Stellungnahme des Kirchenrats zur Abstimmung über das Klimaschutzgesetz vom 18. Juni 2023

Der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau unterstützt die Anliegen des Klimaschutzgesetzes und ruft die Menschen dazu auf, sich mit dem Thema Schutz unserer Schöpfung auseinandersetzen. Klimaschutz endet nicht mit der Abstimmung über das Klimaschutzgesetz, sondern muss Eingang in unseren Alltag finden. Nur wenn wir alle etwas dafür tun, können wir auch etwas erreichen.

Der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau hat sich an seiner letzten Sitzung mit der Abstimmung zum Klimaschutzgesetz befasst. Mit dem Klimaschutzgesetz soll das Ziel von Netto-Null Treibhausgasemissionen bis 2050 gesetzlich verankert werden. Es beinhaltet darüber hinaus konkrete Massnahmen und klare Zwischenziele.

In seiner Enzyklika «Laudato Si» stellt Papst Franziskus mit «brennender Sorge» die Schöpfung in den Mittelpunkt des kirchlichen Engagements. Die Schweizerische Bischofskonferenz hat festgehalten, dass das Klimaschutzgesetz in die richtige Richtung geht und unterstützt ebenso wie die Evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz die politischen Anliegen der Gletscherinitiative sowie des indirekten Gegenvorschlags ausdrücklich.

Der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau ruft die Menschen dazu auf, sich mit dem Thema Schutz unserer Schöpfung auseinandersetzen. Klimaschutz endet nicht mit der Abstimmung über das Klimaschutzgesetz, sondern muss Eingang in unseren Alltag finden. Nur wenn wir alle etwas dafür tun, können wir auch etwas erreichen.

Als Zeichen ihrer Unterstützung für die Anliegen des Klimaschutzgesetzes können die Aargauer Kirchenpflegenden - ganz ohne Papier zu verschwenden - ein Statement auf die Webseite der Umweltorganisation www.oeku.ch «Kirchen für die Umwelt» setzen. Diese erscheint unter der Rubrik «Christinnen und Christen für mehr Klimaschutz».

Mehr zum kirchlichen Umweltengagement, dem Ökofonds und dem Zertifikat «Grüner Güggel»: www.kathaargau.ch/umwelt