Etty Hillesum, eine niederländische Jüdin, schrieb während des zweiten Weltkrieges in ihrem Tagebuch: “Das einzige menschenwürdige Verhalten, das uns in dieser Zeit noch geblieben ist: das Knien vor Gott.” Dieses Knien ist für sie eine würdige Haltung des Horchens.
“Und wenn ich sage, dass ich ›hineinhorche‹, dann ist es eigentlich Gott, der in mich ›hineinhorcht‹… Das Wesentlichste und Tiefste in mir, das auf das Wesentlichste und Tiefste in dem anderen horcht. Gott zu Gott. Das ist Kontemplation.”
Etty Hillesums Texte begleiten durch die Tage des Schweigens und inspirieren für den eigenen Weg in die göttliche Gegenwart.
Elemente
Meditationseinheiten von 10–25 Minuten, meditatives Gehen, Vortrag, Austausch in der Gruppe, kurzes Einzelgespräch, Gottesdienst.
Hinweis
Ganzer Kurs im Schweigen. Bitte tragen Sie bequeme, schwarze, graue oder dunkelblaue, nicht raschelnde Kleidung.