Landeskirche Aargau

Die Landeskirche nimmt vielfältige Aufgaben wahr. Als selbständige Körperschaft des kantonalen öffentlichen Rechts mit Sitz in Aarau fördert und unterstützt sie die pastoralen Tätigkeiten der Römisch-Katholischen Kirche im Kanton Aargau, im Bistum Basel und in der ganzen Schweiz. Zudem unterstützt sie die Aargauer Kirchgemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Gemäss Kantonsverfassung ist die Synode das oberste Organ der Landeskirche. Diese wählt das vollziehende Organ (Kirchenrat) und erlässt das Organisationsstatut.

Synode

Die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau umfasst 150 Mitglieder (sogenannte Synodale). Die Synodalen werden als Vertreterinnen und Vertreter einer Kirchgemeinde durch deren Stimmberechtigten für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt.

Jede Kirchgemeinde ist mit mindestens einem Synodalen vertreten. Weitere Sitze werden den Kirchgemeinden entsprechend der Zahl ihrer Konfessionsangehörigen zugeteilt. Die Synode versammelt sich zweimal jährlich zu einer ordentlichen Sitzung. Diese finden jeweils am zweiten Mittwoch im Juni und November statt.

Kirchenrat

Der Kirchenrat ist die Exekutive der Landeskirche. Er setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen und vertritt die Landeskirche nach innen und aussen. Die Synode wählt den Kirchenrat und dessen Präsidium für die Dauer einer Amtsperiode von vier Jahren.

GPK, Rekursgericht und Verwaltung

Fachstellen

Die kantonalen kirchlichen Fachstellen sind formell bei der Landeskirche zugeordnet. Die inhaltliche Ausrichtung ihrer Arbeit erfolgt in Absprache mit der Bistumsregionalleitung und wird durch eine Fachkommission begleitet. Diese wird gemeinsam durch den Kirchenrat und durch die Regionalleitung bestellt.