Informationen für Kirchenpflegende
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Die Kirchenpflegen vertreten die Kirchgemeinde nach Aussen und nach Innen. Die Landeskirche unterstützt die Kirchenpflegen bei ihrer Aufgabe mit einem umfassenden Handbuch – online unter wikikath.ch – und mit Kirchenpflege-Tagungen zu spezifischen Themen.
Der Kirchenrat informiert in der Regel dreimal im Jahr (April, August und Dezember) via Kreisschreiben an die Römisch-Katholischen Kirchenpflegen und Finanzverwaltungen im Kanton Aargau.
Themen
In unserer neuen Broschüre «Eine starke Basis für eine starke Kirche» erläutern wir das Zusammenspiel zwischen Landeskirche und Kirchenpflege und zeigen die Aufgaben der Kirchenpflege auf.
Als Kirchenpflegerin oder Kirchenpfleger sind Sie mitverantwortlich für die administrative Führung des Personals und den Unterhalt der Liegenschaften. Zudem kümmern Sie sich um den Finanzhaushalt, indem Sie das Budget planen, die Ausgaben kontrollieren und die Jahresrechnung erstellen. Sie führen die jährliche Kirchgemeindeversammlung durch und setzen deren Beschlüsse um. Je nach Gemeinde übernehmen Sie weitere interessante Aufgaben, die von der Öffentlichkeitsarbeit über die Diakonie bis hin zur Organisation von Pfarreianlässen reichen.
Die Broschüre können Sie auch gedruckt beim Sekretariat der Landeskirche bestellen: landeskirche@kathaargau.ch
Das Handbuch der Kirchenpflege ist ein wichtiges Informationsmittel, das die Kirchenpflegen bei ihrer Aufgabe unterstützt. Es beantwortet die häufigsten Fragen, die im Kirchenpflege-Alltag auftauchen und bietet einfach anwendbare Lösungen für die geläufigsten Schwierigkeiten – und alle Informationen zu den Themen Kirchgemeinde, Kirchenpflege, Landeskirche inkl. Fachstellen und Kommunikation, Personal, Finanzen und Liegenschaften. Dort sind auch die Rechtsgrundlagen wie beispielsweise das Organisationsstatut oder das Personalreglement sowie eine Rechtssammlung zu finden.
Unter dem Motto «Fit für die Zukunft» blicken wir gemeinsam nach vorn: Wie kann sich die Landeskirche Aargau mit ihren Angeboten, Strukturen und Formen kirchlichen Lebens so entwickeln, dass sie den Menschen auch in Zukunft nahebleibt? Welche Impulse braucht es, damit kirchliches Engagement wirksam, tragfähig und zukunftsgerichtet bleibt? Auf Basis aktueller Studien und des pastoralen Wegweisers des Bistums richten wir den Blick ins Jahr 2045 – und entwickeln gemeinsam Perspektiven für eine Kirche im Aargau, die bewegt, verbindet und trägt.
Am Samstagvormittag können wiederum aus den sechs angebotenen Ateliers zwei nacheinander
besucht werden, mit dem Ziel, Räume für Inspiration, Austausch und gemeinsames Zukunftsdenken zu entwickeln:
Kirche hat Potenzial – für Wandel, Gemeinschaft und neue Formen des Miteinanders. Lassen wir dieses Potenzial leuchten und werden wir gemeinsam zu Gestalterinnen und Gestaltern einer Kirche mit Zukunft.
Die Kirchenpflegetagungen 2026 finden an folgenden Daten in der Propstei Wislikofen statt
Am Freitagabend startet die Tagung mit Begrüssung und Sektempfang sowie den Informationen der Projektleitung «Fit für die Zukunft», des Kirchenrats und der Bistumsregionalleitung.
Bei der Mitgliederverwaltung «KiKartei» geht es um ein sehr anwenderfreundliches Adressverwaltungsprogramm für Kirchgemeinden und Pfarreien, das die Einwohnerdaten direkt vom Kantonalen Einwohnerregister erhält. Dadurch wird die Qualität der Daten besser und für die Kirchgemeinden entfällt das Erfassen von Zu- und Wegzügen. Das Programm «KiKartei» stammt von der Aargauer Softwarefirma KW-Software AG.
Das Bearbeitungsreglement enthält Zweck und Beschreibung des Programms, Datenkategorien (welche Mitgliederdaten erfasst werden), Verantwortlichkeiten, Benutzerkreis und Ausgestaltung der Zugriffsberechtigungen, Bearbeitung der Personendaten, Aufbewahrungsdauer und Löschung sowie Archivierung, Rechte und Auskunftserteilung.
Im Berechtigungsblatt wird die Gewährung und der Umfang der Berechtigung für den Zugriff auf die Mitgliederdatenverwaltung mit Datumsangaben und Erklärung der berechtigten Person belegt. Das Dokument gibt es in zwei Ausführungen; für Kirchgemeinden und Kirchgemeindeverbände.