in Muri statt. Von 19.30 bis 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit zur Einstimmung im Meditationsraum des Matterhauses. Wer Lust hat, kann regelmässig teilnehmen oder auch nur mal hin und wieder vorbeischauen. 
Die diesjährigen Daten und Themen sind:
2. Februar: Wunder - früher und heute 9. März: Wieso lässt der liebe Gott mich leiden? 30. März: Edith Stein 13./14. April: Nachtwache 4. Mai: Die eigene Berufung erkennen 5./6. Mai: Nacht der Klöster 1. Juni: Die Kirche in den Medien 22. Juni: Was ich noch fragen wollte (mit Grillieren im Pfarrhofgarten) 25. Juni: Ausflug in die Kartause Ittigen (13.30 Uhr bis Abend) 24. August: Glauben leben im gehetzten Alltag 28. September: Über den Hinduismus/Buddhismus zum katholischen Glauben 6./7. Oktober: Jugendwallfahrt nach Einsiedeln 26. Oktober: Freundschaft mit Gott und den Menschen 16. November: Engel 18. November: Friedensmesse in Flüeli-Ranft 7. Dezember: Advent. 
Ein Flyer mit diesen Informationen ist erhältlich beim Katholischen Pfarramt St. Goar, Kirchbühlstrasse 10, 5630 Muri, Telefon 056 675 40 20. (19.01.2006/zg/cb)


Ich war fremd, und ihr habt mich beherbergt
Am 6. September in Baden: Christliche-ethische Aspekte zum Umgang mit Fremden
Kurzreferate und Podium mit Pius Caduff, Vizedirektor des Bundesamtes für Migration, Jürg Krummenacher, Direktor Caritas Schweiz, Ruth Humbel, Nationalrätin CVP, Bernhard Lindner, Theologe und Erwachsenenbildner. Moderation Bea Stalder, Radio DRS. Mittwoch, 6. September, 20 Uhr, Baden, Historisches Museum. Eine öffentliche Veranstaltung der Röm.-kath. Landeskirche Aargau, des Bischofsvikariates St. Urs und der Caritas Aargau. Auskunft: kb@caritas-aargau.ch, Telefon 062 822 90 10 otto.wertli@ag.kath.ch, Telefon 062 832 42 72.


Impressionen in kirchlichen Räumen
Erwachsenenbildung Fricktal bietet Führung durch die Kirchen
Architektur und Impressionen - ein Thema, welches durchaus auch in kirchlichen Räumen zu finden ist. Im Fricktal stehen nicht nur schöne Barockkirchen, es lassen sich auch moderne Kleinode dort entdecken. Zu den Bautätigkeiten gaben besonders auch die Impulse der Liturgiereform entscheidende Anstösse. Der Besuch von jeweils zwei Kirchen im unteren und oberen Fricktal lassen moderne kirchliche Räume erfahren und die damit verbundenen Vorstellungen von Kirche und Welt verstehen. 
25. Januar 2006
19.30 Uhr Kirche Wittnau / ca. 20.45 Uhr Kirche Gipf-Oberfrick
1. Februar 2006
19.30 Uhr Röm.-Kath. Kirche Kirche Möhlin / ca. 20.45 Uhr Röm.-Kath. Kirche Magden
Die Leitung hat Bernhard Lindner, Theologe und Erwachsenenbildner, Oeschgen. Eine Anmeldung ist für beide Veranstaltungen (auch nur für einen Abend) erwünscht unter Tel. 062 871 51 17 oder bernhard.lindner@ag.kath.ch  (24.01.2006/cb)


Kantonaler Auftakt der "Brot für alle / Fastenopfer-Aktion" zum Thema Menschenrechte
Ein Abend über "Fremde Hände" mit Lesung und Gespräch im Müllerhaus in Lenzburg

Ein brisantes und noch immer weitgehend tabuisiertes Thema, das Rotlichtmilieu und der Frauenhandel in der Schweiz, wird bei einem Abend mit Lesung und Gespräch am Dienstag, 7. März 2006 ab 19.00 Uhr im Müllerhaus in Lenzburg näher beleuchtet.
Die Schriftstellerin und HEKS-Medienbeauftragte Petra Ivanov liest aus ihrem Erstlingswerk "Fremde Hände", ein spannender, im Zürcher Rotlichtviertel recherchierter Roman, der sich um Frauenhandel zwischen dem Balkan und der Schweiz dreht.
Auch das Podiumsgespräch im zweiten Programmteil ist dem Thema Frauenhandel gewidmet.  Es diskutieren der Zürcher Rechtsantwalt Valentin Landmann, die Aarauer Soziologin Ursula Fiechter und Marianne Schertenleib vom Zürcher Fraueninformationszentrum FIZ. Ein aktuelles FIZ-Projekt "Makasi" widmet sich speziell dem Frauenhandel und wird von der Röm.-Kath. Landeskirche mit einem grösseren Beitrag unterstützt. Die Moderation übernimmt Penelope Kühnis, Redaktorin SR DRS.

"Fremde Hände" ist die Auftakt-Veranstaltung der Kampagne 2006 "Brot für alle / Fastenopfer" zum Thema "Wir glauben. Menschenrechte brauchen Einsatz" in Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrei Lenzburg und der reformierten Kirchgemeinde Lenzburg-Hendschiken. Der Eintritt beträgt Fr. 15.- / Fr. 10.- und Kassenöffnung ist ab 18.15 Uhr. (02.03.2006/cb)


Kurse für Kirchengesang
Aargauische Cäcilienverband organisiert Ausbildung
Der Aargauische Cäcilienverband organisiert für Frauen und Männer Kurse für das gottesdienstliche Singen. Wer sich für den solistischen Kirchengesang interessiert, erfährt in der praxisbezogenen Grundausbildung alles über den Kantorendienst. Für Interessierte mit Erfahrung im Vorsingen besteht ein Weiterbildungsangebot.
Die Kurse finden in der Sebastianskapelle in Baden statt und werden von der Römisch-Katholischen Landeskirche finanziell unterstützt. Weitere Informationen bei Alwin Müller, Tel. 056 241 12 18 oder alwin.mueller@gmx.ch. (05.01.2006/az/cb)


Letzte Synodesitzung in Amtsperiode
Diskussionsfreudige Synodalen prägten die letzte Sitzung
Die Herbstsitzung der katholischen Synode, das staatskirchenrechtliche Parlament im Kanton Aargau, tagte am 8. November in Aarau in der gegenwärtigen Zusammenstellung das letzte Mal in der 26. Amtsperiode 2003 – 2006/07. Gemäss dem revidierten Organisationsstatut wird die Synode ab der neuen Amtsperiode im nächsten Jahr nur noch 150 Mitglieder zählen.
Diskussionsfreudig zeigten sich die Synodalen bei dieser Sitzung und dem anschliessenden Imbiss nach einem festlichen Gottesdienst.
Der abtretende Synode-Präsident Ueli Meyer konnte auf wichtige Eckpfeiler der geleisteten Geschäfte hinweisen.

Kooperationsvereinbarung mit Fachhochschule Nordwestschweiz
Erfreulicherweise konnte den Synodalen berichtet werden, dass zwischen der Leitung der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Römisch-Katholischen und Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen wurde. Basierend auf einem vierfachen Leistungsauftrag, der die Bereiche Dienstleistung, Lehre/Ausbildung, Forschung und Weiterbildung umfasst, wird ab 1. Februar 2007 eine ökumenische 60-Prozent-Stelle geschaffen. Schwerpunktaufgaben dieser Stelle sind die Begleitung und Beratung von Studierenden, Dozierenden und Angestellten der FH in weltanschaulichen und religiösen Fragen. Die beiden Landeskirchen sind mit diesem Pilotprojekt schweizweit führend und überzeugt davon, damit gute Voraussetzungen geschaffen zu haben, ihrem Auftrag auch an einem Ort wie der Fachhochschule zu entsprechen.

Revidiertes Geschäftsreglement der Synode angenommen
Das im Januar 2007 neu in Kraft tretende Organisationsstatut der Römisch-Katholischen Landeskirche bedingt auch Anpassungen im Geschäftsreglement der Synode. Die Änderungen wurden vorgenommen und von den Synodalen genehmigt.
Genehmigt wurde ebenfalls der ausgeglichene Voranschlag für 2007 mit Aufwand und Ertrag von 15,17 Millionen Franken. Dieses entspricht gegenüber dem Voranschlag 2006 einer Zunahme von Fr. 241'000.-.

Zum Schluss Vorschläge und Verabschiedungen
Verschiedene Wortmeldungen gab es zum Vorschlag aus der Vorsynode Aarau zur Behandlung pastoraler Fragen, die doch immer wieder beschäftigen. Entsprechend wurde ein Antrag an den Kirchenrat formuliert, sich Gedanken zu machen über die Art und Weise der Diskussion zwischen und mit Synodalen über pastorale Fragen und an der nächsten Synode darüber Bericht zu erstatten.

Auf Anregung eines Synodemitglieds wurde ein Antrag mit 81 zu 60 Stimmen angenommen, den Beitrag für Mission und Entwicklung von bisher Fr. 200'000.- in Zukunft der Teuerung anzupassen.

Die letzte Sitzung der 26. Amtsperiode 2003 – 2006/07 gab auch Anlass, sich vom abtretenden Präsidenten Ueli Meyer zu verabschieden. Vize-Präsident Walter Schärli resümierte mit warmen Worten seine abwechslungsreiche Amtszeit. Ebenfalls herzlich verabschiedet wurde Kirchenrat Herbert Sohn, der bereits nach den Sommerferien aus gesundheitlichen Gründen seine Demission eingereicht hatte. Er hatte zuletzt das Ressort Diakonie und soziale Fragen inne. Sein Platz im Kirchenrat ist vorerst noch vakant.   

Thematisch mit PEP
Die Herbstsitzung wurde wieder mit einem thematischen Teil abgeschlossen. Mitarbeitende des Bischofsvikariats informierten über den aktuellen Stand des Pastoralen Entwicklungsplans PEP. Unter Berücksichtigung der heutigen gesellschaftlichen Situation und dem Rahmen des kirchlichen Glaubens soll für das Bistum Basel in einem gemeinsamen Prozess eine gute Zukunft für die Pastoral gesucht werden. Das Instrument dazu ist der Pastorale Entwicklungsplan PEP. Hier sollen gemeinsam Richtungen aufgezeigt und Grundsteine gelegt werden, um „den Glauben ins Spiel zu bringen“. Ein Schwerpunkt dabei ist die Schaffung von Pastoralräumen, in denen mehrere Pfarreien/Kirchgemeinden eng zusammenarbeiten, um den kirchlichen Auftrag sinnvoller und gezielter wahrnehmen zu können. (08.11.06/cb)


Macht des Wortes
"Müllerhaus Spezial" am Donnerstag, 26. Oktober 2006, 20.15 Uhr:
Wörter können verletzen. Wörter können heilen. Ein einziges Wort kann hier aufbauen und dort zerstören. Das gilt in der Erziehung, in der Religion, in der Politik, im Alltag – überall dort, wo mit Sprache umgegangen wird. Der Anwalt und Nationalrat Urs Hofmann, die Spital-Seelsorgerin und Theologin Anemone Eglin und der Schriftsteller Michel Mettler gehen der Frage nach, welche offenen und verborgenen Wirkungen unser Sprechen – oder unser Schweigen! – hat, und wie wir in verschiedenen Lebensbereichen verantwortungsvoll damit umgehen können. Eine Veranstaltung in der Reihe "Sprache und Ethik", in Zusammenarbeit mit der katholischen Propstei Wislikofen und dem reformierten Tagungshaus Rügel in Seengen. (15.09.2006/mh)


Nachruf
Im Gedenken an Flory Dubler
Am 9. Dezember 2006 ist Flory Dubler gestorben. Breite Kreise der Bevölkerung haben diese Nachricht mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen. Eine engagierte und herzliche Frau hat uns verlassen.
Grosses Engagement leistete sie in der Kirche. 31 Jahre war Flory Dubler Mitglied der Kirchenpflege der Kirchgemeinde Boswil-Kallern und dabei während elf Jahren Präsidentin der Kirchenpflege.
Sie war Synodale und präsidierte 1991/93 als erste Frau die Synode der Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau, das kirchliche Parlament.
1995 bis 2003 war sie Mitglied und Vizepräsidentin des Kirchenrats der Röm.-Kath. Landeskirche, betreute dort das Ressort Diakonie und war im Vorstand der CARITAS Aargau.
Flory Dubler war in ihrer Wohngemeinde Kallern von 1974 bis 1986 Mitglied der Schulpflege, davon vier Jahre als Präsidentin. Von 1993 bis 2004 gehörte sie dem Grossen Rat an. Ihren Schwerpunkt setzte sie in der Bildungspolitik.
Sie war Mitglied der grossrätlichen Kommission Erziehung, Bildung und Kultur und wirkte prägend in den entsprechenden Fachgremien der CVP mit. Darüber hinaus lag ihr besonderes Augenmerk auf der Familienpolitik und auf sozialen Themen.
Viele Funktionen könnten noch angeführt werden. Wo Flory Dubler dabei war, verbreitete sich eine entspannte und angenehme Atmosphäre. Und bei all diesen Tätigkeiten galt ihre besondere Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Familie.
Der Kirchenrat kondoliert ihrem Ehemann Peter und den Angehörigen zum Tod von Flory Dubler. Das Freiamt und der Aargau verlieren eine grossartige Persönlichkeit. Sie wird allen, welche mit ihr zusammen arbeiten und zusammensein durften, eindrücklich in Erinnerung bleiben. (18.12.06/ow/cb)


Neue Leitung "Bildung und Propstei"
Der Kirchenrat hat Dr. theol. Claudia Mennen, Rümikon, per 1. November 2006 zur neuen Leiterin der Erwachsenenbildung der katholischen Kirche im Aargau gewählt. Diese neu geschaffene Funktion umfasst die Gesamtverantwortung für das Bildungszentrum Propstei Wislikofen und die Fachstelle Erwachsenenbildung. Zur Aufgabe gehört auch die direkte Verantwortung für die Bildungsangebote in der Propstei.
Claudia Mennen hatte bisher die Leitung der Fachstelle Erwachsenenbildung und des Fachbereichs "Kompetenz für Freiwillige KFF" inne und ist hervorragend vertraut mit den Entwicklungen und Strukturen der kirchlichen Erwachsenenbildung. In ihrer neuen Aufgabe wird sie unterstützt durch den Leiter Hotellerie der Propstei, Norbert Breiter mit seinem Team, und durch die Leitung der Fachstelle Erwachsenenbildung (zur Zeit vakant) mit sechs Bildungsfachleuten. (25.09.2006/KR)


Neues Angebot in der Catholica-Bibliothek
Ein-Blick in die Non-Book-Medien
Ganz neu im Angebot der Catholica-Bibliothek finden Sie jetzt Non-Book-Medien. Dazu gehören Bibeln und Bibelkommentare auf CD-Rom (u.a. die Stuttgarter Elektronische Studienbibel, die Quadro-Bibel, das Neue Testament Deutsch und der Stuttgarter Kleine Kommentar zum NT). Ausserdem finden Sie dort zahlreiche Hörbibeln (u.a. die Psalmen, Deuterojesaja und das Matthäusevangelium nach der Lutherübersetzung, das Lukas- und Johannesevangelium in der Übersetzung der Guten Nachricht) sowie Jesus-Filme auf Video und DVD.

Die Non-Book-Medien sind im Gegensatz zum übrigen Bestand der Catholica-Bibliothek Teil des Bestandes der Fachstelle Katechese-Medien der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau. Die Ausleihe erfolgt über diese Fachstelle und nach deren Bedingungen.
Je nach Medienart und Umfang kostet die Ausleihe zwischen 7 und 13 Franken pro Medium plus allfällige Versandkosten. Für die erste Ausleihe empfiehlt sich die telefonische Bestellung. Regelmässige Nutzende können ein Bonheft erwerben (10 Ausleihen inkl. Versandkosten für 70 Franken). Sie erhalten dann eine Kundennummer und ein Passwort und haben damit Zugang und die Möglichkeit zur Ausleihe zu allen Medien der Fachstelle, nicht nur zu denen der Catholica-Bibliothek.
Unter www.katechese-medien.ch/netbiblio können Sie nach jedem vorhandenem Medium suchen. Die Non-Book-Medien finden Sie unter der Rubrik "Audio-Video Medien".
Die Fachstelle Katechese-Medien finden Sie in der Hohlgasse 30 in Aarau, Tel. Katechese 062 836 10 63, Tel. Medienstelle 062 836 10 64, Fax 062 836 10 65. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-11.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, in den Schulferien teilweise geschlossen. (02.02.2006/cb)


Sternmarsch für den Frieden am 25. August
Der Sternmarsch, den der Aargauische Katholische Frauenbund AKF am 25. August zum vierten Mal durchführt, gibt Gelegenheit, sich öffentlich zur Friedensarbeit bekennen, "nicht in der grossen Weltpolitik, sondern in uns und in unserem nahen Umfeld", schreibt der Frauenbund dazu in einer Medienmitteilung. Miteinander unterwegs zu sein, lasse "hellhörig und feinspürig werden für die vielen positiven Kräfte". Diese Kräfte sollten im Sternmarsch "gesammelt" werden, um sie im Alltag wieder weitergeben können. Das Erlebnis des Sternmarsches könne anstecken, entlasten, um wieder aufzubrechen, befreien, um Neues zu wagen.
Im Anschluss an die Friedensfeier ist eine einfache Teilete aus dem Rucksack vorgesehen, Getränke können vor Ort bezogen werden. Der Sternmarsch findet am Freitag, 25. August, bei jeder Witterung statt. Der Aargauische Katholische Frauenbund und die Ortsvereine Frauenbund Baden/Ennetbaden, Frauengemeinschaften St. Anton und St. Sebastian Wettingen laden Frauen und Männer aus allen Regionen - unabhängig der religiösen, staatlichen oder politischen Zugehörigkeit – herzlich ein. Treffpunkte: Baden, Kantonsspital, 18.30 Uhr Baden, Kappelerhof, 19.00 Uhr Wettingen, Bahnhof, 19.00 Uhr Wettingen, St. Sebastian, 18.00 Uhr Ennetbaden, kath. Kirche, 19.15 Uhr. Friedensfeier um 20.00 Uhr in Baden, Im Graben. Kontaktperson: Doris Sartor-Gächter, Co-Präsidentin AKF, Oberrohrdorf, Telefon 056/496 16 12, 079/ 577 62 69, sartors@hispeed.ch (14.08.2006/akf/mb)


Die Traktanden der Synode vom 8. November 2006 in Aarau

  1. Begrüssung und Einleitung
  2. Protokoll der Synode-Sitzung vom 7. Juni 2005
  3. Mitteilungen des Kirchenrats
  4. Information  (PDF 67 KB) Kooperation Kirchen - Fachhochschule Nordwestschweiz
  5. Voranschlag 2007 (PDF 218 KB) mit Finanzplan
  6. Geschäftsreglement (PDF 54 KB) der Synode
  7. Verschiedenes

Thematischer Teil: Information und Aussprache zum pastoralen Entwicklungsplan PEP
Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30 Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des Grossratssaales aus mitverfolgt werden.


Verleihung des Sozialpreises 2006 der Aargauer Landeskirchen zum Thema „Mensch und Arbeit"
Die Preisträger: Spital Zofingen und Profilpress in Muri


Für den Sozialpreis 2006 gingen rund 20 Bewerbungen ein, allesamt anregend und beispielhaft. Weil einige Bewerbungen sich in Wirkung und Nachhaltigkeit als gleichwertig erwiesen, wurde die Preissumme von 25'000 Franken auf zwei Unternehmen aufgeteilt.

Spital Zofingen
Das seit Jahren bewusst gepflegte soziale Engagement des Spitals Zofingen fand schon mehrfach öffentliche Anerkennung, unter anderem durch die Verleihung des Soziallabels durch die „Stiftung für sozialverantwortliche Wirtschaft" oder die Mitarbeit an einem Hochschul-Forschungsprojekt.
Doch es blieb nicht bei der Theorie. Das Spital setzt seine Überzeugung konkret um. Seit Jahren werden fünf bis zehn Stellen für behinderte und sozial benachteiligte Personen angeboten. Dank bewusster Betreuung gelingt es immer wieder, solche Sozialanstellungen in Festanstellungen überzuführen. Ein weiteres Anliegen besteht darin, für möglichst viele junge Menschen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Mit dem Angebot von Atteststellen (früher Anlehrstellen) können sich auch schwächere Jugendliche in der Berufswelt bewähren.

Profilpress - Metallwarenfabrik in Muri
Das auf Metallbearbeitung spezialisierte Unternehmen beschäftigt 76 Angestellte, darunter gegen ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen, denen unter besonderen sozialen Umständen eine Arbeitschance geboten wird.
So wurden zum Beispiel Behinderte, die zuvor zu 100 Prozent IV-Rente bezogen, erfolgreich in den Betrieb eingegliedert. „Wesentlich erscheint uns auch", sagt Geschäftsleiter Josef Nietlispach, „dass ältere arbeitslos gewordene oder gar bereits ausgesteuerte Mitmenschen die Chance für eine berufliche Bewährung erhalten." Es kommen aber auch familienfreundliche Arbeitsbedingungen zur Anwendung und es werden Lehrlinge beschäftigt, die aus Konkurs gegangenen Firmen übernommen wurden und die so ihre Ausbildung vollenden können.

Die folgenden drei Bewerbungen wurden ebenfalls für die Schlussrunde nominiert:

Handels- und Industrieverein Zofingen (HIVZ)
Der HIVZ ist unlängst 150 Jahre alt geworden. Anstelle eines grossen Festes entschied sich der Vorstand für eine Lehrstellenaktion. Man hoffte, so rund 15 Lehrstellen anbieten zu können. Doch dank dem enormen Einsatz des Vorstandes und der Bereitschaft der angefragten Unternehmen im Bezirk Zofingen wurden über die Aktion „Create Jobz!" 32 zusätzliche Lehrstellen geschaffen.

Hallwyler Hoch- und Tiefbau Rothrist
Das ausserordentliche soziale Engagement der Hallwyler AG zeigt sich in der Vermeidung jeglicher Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen und der Begleitung und Umschulung nicht mehr arbeitsfähiger Mitarbeiter. Es werden Deutschkurse für ausländische Betriebsangehörige oder Unterstützung bei familiären Notfällen, z. B. durch Schuldensanierung, angeboten. Einer der zehn Ausbildungsplätze des Unternehmens wird bewusst für einen schulisch schwachen Lehrling frei gehalten.

Quick and Top-Schülerladen Muri
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe haben die Möglichkeit, sich über den „Schülerladen" in ihrer Freizeit sinnvoll zu engagieren: Nachhilfestunden für Kameraden, Einkäufe für ältere und behinderte Menschen, Erledigung von Versandaufträgen, usw. Sie lernen, sich zu organisieren, Aufträge zu akquirieren, die Buchhaltung in Ordnung zu halten und das Vertrauen der Auftraggeber nicht zu enttäuschen. Alles in allem: eine Aktion, die bei den Jugendlichen Verständnis für soziales Verhalten fordert und fördert.

Die beschriebenen sozialen Initiativen verdienen Anerkennung vor allem aber verdienen sie es, auf breiter Ebene diskutiert und von andern – immer in jeweils passender Art – aufgenommen und in eigene Entscheidungen einbezogen zu werden. Dann würde der Sozialpreis der Aargauer Landeskirchen jene Nachhaltigkeit entfalten, wie sie von den Initianten erhofft und angestrebt wird. (26.10.06/al/cb)


Vorspielstunde der Kirchenmusikschule Aargau
Klavier und Orgel erklingen in Baden
In der Badener Sebastianskapelle findet am Donnerstag, 23. Februar 2006 um 17.30 Uhr eine Vorspielstunde der Schülerinnen und Schüler von Hans Zumstein (Klavier/Orgel) statt. Barbara Küng und Veronika Werder, Studentinnen der Kirchenmusikschule Aargau, spielen Klaviermusik von Albinoni, Chopin und Beethoven. Anschliessend erklingen in der Stadtpfarrkirche von der Orgel Choralvariationen "Vom Himmel hoch" von W. Dietrich, gespielt von Katharina Studer und drei Präludien aus Bachs "Kleinen Präludien und Fugen", gespielt von Peter W. Wyss. (16.02.2006/cb)


Was ist eine Psychose?
Vortrag in der Psych. Klinik Königsfelden
Der Besuchsdienst der Klinik Königsfelden in Brugg lädt auch in diesem Jahr wieder zu drei interessanten Vorträgen ein. Der nächste Vortrag  zum Thema "Was ist eine Psychose?" findet am Mittwoch, 8. März 2006 um 19.30 Uhr im Festsaal des Hauptgebäudes im 2. Stock statt. Referent ist Dr. med. Mario Etzensberger, Chefarzt in der Psych. Klinik Königsfelden und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
(28.02.2006/cb)


Wenn Geburt und Tod zusammenfallen
Buchvernissage im Kantonsspital Baden
Detlef Hecking und Clara Moser Brassel sprechen mit ihrem neuen Buch „Wenn Geburt und Tod zusammenfallen“ ein schwieriges Thema an. Gesellschaftlich ist die Trauer um den Tod am Anfang des Lebens heutzutage kein grosses Tabu mehr. Der praktische kirchliche Umgang damit ist jedoch noch nicht überall selbstverständlich. Das Buch möchte Arbeitshilfe sein für Seelsorgende bei ihrer Begegnung mit dieser Trauersituation. Mit einer Vernissage am 26. Oktober 2006 um 19 Uhr im Kantonsspital Baden wird es der Öffentlichkeit vorgestellt.

Oft sind Seelsorgende Begleiter von trauernden Betroffenen. Detlef Hecking, katholischer Theologe und Seelsorger und Clara Moser Brassel, reformierte Pfarrerin, beschreiben in ihrem Buch die verschiedenen Situationen von Fehlgeburt und perinatalem Kindstod mit den möglichen Reaktionen von Eltern und Familien. Sie bieten theologische und seelsorgliche Reflexionen sowie eine ausführliche Ideensammlung zur Gestaltung von Ritualen und Trauerfeiern. Weiterführende Literatur und hilfreiche Adressen runden diese praxisnahe Arbeitshilfe ab.

Bei der Vernissage im Andachtsraum des Kantonsspitals Baden, bei gutem Wetter im Park an der neuen Gedenkstätte für früh verlorene Kinder, wird die Thematik von verschiedenen Seiten beschrieben. Franziska Maurer, Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod, spricht über die Betroffenheit von Eltern, Familien und Fachpersonen. Sibylle Schär zeigt als Pfarrerin die möglichen Ressourcen für Seelsorgende in Trauersituationen. Karin Klemm, Spitalseelsorgerin der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau, spricht über die unterschiedlichen Möglichkeiten des Abschieds bei der Begleitung frühverwaister Eltern und Geschwister.
Mit Musik, einem Apéro und vertiefenden Gesprächen schliesst der Abend. (23.10.06/cb)


Wie behauptet sich die Kirche auf dem religiösen Markt?
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Marktplatz und Kirche
Die ökumenische Kommission "Kirche und Wirtschaft" der Aargauer Landeskirchen lädt zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen ihrer Vortragsreihe "Marktplatz und Kirche" ein. Am Dienstag, 28. März 2006 von 17.15 Uhr bis 19.00 Uhr in der BDO Visura, Entfelderstrasse 1 in Aarau, diskutieren Pater Dr. Roland-B. Trauffer, Generalvikar der Diözese Basel und Pfr. Dr. Gottfried W. Locher, Vize- und Europapräsident des Reformierten Weltbundes über das Thema
"Wie behauptet sich die Kirche auf dem religiösen Markt?"
Nicht nur die Wirtschaft lebt in Zeiten der Verunsicherung. In Westeuropa müssen auch die beiden katholischen und reformierten "Gross-Kirchen" schmerzvoll erkennen, dass die Zeit der "Volkskirche" unwiderruflich zu Ende geht. Die Öffnung der Märkte vollzieht sich auch im Hinblick auf das Gut "Religion". Wie können die Kirchen den Menschen heute ein überzeugendes religiöses Angebot unterbreiten? Welche neuen kommunikativen Wege will man gehen? Wo liegen die Grenzen kirchlichen Marketings? Haben die Kirchen überhaupt Strategien, um mit dieser neuen Situation erfolgreich umgehen zu können?
Aufgrund des zu erwartenden grossen Interesses bitten wir um Anmeldung bei monika.daetwyler@ref-aargau.ch oder Tel. 062 838 00 10. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen Apéro.


Zusammen an verlorene Kinder denken
Trauerfeier für frühverlorene Kinder in Wettingen

Zum fünften Mal und immer wieder ein Bedürfnis ist die Trauerfeier für frühverlorene Kinder am 26. November 2006 um 17 Uhr in der Abdankungshalle Brunnenwiese in Wettingen. Diese Feier bietet Raum zum gemeinsamen Trauern um Kinder, die vor, während oder nach der Geburt verstorben sind.

Für die Betroffenen und Angehörigen ist es in dieser Situation meist schwierig, Möglichkeiten der Bewältigung und des Austausches zu finden. Die Trauerfeier in Wettingen, gestaltet von Seelsorgenden, einer Frauenärztin und einer Hebamme, bietet die Möglichkeit, einmal im Jahr mit anderen zusammen an die Kinder zu denken, die nicht mit uns leben. Sei es, weil sie krank waren, weil sie aus unerfindlichen Gründen aufhörten zu atmen oder weil die Eltern sich nicht für das Leben entscheiden konnten.
Die Trauerfeier ist nicht konfessionell und steht allen Menschen jeglicher religiöser Bindung offen.
Musikalisch umrahmt wird die Feier von Sonja Bratoljić und Neli Andreć. Abschiednehmen gehört zum täglichen Leben. Zusammen trauern und nicht darüber schweigen gibt Kraft für den Alltag. (13.11.06/cb)


Zwänge in unserem Alltag
Vortrag in der Psych. Klinik Königsfelden
Der Besuchsdienst der Klinik Königsfelden in Brugg lädt regelmässig zu Vorträgen ein. Der letzte Vortrag in diesem Jahr zum Thema "Zwänge in unserem Alltag" findet am Dienstag, 7. November 2006 um 19.30 Uhr im Festsaal des Hauptgebäudes im 2. Stock statt. Referentin ist Dr. med. Ariana Ramisch, Psychiaterin in Baden und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
(01.11.2006/cb)

 

 

 

nach oben  |   Seite drucken   Seite weiterempfehlen   Kommentar zu dieser Seite