Medienmitteilung vom 24. Mai 2006
(PDF 31 KB)
Apéro mit Menschen wie Du und ich
Die Kirchen in der Stadt Basel laden zum bereits traditionellen
Dreikönigsapéro am 6. Januar 2006 ein. Die Ersteingeladenen sind dabei
diejenigen, die zu solchen Apéros üblicherweise nicht eingeladen werden. Die
Kirchen stehen in einer vorrangigen Option für die Armen und ihnen gilt hierbei
das erste Interesse.
Am Apéro werden Dreikönigskuchen und Getränke angeboten.
Jede Königin und jeder König darf ein Geschenk mit nach Hause tragen. Das Trio
Falsa wird den Anlass musikalisch untermalen. Christoph Bossart von der Caritas
wird seine Drehorgel spielen und Pfarrer Philipp Roth von der Theodorskirche
wird eine Geschichte erzählen.
Der Dreikönigsapéro findet am Freitag, 6.
Januar 2006 von 18.30 - 20.00 Uhr in der Clarakirche in Basel statt. Weitere
Auskünfte bei der Diakoniestelle der ERK, Konrad Meyer, Tel. 061𧈅 65 77.
(03.01.2006/xp/cb)
Entdeckungen
Bettagsmandat 2006 der Aargauer Landeskirchen und der Aargauer Regierung
Wörter können verstauben wie Dokumente in alten Archiven oder verrussen wie Kapellen und Kathedralen. Aber unter Staub und Russ findet sich Wahres, Gutes und Schönes. Das gilt auch für den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag.
Danken ist eine Haltung, die Hände öffnet. Wer dankt, empfängt, was gegeben wird. Dank bejaht Leben. Alles Leben. Und das, was Leben in Gesichtern formt. Dankbarkeit ist Aufmerksamkeit, die am alten Birnbaum, der noch Früchte trägt, nicht einfach vorübergeht. Die Ameise, die bei diesem angehaltenen Schritt über die Schuhe klettert, muss von einem dankbaren Menschen nicht fürchten, zerquetscht zu werden. Dank sieht im Leben mehr als eine chemische Verbindung. Dankbarkeit bestimmt Leben nicht als Produkt aus Kühlschränken mal Surround TV. Wer danke sagt, bringt damit den Glauben zum Ausdruck, Wesentliches sei ein Geschenk und nicht ein Erzeugnis. Danken ist eine Haltung, die Hände öffnet. Wer dankt, schliesst nicht aus, dass alle Jahreszeiten, Tage und Nächte dem Leben etwas zu geben haben. Danken ist eine Haltung, die der Gesellschaft und dem Staat Halt geben.
Busse ist ein Wort, das sowohl die Kirchen, als auch das Bewusstsein der Gesellschaft verlassen hat. Im Alltag ist Busse eine Geldsache, die mehrheitlich mit dem Strassenverkehr in Verbindung gebracht wird. Wenn schon, so wäre es richtiger, nach Umkehren zu fragen. Noch einmal neu und anders anfangen. Umkehren und sich über die eigene Mitte, statt über die Interessen von anderen bestimmen. Wege wagen, die Leben der Ausbeutung vorziehen. Pfade suchen, denen Pflanzen wichtiger ist als Herstellen. Umkehr nimmt sich Zeit. Geht zurück. In der anderen Richtung. Schritt für Schritt. Nicht flüchtend. Bewusst. Wach. Kritisch. Die Ahnung der eigenen Begrenztheit wird nicht abgewehrt. Umkehr ist sich gewiss: Immer gibt es die Chance eines neuen Anfangs.
Beten heisst reden, wenn ein Wort geboten ist. Gebet ist der Mut, das Schweigen zu brechen. Wer betet, erzählt, was vorgeht. Erzählt, ohne schön zu reden oder schlecht zu machen. Gebet ist Rede, die aufrichtet und gerade gehen hilft. Wer betet, bringt unbeirrbar diejenigen ins Gespräch, welche durch Schweigen noch einmal umgebracht worden sind. Gebet behält die Erinnerung wach. Ohne Waffe und gewaltlos. Vergisst nicht den am Kreuz Gehängten. Gefoltert von Elitetruppen. Von ihm und anderen ist zu lernen, dass beten reden und reden beten ist.
Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ein Anstoss, mit drei Haltungen aus mehr als nur der christlichen Religion dem Leben in Staat und Gesellschaft, dem Zusammenhalt von Lebendigem Kraft und Zukunft zu ermöglichen.
Der Regierungsrat und die drei Landeskirchen des Kantons Aargau geben abwechselnd jedes Jahr zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag einen Aufruf an die Aargauer Bevölkerung heraus. In diesem Jahr wird der Text des Bettagsmandates von den drei Aargauer Landeskirchen verantwortet.
Stellungnahme des Aargauer Kirchenrates zum Asylgesetz und
zum Ausländerrecht (27. August 2006)
Es geht um Menschen
Die eidgenössische Abstimmung in Folge des Referendums zum
Asylgesetz und zum Ausländerrecht hat uns als Christinnen und Christen in
besonderem Masse zu interessieren - es geht um Menschen, es geht um
Ausländerinnen und Ausländer, welche bei uns wohnen oder bei uns um Schutz oder
Aufenthalt nachsuchen. In diesen Abstimmungen, insbesondere beim Asylgesetz,
geht es um Grundwerte unserer Gesellschaft, Gerechtigkeit und Menschenwürde. Und
bei diesen Fragen sind die Kirchen herausgefordert. Da haben sie aus der
Sakristei heraus und in die Öffentlichkeit zu treten.
Viele Menschen in der Schweiz sind verunsichert angesichts der
wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Umwälzungen. Dies kann zu einer
Abwehrhaltung gegenüber Veränderungen, auch gegenüber der Aufnahme von
Ausländerinnen und Ausländern führen. Das Gesetz ist denn auch geprägt von
allgemeinem Misstrauen und Abgrenzung gegenüber Fremden. Die Kapazität für die
Aufnahme und die Integration von Menschen mit anderem kulturellem Hintergrund
ist in der Schweiz nicht unbeschränkt. Aber wir können die Augen vor der
Realität dieser Welt und den Möglichkeiten, die unserem Land offen stehen, nicht
verschliessen. Als Christinnen und Christen haben wir diesen Fragen und
Problemen aus einer Haltung von Menschenwürde heraus zu begegnen. Die
Schweizerische Bischofskonferenz, aber auch die sozialen Kommissionen und
Verbände der katholischen Kirche, Justitia et Pax, Caritas Schweiz und migratio
sehen diese Werte mit dem neuen Asylgesetz gefährdet und auch verletzt.
Das Asylgesetz mag einige Verbesserungen bringen und
unterscheidet zwischen kooperationsbereiten und unkooperativen Asylbewerbenden.
Aber es bringt auch klare Verschärfungen, welche unverhältnismässig sind, wie
die Zwangsmassnahmen, welche die humanitäre Tradition der Schweiz in Frage
stellen, beispielsweise durch Voraussetzungen zum Nachweis der Identität, welche
den Möglichkeiten vieler Asylbewerbender nicht Rechnung trägt.
Als Christinnen und Christen stehen wir in der Tradition der
Bibel. Dazu zwei Zitate.
"Dient einander in der Liebe! Denn das Gesetz ist in dem einen
Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (aus dem
Galaterbrief 5,14).
"Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben ich war
durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben ich war fremd und obdachlos, und
ihr habt mich aufgenommen" (im Matthäusevangelium 25,35).
Die Vorgabe von staatlichen und ökonomischen Interessen prägen
das neue Gesetz. Aber Grundrechte sind höher zu bewerten. Zur Wahrung der
Menschenwürde zu allen Zeiten und an allen Orten sind die Menschenrechte ein
höheres Gut als staatliche und ökonomische Interessen.
Dies alles gilt es in Betracht zu ziehen, wenn wir als
Christinnen und Christen unsere Bürgerpflicht in der Abstimmung zum Asylgesetz
und auch zum Ausländerrecht wahrnehmen.
Kirchenrat der Röm.-kath. Landeskirche des Kantons
Aargau
Barbara Kühne, Präsidentin
Otto Wertli, Sekretär
Medienbericht zur Synodesitzung der Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons
Aargau vom 7. Juni 2006 in Aarau
Feiertagsregelung war das
Thema
An der Synodesitzung der Röm.-Kath. Landeskirche Aargau und
insbesondere an den sogenannten Vor-Synodesitzungen in den Regionen wurde erneut
und mit viel Emotionen der Beschluss des Regierungsrats zur Feiertagsregelung
diskutiert.
An der Sitzung im Herbst des vergangenen Jahres, somit noch vor
dem Entscheid der Regierung, hatte die Synode einstimmig eine Resolution zur
Beibehaltung katholischer Feiertage als Feiertage gemäss Arbeitsgesetz
beschlossen. Nachdem die Regierung diesen Bedenken, welche auch Kirchgemeinden
in grosser Zahl vorgebracht hatten, nicht Rechnung getragen hat, doppelt die
Synode nun mit einem
offenen Brief an die Parteien und die Fraktionen im Grossen
Rat nach. Sie wurden aufgefordert, durch Unterstützung der Motion von Otto
Wertli und jener von Milly Stöckli den Weg frei zu machen für eine Lösung,
welche religiösen und regionalen Traditionen entspricht. Namentlich wurde
vorgebracht, dass insbesondere Fronleichnam und Allerheiligen fest verwurzelte
Traditionen sind, mit grosser Bedeutung für diese Gemeinden und für die
Familien. Der Erhalt dieser Feiertage ist gleichzeitig Bewahrung von kulturellem
Gut, ein Wert, der nicht einfach für andere Zielsetzungen geopfert werden soll.
Der offene Brief schliesst mit der Aufforderung "einer Lösung zuzustimmen, die
die religiösen Gefühle der Bevölkerung respektiert, für die Unternehmungen in
unserem Kanton tragbar ist und zum Erhalt und zum weiteren Gedeihen unserer
Regionen beiträgt".
Weiter hatte die Synode zwei neue Mitglieder in den Kirchenrat zu
wählen. Diese waren nach den Rücktritten von Theddy Fleischli, Widen, und Thomas
Jenelten, Aarau, notwendig geworden. Neu in die landeskirchliche Exekutive
wurden auf Vorschlag ihrer Kirchgemeinden gewählt: Josef Stalder, Sarmenstorf,
und Silvia Guerra, Ennetbaden. Josef Stalder, Jg. 1945, ist Geschäftsführer und
war früher Kirchenpflegepräsident und während 15 Jahren Gemeinderat und
Gemeindeammann in Sarmenstorf. Silvia Guerra, Jg. 1956, ist Theologin und
Pfarreikoordinatorin in Ennetbaden. Während drei Jahren war sie auch in
Guatemala in einem Alphabetisierungsprojekt tätig.
Wie stets in der Frühjahrssitzung wurde der Jahresbericht des
Kirchenrats und die Jahresrechnung behandelt. Diese schliesst im Jahr 2005 mit
einem Mehrertrag von 445'000 Franken ab. Behandelt wurden die revidierten
Anstellungs- und Besoldungsrichtlinien für die Seelsorgerinnen und Seelsorger.
Die Anträge des Kirchenrats wurden rege diskutiert und fanden grossmehrheitliche
Zustimmung. Einzig bei den Treueprämien beschloss die Synode eine etwas weniger
weitgehende Lösung als beantragt war.
Die Synodesitzung vom 8. November 2006 wird die letzte der
diesjährigen Amtsperiode sein. Und zum letzten Mal wird die Synode in ihrer
bisherigen Grösse von 200 Mitgliedern tagen. Mit der neuen Amtsperiode ab 1.
Januar 2007 wird die Synode auf 150 Mitglieder verkleinert.
Röm.-Kath. Landeskirche des Kantons Aargau, Aarau
Glaubensgespräche mit jungen
Erwachsenen
Seelsorgeverband Muri-Aristau-Beinwil bietet offenen
Dialog rund um Glaubensthemen
Bereits im vierten Jahr führt der Seelsorgeverband
Muri-Aristau-Beinwil Glaubensgespräche mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
bis 30 Jahre durch. Pfarrer Urs Elsener diskutiert in einer lockeren
Gesprächsrunde mit den jungen Menschen über Glaubensfragen aller Art. Die
Glaubensgespräche finden monatlich von 20.00 bis 22.00 Uhr in der Dachstube des
Matterhauses in Muri statt. Von 19.30 bis 20.00 Uhr besteht die Möglichkeit zur
Einstimmung im Meditationsraum des Matterhauses. Wer Lust hat, kann
regelmässig teilnehmen oder auch nur mal hin und wieder vorbeischauen.
Die
diesjährigen Daten und Themen sind:
2. Februar: Wunder - früher und heute 9.
März: Wieso lässt der liebe Gott mich leiden? 30. März: Edith Stein 13./14.
April: Nachtwache 4. Mai: Die eigene Berufung erkennen 5./6. Mai: Nacht der
Klöster 1. Juni: Die Kirche in den Medien 22. Juni: Was ich noch fragen wollte
(mit Grillieren im Pfarrhofgarten) 25. Juni: Ausflug in die Kartause Ittigen
(13.30 Uhr bis Abend) 24. August: Glauben leben im gehetzten Alltag 28.
September: Über den Hinduismus/Buddhismus zum katholischen Glauben 6./7.
Oktober: Jugendwallfahrt nach Einsiedeln 26. Oktober: Freundschaft mit Gott und
den Menschen 16. November: Engel 18. November: Friedensmesse in Flüeli-Ranft 7.
Dezember: Advent.
Ein Flyer mit diesen Informationen ist erhältlich beim
Katholischen Pfarramt St. Goar, Kirchbühlstrasse 10, 5630 Muri, Telefon 056 675
40 20. (19.01.2006/zg/cb)
Ich war fremd, und ihr habt mich beherbergt
Am 6. September in
Baden: Christliche-ethische Aspekte zum Umgang mit Fremden
Kurzreferate
und Podium mit Pius Caduff, Vizedirektor des Bundesamtes für Migration, Jürg
Krummenacher, Direktor Caritas Schweiz, Ruth Humbel, Nationalrätin CVP, Bernhard
Lindner, Theologe und Erwachsenenbildner. Moderation Bea Stalder, Radio DRS.
Mittwoch, 6. September, 20 Uhr, Baden, Historisches Museum. Eine öffentliche
Veranstaltung der Röm.-kath. Landeskirche Aargau, des Bischofsvikariates St. Urs
und der Caritas Aargau. Auskunft:
kb@caritas-aargau.ch, Telefon 062 822 90
10
otto.wertli@ag.kath.ch, Telefon
062 832 42 72.
Impressionen in kirchlichen
Räumen
Erwachsenenbildung Fricktal bietet Führung durch die
Kirchen
Architektur und Impressionen - ein Thema, welches durchaus auch
in kirchlichen Räumen zu finden ist. Im Fricktal stehen nicht nur schöne
Barockkirchen, es lassen sich auch moderne Kleinode dort entdecken. Zu den
Bautätigkeiten gaben besonders auch die Impulse der Liturgiereform entscheidende
Anstösse. Der Besuch von jeweils zwei Kirchen im unteren und oberen Fricktal
lassen moderne kirchliche Räume erfahren und die damit verbundenen Vorstellungen
von Kirche und Welt verstehen.
25. Januar 2006
19.30 Uhr Kirche
Wittnau / ca. 20.45 Uhr Kirche Gipf-Oberfrick
1. Februar 2006
19.30 Uhr
Röm.-Kath. Kirche Kirche Möhlin / ca. 20.45 Uhr Röm.-Kath. Kirche
Magden
Die Leitung hat Bernhard Lindner, Theologe und
Erwachsenenbildner, Oeschgen. Eine Anmeldung ist für beide Veranstaltungen (auch
nur für einen Abend) erwünscht unter Tel. 062 871 51 17 oder
bernhard.lindner@ag.kath.ch
(24.01.2006/cb)
Kantonaler Auftakt der "Brot für alle /
Fastenopfer-Aktion" zum Thema Menschenrechte
Ein Abend über
"Fremde Hände" mit Lesung und Gespräch im Müllerhaus in Lenzburg
Ein brisantes und noch immer weitgehend tabuisiertes Thema, das
Rotlichtmilieu und der Frauenhandel in der Schweiz, wird bei einem Abend mit
Lesung und Gespräch am Dienstag, 7. März 2006 ab 19.00 Uhr im
Müllerhaus in Lenzburg näher beleuchtet.
Die Schriftstellerin und
HEKS-Medienbeauftragte Petra Ivanov liest aus ihrem Erstlingswerk "Fremde
Hände", ein spannender, im Zürcher Rotlichtviertel recherchierter Roman, der
sich um Frauenhandel zwischen dem Balkan und der Schweiz dreht.
Auch das Podiumsgespräch im zweiten Programmteil ist dem Thema
Frauenhandel gewidmet. Es diskutieren der Zürcher Rechtsantwalt Valentin
Landmann, die Aarauer Soziologin Ursula Fiechter und Marianne Schertenleib vom
Zürcher Fraueninformationszentrum FIZ. Ein aktuelles FIZ-Projekt "Makasi" widmet
sich speziell dem Frauenhandel und wird von der Röm.-Kath. Landeskirche mit
einem grösseren Beitrag unterstützt. Die Moderation übernimmt Penelope Kühnis,
Redaktorin SR DRS.
"Fremde Hände" ist die Auftakt-Veranstaltung der Kampagne
2006 "Brot für alle / Fastenopfer" zum Thema "Wir glauben. Menschenrechte
brauchen Einsatz" in Zusammenarbeit mit der katholischen Pfarrei Lenzburg und
der reformierten Kirchgemeinde Lenzburg-Hendschiken. Der Eintritt beträgt Fr.
15.- / Fr. 10.- und Kassenöffnung ist ab 18.15 Uhr. (02.03.2006/cb)
Kurse für Kirchengesang
Aargauische Cäcilienverband organisiert Ausbildung
Der Aargauische Cäcilienverband organisiert für Frauen und Männer
Kurse für das gottesdienstliche Singen. Wer sich für den solistischen
Kirchengesang interessiert, erfährt in der praxisbezogenen Grundausbildung alles
über den Kantorendienst. Für Interessierte mit Erfahrung im Vorsingen besteht
ein Weiterbildungsangebot.
Die Kurse finden in der Sebastianskapelle in Baden
statt und werden von der Römisch-Katholischen Landeskirche finanziell
unterstützt. Weitere Informationen bei Alwin Müller, Tel. 056 241 12 18 oder
alwin.mueller@gmx.ch. (05.01.2006/az/cb)
Letzte Synodesitzung in
Amtsperiode
Diskussionsfreudige Synodalen prägten die letzte
Sitzung
Die Herbstsitzung der katholischen Synode, das
staatskirchenrechtliche Parlament im Kanton Aargau, tagte am 8. November in
Aarau in der gegenwärtigen Zusammenstellung das letzte Mal in der 26.
Amtsperiode 2003 – 2006/07. Gemäss dem revidierten Organisationsstatut wird die
Synode ab der neuen Amtsperiode im nächsten Jahr nur noch 150 Mitglieder
zählen.
Diskussionsfreudig zeigten sich die Synodalen bei dieser Sitzung und
dem anschliessenden Imbiss nach einem festlichen Gottesdienst.
Der abtretende
Synode-Präsident Ueli Meyer konnte auf wichtige Eckpfeiler der geleisteten
Geschäfte hinweisen.
Kooperationsvereinbarung mit Fachhochschule
Nordwestschweiz
Erfreulicherweise konnte den Synodalen berichtet werden,
dass zwischen der Leitung der Fachhochschule Nordwestschweiz und der
Römisch-Katholischen und Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau eine
Kooperationsvereinbarung abgeschlossen wurde. Basierend auf einem vierfachen
Leistungsauftrag, der die Bereiche Dienstleistung, Lehre/Ausbildung, Forschung
und Weiterbildung umfasst, wird ab 1. Februar 2007 eine ökumenische
60-Prozent-Stelle geschaffen. Schwerpunktaufgaben dieser Stelle sind die
Begleitung und Beratung von Studierenden, Dozierenden und Angestellten der FH in
weltanschaulichen und religiösen Fragen. Die beiden Landeskirchen sind mit
diesem Pilotprojekt schweizweit führend und überzeugt davon, damit gute
Voraussetzungen geschaffen zu haben, ihrem Auftrag auch an einem Ort wie der
Fachhochschule zu entsprechen.
Revidiertes Geschäftsreglement der Synode
angenommen
Das im Januar 2007 neu in Kraft tretende Organisationsstatut
der Römisch-Katholischen Landeskirche bedingt auch Anpassungen im
Geschäftsreglement der Synode. Die Änderungen wurden vorgenommen und von den
Synodalen genehmigt.
Genehmigt wurde ebenfalls der ausgeglichene
Voranschlag für 2007 mit Aufwand und Ertrag von 15,17 Millionen Franken. Dieses
entspricht gegenüber dem Voranschlag 2006 einer Zunahme von Fr.
241'000.-.
Zum Schluss Vorschläge und
Verabschiedungen
Verschiedene Wortmeldungen gab es zum Vorschlag aus der
Vorsynode Aarau zur Behandlung pastoraler Fragen, die doch immer wieder
beschäftigen. Entsprechend wurde ein Antrag an den Kirchenrat formuliert, sich
Gedanken zu machen über die Art und Weise der Diskussion zwischen und mit
Synodalen über pastorale Fragen und an der nächsten Synode darüber Bericht zu
erstatten.
Auf Anregung eines Synodemitglieds wurde ein
Antrag mit 81 zu 60 Stimmen angenommen, den Beitrag für Mission und Entwicklung
von bisher Fr. 200'000.- in Zukunft der Teuerung anzupassen.
Die letzte Sitzung der 26. Amtsperiode 2003 –
2006/07 gab auch Anlass, sich vom abtretenden Präsidenten Ueli Meyer zu
verabschieden. Vize-Präsident Walter Schärli resümierte mit warmen Worten seine
abwechslungsreiche Amtszeit. Ebenfalls herzlich verabschiedet wurde Kirchenrat
Herbert Sohn, der bereits nach den Sommerferien aus gesundheitlichen Gründen
seine Demission eingereicht hatte. Er hatte zuletzt das Ressort Diakonie und
soziale Fragen inne. Sein Platz im Kirchenrat ist vorerst noch
vakant.
Thematisch mit PEP
Die Herbstsitzung
wurde wieder mit einem thematischen Teil abgeschlossen. Mitarbeitende des
Bischofsvikariats informierten über den aktuellen Stand des Pastoralen
Entwicklungsplans PEP. Unter Berücksichtigung der heutigen gesellschaftlichen
Situation und dem Rahmen des kirchlichen Glaubens soll für das Bistum Basel in
einem gemeinsamen Prozess eine gute Zukunft für die Pastoral gesucht werden. Das
Instrument dazu ist der Pastorale Entwicklungsplan PEP. Hier sollen gemeinsam
Richtungen aufgezeigt und Grundsteine gelegt werden, um „den Glauben ins Spiel
zu bringen“. Ein Schwerpunkt dabei ist die Schaffung von Pastoralräumen, in
denen mehrere Pfarreien/Kirchgemeinden eng zusammenarbeiten, um den kirchlichen
Auftrag sinnvoller und gezielter wahrnehmen zu können. (08.11.06/cb)
Macht des Wortes
"Müllerhaus Spezial" am Donnerstag, 26. Oktober 2006, 20.15 Uhr:
Wörter können verletzen. Wörter können heilen. Ein einziges Wort
kann hier aufbauen und dort zerstören. Das gilt in der Erziehung, in der
Religion, in der Politik, im Alltag – überall dort, wo mit Sprache umgegangen
wird. Der Anwalt und Nationalrat Urs Hofmann, die Spital-Seelsorgerin und
Theologin Anemone Eglin und der Schriftsteller Michel Mettler gehen der Frage
nach, welche offenen und verborgenen Wirkungen unser Sprechen – oder unser
Schweigen! – hat, und wie wir in verschiedenen Lebensbereichen
verantwortungsvoll damit umgehen können. Eine Veranstaltung in der Reihe
"Sprache und Ethik", in Zusammenarbeit mit der katholischen Propstei Wislikofen
und dem reformierten Tagungshaus Rügel in Seengen. (15.09.2006/mh)
Nachruf
Im Gedenken an
Flory Dubler
Am 9. Dezember 2006 ist Flory Dubler gestorben. Breite Kreise der
Bevölkerung haben diese Nachricht mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen. Eine
engagierte und herzliche Frau hat uns verlassen.
Grosses Engagement leistete sie in der Kirche. 31 Jahre war Flory
Dubler Mitglied der Kirchenpflege der Kirchgemeinde Boswil-Kallern und dabei
während elf Jahren Präsidentin der Kirchenpflege.
Sie war Synodale und
präsidierte 1991/93 als erste Frau die Synode der Katholischen Landeskirche des
Kantons Aargau, das kirchliche Parlament.
1995 bis 2003 war sie Mitglied und
Vizepräsidentin des Kirchenrats der Röm.-Kath. Landeskirche, betreute dort das
Ressort Diakonie und war im Vorstand der CARITAS Aargau.
Flory Dubler war in ihrer Wohngemeinde Kallern von 1974 bis 1986
Mitglied der Schulpflege, davon vier Jahre als Präsidentin. Von 1993 bis 2004
gehörte sie dem Grossen Rat an. Ihren Schwerpunkt setzte sie in der
Bildungspolitik.
Sie war Mitglied der grossrätlichen Kommission Erziehung,
Bildung und Kultur und wirkte prägend in den entsprechenden Fachgremien der CVP
mit. Darüber hinaus lag ihr besonderes Augenmerk auf der Familienpolitik und auf
sozialen Themen.
Viele Funktionen könnten noch angeführt werden. Wo Flory Dubler
dabei war, verbreitete sich eine entspannte und angenehme Atmosphäre. Und bei
all diesen Tätigkeiten galt ihre besondere Liebe und Aufmerksamkeit ihrer
Familie.
Der Kirchenrat kondoliert ihrem Ehemann Peter und den Angehörigen
zum Tod von Flory Dubler. Das Freiamt und der Aargau verlieren eine grossartige
Persönlichkeit. Sie wird allen, welche mit ihr zusammen arbeiten und
zusammensein durften, eindrücklich in Erinnerung bleiben. (18.12.06/ow/cb)
Neue Leitung "Bildung und Propstei"
Der Kirchenrat hat Dr. theol. Claudia Mennen, Rümikon, per 1.
November 2006 zur neuen Leiterin der Erwachsenenbildung der katholischen Kirche
im Aargau gewählt. Diese neu geschaffene Funktion umfasst die
Gesamtverantwortung für das Bildungszentrum Propstei Wislikofen und die
Fachstelle Erwachsenenbildung. Zur Aufgabe gehört auch die direkte Verantwortung
für die Bildungsangebote in der Propstei.
Claudia Mennen hatte bisher die Leitung der Fachstelle
Erwachsenenbildung und des Fachbereichs "Kompetenz für Freiwillige KFF" inne und
ist hervorragend vertraut mit den Entwicklungen und Strukturen der kirchlichen
Erwachsenenbildung. In ihrer neuen Aufgabe wird sie unterstützt durch den Leiter
Hotellerie der Propstei, Norbert Breiter mit seinem Team, und durch die Leitung
der Fachstelle Erwachsenenbildung (zur Zeit vakant) mit sechs
Bildungsfachleuten. (25.09.2006/KR)
Neues Angebot in der
Catholica-Bibliothek
Ein-Blick in die Non-Book-Medien
Ganz neu im Angebot der
Catholica-Bibliothek finden Sie jetzt
Non-Book-Medien.
Dazu gehören Bibeln und Bibelkommentare auf CD-Rom (u.a. die Stuttgarter
Elektronische Studienbibel, die Quadro-Bibel, das Neue Testament Deutsch und der
Stuttgarter Kleine Kommentar zum NT). Ausserdem finden Sie dort zahlreiche
Hörbibeln (u.a. die Psalmen, Deuterojesaja und das Matthäusevangelium nach der
Lutherübersetzung, das Lukas- und Johannesevangelium in der Übersetzung der
Guten Nachricht) sowie Jesus-Filme auf Video und DVD.
Die Non-Book-Medien
sind im Gegensatz zum übrigen Bestand der Catholica-Bibliothek Teil des
Bestandes der
Fachstelle Katechese-Medien der Römisch-Katholischen
Landeskirche im Aargau. Die Ausleihe erfolgt über diese Fachstelle und nach
deren Bedingungen.
Je nach Medienart und Umfang kostet die Ausleihe zwischen
7 und 13 Franken pro Medium plus allfällige Versandkosten. Für die erste
Ausleihe empfiehlt sich die telefonische Bestellung. Regelmässige Nutzende
können ein Bonheft erwerben (10 Ausleihen inkl. Versandkosten für 70 Franken).
Sie erhalten dann eine Kundennummer und ein Passwort und haben damit Zugang und
die Möglichkeit zur Ausleihe zu allen Medien der Fachstelle, nicht nur zu denen
der Catholica-Bibliothek.
Unter
www.katechese-medien.ch/netbiblio können Sie nach jedem vorhandenem Medium suchen. Die Non-Book-Medien finden Sie
unter der Rubrik "Audio-Video Medien".
Die Fachstelle Katechese-Medien finden
Sie in der Hohlgasse 30 in Aarau, Tel. Katechese 062 836 10 63, Tel.
Medienstelle 062 836 10 64, Fax 062 836 10 65. Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-11.00
Uhr und 14.00-17.00 Uhr, in den Schulferien teilweise
geschlossen. (02.02.2006/cb)
Sternmarsch für den Frieden am 25.
August
Der Sternmarsch, den der Aargauische Katholische Frauenbund AKF
am 25. August zum vierten Mal durchführt, gibt Gelegenheit, sich öffentlich zur
Friedensarbeit bekennen, "nicht in der grossen Weltpolitik, sondern in uns und
in unserem nahen Umfeld", schreibt der Frauenbund dazu in einer
Medienmitteilung. Miteinander unterwegs zu sein, lasse "hellhörig und feinspürig
werden für die vielen positiven Kräfte". Diese Kräfte sollten im Sternmarsch
"gesammelt" werden, um sie im Alltag wieder weitergeben können. Das Erlebnis des
Sternmarsches könne anstecken, entlasten, um wieder aufzubrechen, befreien, um
Neues zu wagen.
Im Anschluss an die Friedensfeier ist eine einfache Teilete aus
dem Rucksack vorgesehen, Getränke können vor Ort bezogen werden. Der Sternmarsch
findet am Freitag, 25. August, bei jeder Witterung statt. Der Aargauische
Katholische Frauenbund und die Ortsvereine Frauenbund Baden/Ennetbaden,
Frauengemeinschaften St. Anton und St. Sebastian Wettingen laden Frauen und
Männer aus allen Regionen - unabhängig der religiösen, staatlichen oder
politischen Zugehörigkeit – herzlich ein. Treffpunkte: Baden, Kantonsspital,
18.30 Uhr Baden, Kappelerhof, 19.00 Uhr Wettingen, Bahnhof, 19.00 Uhr Wettingen,
St. Sebastian, 18.00 Uhr Ennetbaden, kath. Kirche, 19.15 Uhr. Friedensfeier um
20.00 Uhr in Baden, Im Graben. Kontaktperson: Doris Sartor-Gächter,
Co-Präsidentin AKF, Oberrohrdorf, Telefon 056/496 16 12, 079/ 577 62 69,
sartors@hispeed.ch (14.08.2006/akf/mb)
Die Traktanden der Synode vom 8. November
2006 in Aarau
Begrüssung und Einleitung
Protokoll der Synode-Sitzung vom 7. Juni 2005
Mitteilungen des Kirchenrats
Information (PDF 67 KB) Kooperation Kirchen - Fachhochschule
Nordwestschweiz
-
-
Verschiedenes
Thematischer Teil: Information und Aussprache zum pastoralen
Entwicklungsplan PEP
Die Synode-Sitzung im Grossratssaal in Aarau, Beginn um 13.30
Uhr, ist öffentlich und kann von Interessierten von der Zuschauertribüne des
Grossratssaales aus mitverfolgt werden.
Verleihung des Sozialpreises 2006 der Aargauer Landeskirchen zum Thema „Mensch und Arbeit"
Die Preisträger:
Spital Zofingen und Profilpress in
Muri
Für den Sozialpreis 2006 gingen rund 20 Bewerbungen ein, allesamt anregend
und beispielhaft. Weil einige Bewerbungen sich in Wirkung und Nachhaltigkeit als
gleichwertig erwiesen, wurde die Preissumme von 25'000 Franken auf zwei
Unternehmen aufgeteilt.
Spital Zofingen
Das seit Jahren bewusst gepflegte soziale
Engagement des Spitals Zofingen fand schon mehrfach öffentliche Anerkennung,
unter anderem durch die Verleihung des Soziallabels durch die „Stiftung für
sozialverantwortliche Wirtschaft" oder die Mitarbeit an einem
Hochschul-Forschungsprojekt.
Doch es blieb nicht bei der Theorie. Das Spital
setzt seine Überzeugung konkret um. Seit Jahren werden fünf bis zehn Stellen für
behinderte und sozial benachteiligte Personen angeboten. Dank bewusster
Betreuung gelingt es immer wieder, solche Sozialanstellungen in Festanstellungen
überzuführen. Ein weiteres Anliegen besteht darin, für möglichst viele junge
Menschen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Mit dem Angebot von
Atteststellen (früher Anlehrstellen) können sich auch schwächere Jugendliche in
der Berufswelt bewähren.
Profilpress - Metallwarenfabrik in Muri
Das auf Metallbearbeitung
spezialisierte Unternehmen beschäftigt 76 Angestellte, darunter gegen ein
Dutzend Kolleginnen und Kollegen, denen unter besonderen sozialen Umständen eine
Arbeitschance geboten wird.
So wurden zum Beispiel Behinderte, die zuvor zu
100 Prozent IV-Rente bezogen, erfolgreich in den Betrieb eingegliedert.
„Wesentlich erscheint uns auch", sagt Geschäftsleiter Josef Nietlispach, „dass
ältere arbeitslos gewordene oder gar bereits ausgesteuerte Mitmenschen die
Chance für eine berufliche Bewährung erhalten." Es kommen aber auch
familienfreundliche Arbeitsbedingungen zur Anwendung und es werden Lehrlinge
beschäftigt, die aus Konkurs gegangenen Firmen übernommen wurden und die so ihre
Ausbildung vollenden können.
Die folgenden drei Bewerbungen wurden ebenfalls für die Schlussrunde
nominiert:
Handels- und Industrieverein Zofingen (HIVZ)
Der HIVZ ist unlängst
150 Jahre alt geworden. Anstelle eines grossen Festes entschied sich der
Vorstand für eine Lehrstellenaktion. Man hoffte, so rund 15 Lehrstellen anbieten
zu können. Doch dank dem enormen Einsatz des Vorstandes und der Bereitschaft der
angefragten Unternehmen im Bezirk Zofingen wurden über die Aktion „Create Jobz!"
32 zusätzliche Lehrstellen geschaffen.
Hallwyler Hoch- und Tiefbau Rothrist
Das ausserordentliche soziale
Engagement der Hallwyler AG zeigt sich in der Vermeidung jeglicher Kündigung aus
wirtschaftlichen Gründen und der Begleitung und Umschulung nicht mehr
arbeitsfähiger Mitarbeiter. Es werden Deutschkurse für ausländische
Betriebsangehörige oder Unterstützung bei familiären Notfällen, z. B. durch
Schuldensanierung, angeboten. Einer der zehn Ausbildungsplätze des Unternehmens
wird bewusst für einen schulisch schwachen Lehrling frei gehalten.
Quick and Top-Schülerladen Muri
Schülerinnen und Schüler der
Oberstufe haben die Möglichkeit, sich über den „Schülerladen" in ihrer Freizeit
sinnvoll zu engagieren: Nachhilfestunden für Kameraden, Einkäufe für ältere und
behinderte Menschen, Erledigung von Versandaufträgen, usw. Sie lernen, sich zu
organisieren, Aufträge zu akquirieren, die Buchhaltung in Ordnung zu halten und
das Vertrauen der Auftraggeber nicht zu enttäuschen. Alles in allem: eine
Aktion, die bei den Jugendlichen Verständnis für soziales Verhalten fordert und
fördert.
Die beschriebenen sozialen Initiativen verdienen Anerkennung vor allem aber
verdienen sie es, auf breiter Ebene diskutiert und von andern – immer in jeweils
passender Art – aufgenommen und in eigene Entscheidungen einbezogen zu werden.
Dann würde der Sozialpreis der Aargauer Landeskirchen jene Nachhaltigkeit
entfalten, wie sie von den Initianten erhofft und angestrebt wird.
(26.10.06/al/cb)
Vorspielstunde der Kirchenmusikschule
Aargau
Klavier und Orgel erklingen in Baden
In der Badener
Sebastianskapelle findet am
Donnerstag, 23. Februar 2006 um 17.30 Uhr
eine Vorspielstunde der Schülerinnen und Schüler von Hans Zumstein
(Klavier/Orgel) statt. Barbara Küng und Veronika Werder, Studentinnen der
Kirchenmusikschule Aargau, spielen Klaviermusik von Albinoni, Chopin und
Beethoven. Anschliessend erklingen in der Stadtpfarrkirche von der Orgel
Choralvariationen "Vom Himmel hoch" von W. Dietrich, gespielt von Katharina
Studer und drei Präludien aus Bachs "Kleinen Präludien und Fugen", gespielt von
Peter W. Wyss. (16.02.2006/cb)
Was ist eine Psychose?
Vortrag in der
Psych. Klinik Königsfelden
Der Besuchsdienst der Klinik Königsfelden in
Brugg lädt auch in diesem Jahr wieder zu drei interessanten Vorträgen ein. Der
nächste Vortrag zum Thema "Was ist eine Psychose?" findet am Mittwoch, 8. März
2006 um 19.30 Uhr im Festsaal des Hauptgebäudes im 2. Stock statt. Referent ist
Dr. med. Mario Etzensberger, Chefarzt in der Psych. Klinik Königsfelden und alle
Interessierten sind herzlich eingeladen.
(28.02.2006/cb)
Wenn Geburt und Tod zusammenfallen
Buchvernissage im
Kantonsspital Baden
Detlef Hecking und Clara Moser Brassel sprechen mit ihrem neuen Buch
„Wenn Geburt und Tod zusammenfallen“ ein schwieriges Thema an. Gesellschaftlich
ist die Trauer um den Tod am Anfang des Lebens heutzutage kein grosses Tabu
mehr. Der praktische kirchliche Umgang damit ist jedoch noch nicht überall
selbstverständlich. Das Buch möchte Arbeitshilfe sein für Seelsorgende bei ihrer
Begegnung mit dieser Trauersituation. Mit einer Vernissage am 26. Oktober
2006 um 19 Uhr im Kantonsspital Baden wird es der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Oft sind Seelsorgende Begleiter von trauernden Betroffenen.
Detlef Hecking, katholischer Theologe und Seelsorger und Clara Moser Brassel,
reformierte Pfarrerin, beschreiben in ihrem Buch die verschiedenen Situationen
von Fehlgeburt und perinatalem Kindstod mit den möglichen Reaktionen von Eltern
und Familien. Sie bieten theologische und seelsorgliche Reflexionen sowie eine
ausführliche Ideensammlung zur Gestaltung von Ritualen und Trauerfeiern.
Weiterführende Literatur und hilfreiche Adressen runden diese praxisnahe
Arbeitshilfe ab.
Bei der Vernissage im Andachtsraum des Kantonsspitals Baden, bei gutem
Wetter im Park an der neuen Gedenkstätte für früh verlorene Kinder, wird die
Thematik von verschiedenen Seiten beschrieben. Franziska Maurer, Fachstelle
Fehlgeburt und perinataler Kindstod, spricht über die Betroffenheit von Eltern,
Familien und Fachpersonen. Sibylle Schär zeigt als Pfarrerin die möglichen
Ressourcen für Seelsorgende in Trauersituationen. Karin Klemm,
Spitalseelsorgerin der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau, spricht über
die unterschiedlichen Möglichkeiten des Abschieds bei der Begleitung
frühverwaister Eltern und Geschwister.
Mit Musik, einem Apéro und
vertiefenden Gesprächen schliesst der Abend. (23.10.06/cb)
Wie behauptet sich die Kirche auf dem religiösen
Markt?
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Marktplatz und
Kirche
Die ökumenische Kommission "Kirche und Wirtschaft" der Aargauer
Landeskirchen lädt zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen ihrer Vortragsreihe
"Marktplatz und Kirche" ein. Am Dienstag, 28. März 2006 von 17.15 Uhr
bis 19.00 Uhr in der BDO Visura, Entfelderstrasse 1 in Aarau, diskutieren Pater Dr. Roland-B. Trauffer, Generalvikar der Diözese Basel und Pfr.
Dr. Gottfried W. Locher, Vize- und Europapräsident des Reformierten
Weltbundes über das Thema
"Wie behauptet sich die Kirche auf dem religiösen
Markt?"
Nicht nur die Wirtschaft lebt in Zeiten der Verunsicherung. In
Westeuropa müssen auch die beiden katholischen und reformierten "Gross-Kirchen"
schmerzvoll erkennen, dass die Zeit der "Volkskirche" unwiderruflich zu Ende
geht. Die Öffnung der Märkte vollzieht sich auch im Hinblick auf das Gut
"Religion". Wie können die Kirchen den Menschen heute ein überzeugendes
religiöses Angebot unterbreiten? Welche neuen kommunikativen Wege will man
gehen? Wo liegen die Grenzen kirchlichen Marketings? Haben die Kirchen überhaupt
Strategien, um mit dieser neuen Situation erfolgreich umgehen zu können?
Aufgrund des zu erwartenden grossen Interesses bitten wir um
Anmeldung bei
monika.daetwyler@ref-aargau.ch oder Tel. 062 838 00 10. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen Apéro.
Zusammen an verlorene Kinder
denken
Trauerfeier für frühverlorene Kinder in
Wettingen
Zum fünften Mal und immer wieder ein Bedürfnis ist die
Trauerfeier für frühverlorene Kinder am 26. November 2006 um 17 Uhr in
der Abdankungshalle Brunnenwiese in Wettingen. Diese Feier bietet Raum zum
gemeinsamen Trauern um Kinder, die vor, während oder nach der Geburt verstorben
sind.
Für die Betroffenen und Angehörigen ist es in dieser
Situation meist schwierig, Möglichkeiten der Bewältigung und des Austausches zu
finden. Die Trauerfeier in Wettingen, gestaltet von Seelsorgenden, einer
Frauenärztin und einer Hebamme, bietet die Möglichkeit, einmal im Jahr mit
anderen zusammen an die Kinder zu denken, die nicht mit uns leben. Sei es, weil
sie krank waren, weil sie aus unerfindlichen Gründen aufhörten zu atmen oder
weil die Eltern sich nicht für das Leben entscheiden konnten.
Die Trauerfeier ist nicht konfessionell und steht allen Menschen
jeglicher religiöser Bindung offen.
Musikalisch umrahmt wird die Feier von Sonja Bratoljić und Neli
Andreć. Abschiednehmen gehört zum täglichen Leben. Zusammen trauern und nicht
darüber schweigen gibt Kraft für den Alltag. (13.11.06/cb)
Zwänge in unserem
Alltag
Vortrag in der Psych. Klinik Königsfelden
Der Besuchsdienst der Klinik Königsfelden in Brugg lädt
regelmässig zu Vorträgen ein. Der letzte Vortrag in diesem Jahr zum Thema
"Zwänge in unserem Alltag" findet am Dienstag, 7. November 2006 um
19.30 Uhr im Festsaal des Hauptgebäudes im 2. Stock statt. Referentin ist Dr.
med. Ariana Ramisch, Psychiaterin in Baden und alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
(01.11.2006/cb)