Was zählt, wenn ein Mensch nicht mehr selbst sagen kann, was er möchte? Und wie können Angehörige und Fachpersonen Entscheidungen treffen, die seinem tatsächlichen oder mutmasslichen Willen entsprechen? Diesen Fragen widmet sich die Fachtagung von palliative aargau.
Gerade am Lebensende können Entscheidungen besonders schwierig werden. Ist der Wille einer Patientin oder eines Patienten nicht eindeutig bekannt, treffen persönliche Wünsche, medizinische Möglichkeiten, rechtliche Vorgaben und die Bedürfnisse der Angehörigen aufeinander.
Die Fachtagung von palliative aargau am Mittwoch, 25. November 2026, bietet Fachpersonen die Möglichkeit, sich intensiv mit diesen anspruchsvollen Situationen auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der Wille eines Menschen auch dann respektiert und berücksichtigt werden kann, wenn er sich selbst nicht mehr dazu äussern kann. Neben fachlichen Grundlagen bietet die Tagung Raum für Austausch, konkrete Fragestellungen und Erfahrungen aus der Praxis.
Programm
- 13.00 Uhr: Begrüssung und Einführung
- Referate
Rechtliche Grundlagen: Umsetzung des tatsächlichen oder mutmasslichen Patientenwillens mit Esther Liem
Vorsorgeauftrag: Bedeutung und Möglichkeiten bei Urteilsunfähigkeit mit Fiona Gedon
Patientenwille und Familie: Wechselwirkungen im Familiensystem mit Dr. med. Barbara Loupatatzis - Workshops
Vertiefung «Patientenwille» mit Esther Liem
Vertiefung «Vorsorgeauftrag bei Urteilsunfähigkeit» mit Fiona Gedon
Vertiefung «Patientenwille und Familiensysteme» mit Dr. med. Barbara Loupatatzis - 17.00 Uhr: Ende der Fachtagung