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Aargauer Katholiken wählten Volksvertreter

Die Kirchenpflege schafft die äusseren Voraussetzungen für das kirchliche Leben in der Gemeinde

Die Kirchenpflege schafft die äusseren Voraussetzungen für das kirchliche Leben in der Gemeinde

Mit dem gestrigen Wahltag gingen im Aargau in den römisch-katholischen Kirchgemeinden die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2011 – 2014 zu Ende.

An verschiedenen Terminen fanden im Herbst die Wahlen für die neue Amtsperiode statt. Diese beginnt im Januar 2011. Katholikinnen und Katholiken aus den 97 Aargauer Kirchgemeinden wählten ihre Pfarreileitenden und ihre Vertreter in den Kirchenpflegen, die Mitglieder der Synode sowie ihre Finanzkommissionen und Stimmenzählenden.

Bis zu Beginn der neuen Amtsperiode 2011 – 2014 gilt es in den römisch-katholischen Kirchgemeinden im Aargau die 150 Parlamentarier der Römisch-Katholischen Landeskirche, die Synodalen, wie auch die rund 500 Kirchenpfleger und an vielen Orten die Pfarreileitungen zu wählen. Alle Kirchgemeinden wählten bis am Sonntag ihre Volksvertreter an der Urne. Teilweise finden noch Kirchgemeindeversammlungen statt zur Wahl der Finanzkommissionen und Stimmenzählenden sowie für Ergänzungswahlen.

Erfahrungswerte früherer Gesamterneuerungswahlen zeigen, dass sich rund ein Viertel der Volksvertreter nicht mehr für eine neue Amtsperiode zur Verfügung stellen. So hiess es in den vergangen Monaten für manche Kirchenpflege nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten Ausschau zu halten. Menschen für ein Engagement in einer Behörde oder Kommission zu motivieren, stellt im Milizsystem zunehmend eine Herausforderung dar. Deshalb setzten sich die Kirchenpflegen an ihrer jährlichen Tagung im Frühjahr intensiv mit den Vorbereitungen für die Gesamterneuerungswahlen auseinander. Eine von der Synode eingesetzte Arbeitsgruppe gab Tipps ab, wie sich die Suche nach neuen Kirchenpflegern erfolgreich gestalten lasse. Zusätzlich machte ein Flyer auf die abwechslungsreiche Tätigkeit in der Exekutive aufmerksam. Wie die ersten Ergebnisse einer Umfrage aus 31 Kirchgemeinden zeigen, konnten rund drei Viertel der Kirchgemeinden ihre Kirchenpflege vollständig besetzen. Die Eingaben der Wahlergebnisse aus den Kirchgemeinden werden von der Landeskirche laufend ausgewertet.

29.11.2010/CS

Medienmitteilung




Aufgeschaltet am 29. November 2010

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